LeoUpdate Juli '26

Bild:BA-Mitte

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2. Auswahlrunde Bürger*innen-Förderfonds WE ARE LEO

Bis zum 30.08.2026 können Sie Ihre Anträge für kleinere, selbst organisierte Veranstaltungen oder Projekte auf oder in unmittelbarer Nähe des Leopoldplatzes einreichen.
Der Bürger*innen-Förderfonds soll dazu dienen, den nachbarschaftlichen Austausch zu inspirieren, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken oder zur kulturellen Belebung des Leopoldplatzes beizutragen. Für das jeweilige Bürger*innen-Projekt oder die Veranstaltung stehen bis zu 500 Euro zur Verfügung. Der Fonds hat eine Gesamthöhe von 10.000 Euro. Eine Jury entscheidet über die Auswahl.

Sende Sie Ihren Antrag bitte an Robin.Miehlke@ba-mitte.berlin.de und an praeventionskoordination@ba-mitte.berlin.de

Weitere Informationen gibt es hier.

Safe-Hub Sommercamp

Vom 17. bis 21. August 2026 findet im Safe-Hub das MIXED SOMMERCAMP statt. Das Camp richtet sich an Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren – Jungen und Mädchen sind gleichermaßen herzlich willkommen.
Ob auf dem Fußballplatz, bei Teamspielen oder kreativen Bewegungsangeboten – im Mittelpunkt stehen Spaß, Gemeinschaft und das gemeinsame Erleben. Das erfahrene Trainerteam sorgt für ein abwechslungsreiches Programm, bei dem jedes Kind mitmachen und Neues ausprobieren kann. Die Teilnahme ist kostenlos.

Es sind noch 7 Plätze frei! Die Plätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben. Wer dabei sein möchte, sollte sich schnell anmelden und sich einen Platz sichern. Hier geht’s zur Anmeldung

Das Bücherfahrrad – erstes Projekt im Rahmen des Bürger*innen-Förderfonds

Sommerzeit ist Lesezeit! Jeden Mittwoch liest Literaturpädagogin Anne Hector auf dem Spielplatz eine Geschichte vor. Alle Kinder sind eingeladen zuzuhören, selbst zu erzählen und ihr eigenes Minibuch zu gestalten.
Kommt vorbei und lernt das Gefühlemonster, den dicken fetten Pfannkuchen und noch viel mehr kennen!
Wann: mittwochs, 16-17 Uhr
Wo: Spielplatz hinterer Leo an der Maxstraße
Änderungen von Ort und Uhrzeit sind möglich.

Drohnenwerkstatt in der Schiller-Bibliothek

Die Schiller-Bibliothek lädt Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 14 Jahren zu einer fünftägigen kostenfreien Drohnenwerkstatt ein. Der Ferienworkshop beginnt am Montag, 27. Juli, und findet bis Freitag täglich von 11 bis 17 Uhr in der Müllerstraße 149 statt.

Auf dem Programm stehen Programmierung, Technik und die Steuerung von Drohnen. Das kostenlose Angebot wird gemeinsam mit dem Technologiepark Humboldthain und „Wissen macht Spaß“ im Rahmen des Projekts NAWI KATOR organisiert. Eine Online-Anmeldung ist erforderlich.

Sommerkino Leopoldplatz

Das Sommerkino 2026 präsentiert ein vielseitiges Programm, das Spannung, Humor und dokumentarische Perspektiven miteinander verbindet. Den Auftakt macht Sebastian Schippers preisgekrönter Echtzeit-Thriller Victoria. Es folgt der Dokumentarfilm Zirkuskind, der einen einfühlsamen Blick auf das Leben einer der letzten reisenden Zirkusfamilien Deutschlands wirft. Mit der Kultkomödie Hai-Alarm am Müggelsee steht anschließend skurriler Berliner Humor auf dem Programm.
Den Abschluss bildet die Dokumentation Nichts bleibt und nichts verschwindet, die in diesem Jahr erstmals durch eine Publikumsabstimmung ins Programm gewählt wurde. Bis Anfang Juli konnten Interessierte aus vier Dokumentarfilmen mit unterschiedlichen Themen und Perspektiven ihren Favoriten auswählen. Mehr als 300 Menschen beteiligten sich an der Abstimmung. Mit deutlichem Vorsprung setzte sich der Debütfilm des Moabiter Filmemachers Paul Sonntag durch. Über einen Zeitraum von fünf Jahren begleitet der Film den Wandel einer Straßenecke in Moabit und zeichnet ein sensibles Porträt von Abschied, Veränderung und Stadtentwicklung.
Ergänzt wird das Programm am 10. September durch den Kurzfilm Leise gehst du vor mir her des Weddinger Regisseurs Janick Entremont, der im Vorprogramm gezeigt wird.

Ort: Wiese neben der Alten Nazarethkirche (Eingang Nazarethkirchstraße)
Der Eintritt ist frei.
Einlass ist eine halbe Stunde vor Beginn des jeweiligen Films.
Alle Filme werden mit englischen Untertiteln gezeigt.

Für kalte Getränke und leckere Snacks sorgt auch in diesem Jahr das Café Leo. Und natürlich wartet auf alle wieder kostenloses Popcorn und die ein oder andere Überraschung!
Bitte beachtet, dass sich die angegebenen Uhrzeiten noch ändern können. Bei Regen oder starkem Wind ziehen wir mit dem Sommerkino nach drinnen oder verschieben die Veranstaltung auf einen Ausweichtermin. Aktuelle Informationen findet ihr auf der Website Müllerstraße Aktiv, auf Instagram (@sommerkino_leo) und am grünen Infopoint Leopoldplatz (neben dem Café Leo).

Veranstaltungshinweise Leo und Umgebung

So, 02.08.26 14 bis 16 Uhr

Nachbarschaftliches CleanUP von WIRamLEO
Leopoldplatz – Ritterspielplatz

Do, 20.08.2026 15 bis 19 Uhr

Hinterer Leopoldplatz / Maxplatz
Sommerfest Platzteam Leopoldplatz

Filmplakat Victoria

Filmplakat Victoria

Do, 20.08.2026 um 20:30 Uhr

Wiese neben der Alten Nazarethkirche (Eingang Nazarethkirchstraße)
Sommerkino: Victoria

Vor einem Club lernt Victoria, eine junge Frau aus Madrid, vier Berliner Jungs kennen. Sonne und seine Kumpels haben sich auf eine krumme Sache eingelassen und Viktoria soll als Fahrerin einspringen. Was wie ein großes, verrücktes Abenteuer beginnt, entwickelt sich schnell zum Albtraum. Während der Tag langsam anbricht, geht es für Victoria und Sonne auf einmal um Alles oder Nichts… Eine Reise ans Ende der Nacht – in Realzeit, atemlos, packend, romantisch. Ein Film über eine Jugend, die mehr will. Über eine verrückte Liebe auf den ersten Blick. Über den wilden Herzschlag einer Großstadt.

Victoria wurde unter anderem mit dem Silbernen Bären der Berlinale ausgezeichnet und gewann den Deutschen Filmpreis in sechs Kategorien.

Deutschland 2015 | 140 Min. | FSK 12
Regie: Sebastian Schipper
Darsteller: Laia Costa, Frederick Lau, Franz Rogowski, Burak Yiğit, Max Mauff, André M. Hennicke, Jan Breustedt u. a.

Film Zirkuskind

Film Zirkuskind

Fr, 28.08.2026 um 20:15 Uhr

Wiese neben der Alten Nazarethkirche (Eingang Nazarethkirchstraße)
Sommerkino: Zirkuskind – Filmgespräch mit den Regisseurinnen Julia Lemke und Anna Koch im Anschluss

Santino ist ein Zirkuskind. Mit seiner Familie und den Tieren zieht er im Wohnwagen durchs Land – heute hier, morgen dort. Zuhause ist für ihn kein fester Ort, sondern das sind seine Eltern Angie und Gitano, sein Bruder Giordano, unzählige Onkel und Tanten, Cousinen und Cousins und ganz besonders sein Uropa Ehe, einer der letzten großen Zirkusdirektoren Deutschlands. Ehe erzählt Santino wilde Geschichten aus seinem langen Leben: vom prachtvollen Elefantenbullen Sahib, seinen eigenen ersten Schritten als Clown und dem Freiheitsgefühl, für das es sich lohnt, alle Strapazen in Kauf zu nehmen. An Santinos elftem Geburtstag stellt Ehe die Frage, was Santino denn einmal in der Manege zeigen möchte, schließlich müsse auch er etwas zu ihrer Gemeinschaft beitragen. Doch wie findet man das nur heraus?
Zirkuskind erzählt aus dem Leben der letzten Nomad:innen in Deutschland. Vom Aufwachsen in der Großfamilie, mit den Tieren, und einem Leben ohne Netz und doppelten Boden. Ein dokumentarisches, mit Animationen versehenes Roadmovie für Kinder und Erwachsene über die Kraft von Zugehörigkeit und Gemeinschaft und das Leben einer Zirkusfamilie zwischen Realismus und Magie.

Zirkuskind hat unter anderem den Deutschen Filmpreis sowie den Bayrischen Filmpreis als “Bester Kinderfilm” gewonnen.

Deutschland 2025 | 86 Min. | FSK 0
Regie: Julia Lemke & Anna Koch

Filmplakat Hai-Alarm

Filmplakat Hai-Alarm

Fr, 04.09.2026 um 20:00 Uhr

Wiese neben der Alten Nazarethkirche (Eingang Nazarethkirchstraße)
Sommerkino: Hai-Alarm am Müggelsee – Filmgespräch mit Regisseur Leander Haußmann im Anschluss

Friedrichshagen hat ein Problem: Die abgebissene Hand des Bademeisters deutet darauf hin, dass ein Sicherheitsrisiko im Wasser schwimmt. Der Bürgermeister und seine Berater, darunter die Städtemarketing-Expertin Vera Baum, ein Fischexperte der Humboldt-Universität, Polizist Müller und natürlich der Bademeister, haben verschiedene Verfahren entwickelt, mit dieser Situation umzugehen, die der Reihe nach durchprobiert werden. Zunächst soll niemand mehr in den Müggelsee gehen. Das Nichtbaden wird durch Freibier, Streichelzoo, Pantomime und Hütchenspielen attraktiver gemacht, hartnäckige Fälle durch sophistische Diskussionen und Schönheitsberatung dazu überredet. Das gelingt nur so lange bis der Besitzer des Strandbades aufbegehrt und Umkehr erzwingt.

Deutschland 2013 | 103 Min. | FSK 12
Regie: Leander Haußmann, Sven Regener
Darsteller: Henry Hübchen, Michael Gwisdek, Benno Fürmann, Tom Schilling, Leander Haußmann, Sven Regener, Detlev Buck, Katharina Thalbach, Frank Castorf, Elisabeth Baulitz u. v. m.

Film Nichts bleibt und nichts verschwindet

Film Nichts bleibt und nichts verschwindet

Do, 10.09.2026 um 19:30 Uhr

Wiese neben der Alten Nazarethkirche (Eingang Nazarethkirchstraße)
Sommerkino: Nichts bleibt und nichts verschwindet – Filmgespräch mit Regisseur Paul Sonntag im Anschluss

Die vertrauten Geräusche einer Supermarktkasse, ein routinierter Griff, ein letzter Blick durch die Regale. In Berlin-Moabit (nahe Wedding) verschwindet ein Ort des Alltags. Ein Edeka weicht einem Neubau mit (Luxus-)Wohnungen und einem hippen Café im Erdgeschoss. Über fünf Jahre begleitet der Filmemacher Paul Sonntag, der selbst im Kiez wohnt, mit ruhiger, konzentrierter Kamera den Prozess der Veränderung. In langen Einstellungen beobachtet er Menschen in ihrem Arbeitsalltag und lässt dabei auch Raum für subtile, humorvolle Momente. Die präzise Betrachtung einer unscheinbaren Straßenecke wird zum sensiblen Porträt urbaner Transformation. Abschied und Neuanfang greifen ineinander, Vertrautes lebt in neuer Form weiter. Leise entstehen Bilder, die über den Kinobesuch hinauswirken.

Gewinner Publikumsabstimmung Sommerkino Leopoldplatz 2026 und ausgezeichnet mit dem Preis für herausragende künstlerische Leistung in der Dokumentarfilm-Sektion beim Internationalen Studierendenfilmfestival Sehsüchte 2026.
Deutschland 2026 | 79 Min. | FSK 0
Regie: Paul Sonntag

Vorfilm: Leise gehst du vor mir her
Eric besucht seinen erwachsenen Sohn Luc das erste Mal in Berlin. Schlaflos entfliehen sie der Enge von Lucs Wohnung im Wedding und erkunden die Nachbarschaft. Zart und sensibel erzählt Janick Entremont von einer sich verändernden Beziehung, in der das Verhältnis zwischen Nähe und Distanz neu ausgelotet wird.

Deutschland 2026 | Kurzfilm | 16 Min.
Regie: Janick Entremont

Fr, 28.08.26 ab 15 Uhr

Spiel- und Nachbarschaftsstraße
zw. Max- und Malplaquetstraße

weitere Termine:
Fr, 25.9. und 27.11.