#mittemachen! Neues aus den Stadtteilen – Juli / August 2026

Neues aus den Stadtteilen - Oktober

Herzlich willkommen! In diesem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen aus der Sozialraumorientierten Planungskoordination – aus dem Büro für Bürger*innenbeteiligung, den Stadtteilkoordinationen „Hallo Kiez“, der Demokratieförderung, dem Fördermittelmanagement sowie weiteren Bereichen.

Mailadresse: buergerbeteiligung@ba-mitte.berlin.de

Flyer Stadtteilkasse

Gute Ideen für den Kiez gesucht: Stadtteilkasse fördert Aktionen mit bis zu 500 Euro

Ein gemeinsames Fest, ein Fußballturnier, eine Aktion im Nachbarschaftsgarten oder eine ganz andere Idee, die das Miteinander im Kiez stärkt: Mit der Stadtteilkasse Berlin Mitte können Bewohner*innen, Initiativen, Gruppen und Vereine finanzielle Unterstützung für eigene nachbarschaftliche Aktionen erhalten.

>> hier gehts zum neuen Flyer

Gefördert werden Vorhaben mit bis zu 500 Euro. Die Mittel können beispielsweise für benötigte Materialien oder für Honorare eingesetzt werden, wenn bestimmte Leistungen nicht ehrenamtlich erbracht werden können.

Wichtig ist, dass die Aktion den Austausch in der Nachbarschaft fördert, den Kiez verschönert, für alle offen ist und im eigenen Wohn- oder Arbeitsumfeld in Berlin-Mitte stattfindet. Über die Förderung entscheidet eine Jury aus ehrenamtlich engagierten Nachbar*innen.

Der Weg zur Förderung ist unkompliziert: Interessierte können sich zunächst mit ihrer Idee an das zuständige Hallo-Kiez-Team (Stadtteilkoordination) wenden und anschließend einen Antrag einreichen. Nach einer Zusage kann die Aktion umgesetzt werden. Spätestens vier Wochen danach müssen die Rechnungen, eine Ausgabenübersicht, ein kurzer Bericht und Fotos eingereicht werden.

Die Stadtteilkoordinationen Mitte beraten bei der Entwicklung der Idee, bei der Antragstellung und bei allen Fragen rund um die Stadtteilkasse.

Mehr Infos uns Beratung finden Sie bei Ihrer Stadteilkkoordination – Hallo Kiez.

>> Erklärvideo Stadtteilkasse

Kontakt
E-Mail: planungskoordination@ba-mitte.berlin.de
Telefon: 030 9018-42392

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Symbolwahl in Mitte: „Hier lebe ich, hier wähle ich!“

Vom 31. August bis 11. September 2026 findet im Bezirk Mitte erneut eine Symbolwahl statt. Gemeinsam mit Demokratie in der Mitte lädt die Sozialraumorientierte Planungskoordination alle Menschen zur Stimmabgabe ein, die aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit bei den offiziellen Wahlen nicht wählen dürfen.

Unter dem Motto „Hier lebe ich, hier wähle ich!“ macht die Aktion auf das Thema Wahlrecht für alle aufmerksam. Gleichzeitig bietet sie Menschen, die bislang vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, eine Möglichkeit, ihre politische Stimme sichtbar zu machen und sich aktiv am demokratischen Leben im Bezirk zu beteiligen.

Bei den Berlin-Wahlen am 20. September 2026 sind bis zu 135.000 in Mitte lebende Menschen nicht wahlberechtigt. Das entspricht etwa einem Drittel der Einwohnerinnen des Bezirks.

Die Stimmabgabe ist in verschiedenen Wahllokalen im gesamten Bezirk möglich. Beteiligt sind unter anderem das Arabisch-Deutsche Center für Dialog (WASLA) e. V., die Integrationslots:innen der Bethania Diakonie gGmbH und das Stadtteilzentrum Kreativhaus. Eine vollständige Übersicht der Wahllokale wird in Kürze hier zu finden sein.

Die Ergebnisse der Symbolwahl werden am 14. September 2026 um 15:30 Uhr gemeinsam mit der Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger im Balkonsaal des Rathauses Tiergarten bekannt gegeben.

  • Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Stand 31. Dezember 2025
Eine Gruppe von Männern und Frauen laufen durch eine Grünanlage.

Gemeinsam Runde für Runde: Stundenlauf im Schillerpark

Am Sonntag, 13. September 2026, lädt bwgt e. V. zu einem besonderen Stundenlauf im Schillerpark ein. In Zweierteams gilt es, innerhalb einer Stunde gemeinsam so viele Runden wie möglich zu schaffen.

Gelaufen wird abwechselnd: Während eine Person eine Runde um die Wiese im Schillerpark absolviert, wartet die andere im Zielbereich. Sobald die Runde beendet ist, wird gewechselt. So ist immer eine Person auf der Strecke, während die andere eine kurze Pause einlegt. Jedes Team zählt selbst, wie viele Runden es innerhalb einer Stunde zurücklegt.

Im Anschluss findet eine kleine Siegerehrung statt. Alle Teilnehmenden erhalten eine Medaille.

Termin: Sonntag, 13. September 2026
Anmeldung vor Ort: 13:45 bis 14:00 Uhr
Treffpunkt: Schillerpark, Parkeingang Ungarnstraße/Ecke Edinburger Straße
Teilnahme: kostenlos und ohne vorherige Anmeldung

Weitere kostenlose Bewegungsangebote für die Schillerhöhe sind unter www.bewegung-draussen.de zu finden.

Bei Fragen steht das Team von bwgt e. V. zur Verfügung:

Telefon: 030 78958550
E-Mail: puschmann@bwgt.org

Das Projekt „Die Schillerhöhe als lebendiges Quartier für Jung und Alt“ wird aus Landesmitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen im Rahmen des Programms „Stärkung Berliner Großsiedlungen“ durch die Sozialraumorientierte Planungskoordination gefördert.

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Ein neuer Ort für Beteiligung in Mitte

Am 27. August 2026 um 16 Uhr eröffnet das neue Vor-Ort-Büro für Bürger*innenbeteiligung im Haus A des Hauses der Statistik.

Die offizielle Eröffnung erfolgt durch Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger und Bezirksstadtrat Ephraim Gothe.

Damit erhält die Bürger*innenbeteiligung in Mitte einen sichtbaren, offenen und dauerhaft erreichbaren Ort.

Auf dem Programm stehen künstlerische Interventionen von Studierenden des Studiengangs Public Design der HTW Berlin, eine Führung über das Gelände zum Thema gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung, ein gemeinsames Buffet sowie kostenfreie Workshops zum Austausch und zur Mitgestaltung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Informationen zur Anmeldung werden zeitnah auf unserer Webseite veröffentlicht.

Seit 2020 arbeitet das Büro für Bürger*innenbeteiligung in einer Doppelstruktur aus verwaltungsinternem Büro und externem Träger. Das Team war dabei in den vergangenen Jahren unter anderem auf Nachbarschaftsfesten, in Kiez- und Nachbarschaftszentren, beim „Rathaus vor Ort“ und beim Bezirksforum präsent. Dieser aufsuchende Ansatz bleibt bestehen und wird nun durch einen festen Standort ergänzt. Das von der L.I.S.T. GmbH betriebene Vor-Ort-Büro bietet Raum für Beratung, Austausch, Vernetzung und Informationen rund um Beteiligungsmöglichkeiten im Bezirk.

Der Standort im Haus der Statistik ist dafür ideal: Das Quartier steht für Kooperation, Gemeinwohlorientierung und neue Formen der Stadtentwicklung. Zwischen Projekten aus Kultur, Bildung und sozialem Engagement soll das Büro zu einem Treffpunkt für Bürger*innen, Initiativen und Netzwerke werden.

Stadtplanung

Mitreden, mitplanen, mitgestalten: Workshop zur Schillingpromenade

Wie funktioniert Bürger*innenbeteiligung eigentlich – und an welcher Stelle können Bürgerinnen tatsächlich Einfluss nehmen?

Anhand der geplanten Umgestaltung der Schillingpromenade zeigen wir ganz konkret, wie Beteiligung bei einem bezirklichen Vorhaben abläuft: von der ersten Information über den Austausch vor Ort bis zur direkten Mitwirkung.

Am Dienstag, 18. August 2026, von 18 bis 19 Uhr lädt das Büro für Bürger*innenbeteiligung zu einem Workshop im RuT* in der Berolinastraße 9 ein.

*Das RuT-Lesbenwohnprojekt und queere Soziokulturelle Zentrum ist ein inklusives und generationenübergreifendes Wohn- und Kulturprojekt der RuT – Rad und Tat Berlin gGmbH in Kooperation mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft WBM.

Im Workshop stellen wir verschiedene Wege vor, sich in die Entwicklung des Bezirks einzubringen:

  • Vorhabenliste: Welche Projekte plant der Bezirk und wie kann ich mich frühzeitig informieren?
  • Online-Beteiligung auf mein.berlin: Wie kann ich digital Ideen, Hinweise und Stellungnahmen einbringen?
  • Beteiligungsveranstaltungen: Was passiert bei Werkstätten, Dialogformaten oder Informationsveranstaltungen?
  • Beteiligungsanregung: Wie können Bürger*innen selbst ein Beteiligungsverfahren zu einem bezirklichen Vorhaben anstoßen?

Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wo Beteiligung beginnt, wie sie funktioniert und welche Möglichkeiten Bürger*innen haben, bezirkliche Planungen aktiv mitzugestalten.

Der Workshop richtet sich an alle, die nicht nur zuschauen, sondern ihren Kiez und ihren Bezirk mitentwickeln möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Workshop: Den Bezirk Mitte mitgestalten
Dienstag, 18. August 2026, 18–19 Uhr
Berolinastraße 9

meinBerlin

Aktuelle Vorhabenliste des Bezirksamtes Mitte von Berlin

Das Bezirksamt Mitte von Berlin hat die aktuelleVorhabenliste beschlossen. Dort finden Sie alle geplanten oder laufenden Vorhaben des Bezirks. Die Vorhabenliste ist ein Informationsangebot, welches es Bürger*innen ermöglicht, frühzeitig über Planungen von Politik und Verwaltung im Bezirk Kenntnis und grundlegende Informationen zu erhalten.

Die aktuelle Vorhabenliste finden Sie als PDF auf der Webseite des Büros für Bürger*innenbeteiligung zum Download.

Die regelmäßige Fortschreibung der Vorhabenliste finden Sie außerdem immer auf mein.Berlin.de.

Gruppe beim Kiezspaziergang auf dem Elisabeth-Friedhof

Kiezspaziergang Osloer Straße: Grünes Band, Nutzungskonflikte und neue Perspektiven an der Panke

Kiezspaziergang Osloer Straße
Donnerstag, 3. September 2026, 16–18 Uhr
Treffpunkt: Pankebrücke, Soldiner Straße/Ecke Stockholmer Straße

Wie verändern sich die Grün- und Freiräume rund um die Panke? Welche Interessen treffen dort aufeinander – und wie lassen sich Natur, Erholung, Bestattungskultur und nachbarschaftliche Nutzung miteinander verbinden?

Am Donnerstag, 3. September 2026, von 16 bis 18 Uhr besuchen wir gemeinsam verschiedene Orte entlang der Panke und kommen mit Fachleuten, Initiativen und lokalen Akteur*innen ins Gespräch. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen, Nutzungskonflikte und die Frage, wie die wertvollen Grünräume im dicht bebauten Stadtteil künftig gestaltet werden können.

Die Stationen

Mehr Raum für die Panke
Gemeinsam mit Lars Heymel von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt werfen wir einen Blick auf die geplante Renaturierung der Panke. Öffentliches Grün ist in der Bezirksregion Osloer Straße knapp – entsprechend intensiv werden Orte wie das Franzosenbecken genutzt. Im Zuge der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie soll die Panke künftig wieder mehr natürlichen Raum erhalten. Was genau geplant ist und wie sich der Bereich verändern wird, erfahren wir direkt vor Ort.

Kleingärten zwischen Erholung und Konflikt
Kleingartenanlagen sind wichtige grüne Rückzugsorte – doch nicht alle sind gleichermaßen für Spaziergänger*innen zugänglich. Gleichzeitig entstehen Nutzungskonflikte, etwa wenn Wege und Anlagen mangels Alternativen als Hundeauslauf genutzt werden. Beim Spaziergang wollen wir unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und miteinander ins Gespräch bringen.

Friedhof, Lehrgarten und Pietät
Auf dem Sankt-Elisabeth-Friedhof II besuchen wir gemeinsam mit Lynn Türk von ElisaBeet den solidarischen Lehrgarten. Friedhöfe sind nicht nur Orte des Gedenkens, sondern auch bedeutende Grünflächen im Stadtgebiet. Doch welche Nutzungen passen zusammen – und wo werden Grenzen der Pietät berührt?

Bestattungskultur im Wandel
Zum Abschluss führt uns Janna Einöder vom NABU zum Sophien-Kirchhof II. Dort geht es um die Veränderungen der Begräbniskultur und um die Besonderheiten muslimischer Bestattungsriten. Seit 2023 befindet sich auf dem benachbarten Sankt-Sophien-Kirchhof III ein muslimisches Begräbnisfeld.

Der Kiezspaziergang lädt dazu ein, bekannte Orte mit neuen Augen zu sehen, unterschiedliche Interessen kennenzulernen und direkt mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen.

Der Spaziergang ist barrierefrei und wird akustisch mit Mikrofon und Lautsprechern unterstützt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Besondere Kommunikations- oder Assistenzbedarfe können vorab bei der Stadtteilkoordination Osloer Straße angemeldet werden.

Kiezspaziergang_Gefängnis_neuer_Kulturstandort

Kiezspaziergang durch Moabit Ost: Neubau, Kultur und Verkehr im Fokus

Rund 40 Interessierte nahmen am Kiezspaziergang durch Moabit Ost teil und informierten sich über aktuelle Veränderungen im Stadtteil. Im Mittelpunkt standen der neue Kulturstandort im ehemaligen Frauengefängnis an der Lehrter Straße, ein Wohnungsbauprojekt der WBM mit knapp 100 Wohnungen sowie die geplante Umgestaltung des Platzes an der Rathenower Straße.

Auch die künftige Radverkehrsverbindung und die Verkehrssituation in der Lehrter Straße wurden intensiv diskutiert. Dabei brachten die Teilnehmenden zahlreiche Hinweise und Fragen ein – etwa zur Öffnung des neuen Kulturstandorts für die Nachbarschaft, zu barrierefreiem Wohnen und zu mehr Beteiligung bei Verkehrsplanungen.

Den ausführlichen Nachbericht sowie weitere Rückblicke auf unsere Kiezspaziergänge finden Sie regelmäßig auf unserer Seite.