Bürger*innen-Förderfonds WE ARE LEO

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Aufruf zur Teilnahme am Bürger*innen-Förderfonds „WE ARE LEO“

Das Bezirksamt Mitte von Berlin lädt Sie herzlich ein, von Juli bis Oktober kleinere, selbst organisierte Veranstaltungen oder Projekte auf oder in unmittelbarer Nähe des Leopoldplatzes durchzuführen. Der Bürger*innen-Förderfonds soll dazu dienen, den nachbarschaftlichen Austausch zu inspirieren, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken oder zur kulturellen Belebung des Leopoldplatzes beizutragen. Für das jeweilige Bürger*innen-Projekt oder die Veranstaltung stehen bis zu 500 Euro zur Verfügung. Der Fonds hat eine Gesamthöhe von 10.000 Euro. Eine Jury entscheidet über die Auswahl.

Mögliche Themenfelder:

  • Nachbarschaftlicher Austausch, Förderung der Gemeinschaft, kulturelle Teilhabe und Vernetzung,
  • Dialoge zwischen den Generationen, Kulturen oder Religionen,
  • Demokratieförderung- und Demokratieerziehung,
  • Bürgerliches Engagement gegen jede Art von Diskriminierung, Hass, Rassismus sowie für Barrierefreiheit, Integration, Inklusion, Diversität, Chancen- und Geschlech-tergerechtigkeit, Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung

Mögliche Formate:

  • Künstlerische Veranstaltungen im öffentlichen Raum (Lesungen, Musik, Theater, Tanz, Poetry Slams u.a.),
  • Gesundheitsfördernde und sportliche Aktivitäten,
  • Themenbezogene Wettbewerbe und Workshops,
  • Erstellen von Material zur Sensibilisierung,
  • Foto- und / oder Videodokumentationen, Podcasts

Antragsformular WE ARE LEO

Hinweise zum Ausfüllen des Antrags:

Es muss klar werden, was der genaue Inhalt des Projekts / der Veranstaltung ist:

  • Warum ist das Projekt relevant?
  • Wann soll es stattfinden? Ab wann soll mit der Umsetzung begonnen werden?
  • Wer ist die Zielgruppe? Eine genaue Beschreibung der direkten und indirekten Zielgruppen ist für einen erfolgreichen Antrag wichtig.
  • Wer ist an dem Projekt beteiligt? Dazu gehören direkt Beteiligte (Künstler*innen, Projektleiter*innen, Techniker*innen, Ausstatter*innen etc. ebenso wie ggf. Vereine, Initiativen) und weitere Partner*innen, die das Projekt in irgendeiner Weise unterstützen.
  • In welcher Form soll das Projekt stattfinden? Was sind die konkreten Formate, Methoden und Vorgehensweisen, wie wird ggf. der Erfolg gemessen?
  • Wo soll das Projekt stattfinden? Gibt es bereits einen Ort, der sicher zugesagt ist? Müssen für das Projekt/die Veranstaltung Genehmigungen eingeholt werden (z.B. beim Grünflächenamt und/oder beim Umweltamt bzgl. Lärmschutz?)
  • Antragsformular WE ARE LEO 2026

    DOCX-Dokument (103.5 kB)

  • Kostenplanung WE ARE LEO 2026

    DOCX-Dokument (105.0 kB)

Sonstige Hinweise:

  • Ein rechtlicher Anspruch auf Gewährung der Förderung besteht nicht.
  • Nicht verwendete Mittel müssen bis zum 30. November 2026 zurückgezahlt werden, insofern eine Vorauszahlung stattgefunden hat und Mittel nicht im vollen Umfang verwendet wurden.
  • Die Vergabe der Förderungen erfolgt im Rahmen der zur Verfügung gestellten Mittel im Haushaltsjahr 2026.

Weitere Informationen zum Bürger*innen-Förderfonds WE ARE LEO

Die Förderung von Projekten aus dem Bürger*innenfonds ist an die Einhaltung der folgenden Richtlinien gebunden:

Antragstellung

Anträge können zwischen dem 01. Juli und 01. Oktober jederzeit von Einzelpersonen, Gruppen, Vereinen und Initiativen aus der Bezirksregion online per angehängtem Formular eingereicht werden. Projekte oder Veranstaltungen, müssen spätestens bis zum 31. Oktober durchgeführt und abgerechnet worden sein.

Die E-Mail-Adresse für die Einreichung des Antrags lautet:
Robin.Miehlke@ba-mitte.berlin.de und
praeventionskoordination@ba-mitte.berlin.de

Die Antragsunterlagen sind zudem auf dem Postweg einzureichen:
Bezirksamt Mitte von Berlin
Präventionskoordination
Paula Jansen
Präv 30
13341 Berlin

Was ist einzureichen?

  • der ausgefüllte Antrag
  • eine Kostenplanung (siehe Anhang)
  • eine Kopie des Personalausweises (bei Anträgen für Einzelperson oder für Privatinitiativen eine verantwortliche Person)
  • Ein aktueller Vereinsregister- oder Handelsregisterauszug (für Anträge von juristischen Personen wie z.B. Vereine, gemeinnützige GmbH)

1. Förderung des Antrags

Nach Eingang des Antrags erhalten die Absender*innen eine Eingangsbestätigung. Die Zusage oder Absage einer Förderung erfolgt per E-Mail. Auf Antrag können bis zu 60% der Mittel im Voraus gezahlt werden.

2. Wer entscheidet wie über die Auswahl der Veranstaltungen/Projekte?

Über die Auswahl der Veranstaltungen und Projekte entscheidet eine Jury, die sich aus Bezirksamtsmitarbeiter*innen der Fachbereiche Präventionskoordination, Weiterbildung und Kultur, Stadtplanung, Sozialraumorientierung und Wirtschaftsförderung zusammensetzt.

In der zweiten Auswahlrunde können Anträge bis zum 30.08.26 eingereicht werden. Die Jurysitzung findet vsl. am 03.09.26 statt. Die ausgewählten Projtekt können dann ab dem 07.09.26 umgesetzt werden.

Auswahlkriterien sind:
  • Beschäftigt sich das Projekt bzw. die Veranstaltung mit einem oder mehreren der vorgegebenen Themenfelder?
  • Passt das Projekt bzw. die Veranstaltung zum Ort? (Findet es auf dem Leopoldplatz oder unmittelbar daran angrenzend statt?)
  • Spricht das Projekt eine oder mehrere Zielgruppen an (zum Beispiel Nachbarschaft, äl-tere Menschen, Kinder- und Jugendliche, Familien mit Kindern, Menschen mit Migrationshintergrund, Suchtkranke usw.)?
  • Ist von dem Projekt bzw. der Veranstaltung ein gesellschaftlicher Nutzen im Sinne der Förderidee zu erwarten?
  • Sind die benötigten Mittel für die Umsetzung des Vorschlags angemessen?

3. Welche Kosten können übernommen werden?

Förderfähig sind:
  • Ausgaben, soweit sie durch das Projekt entstehen und zu dessen Durchführung erforder-lich sind.
  • Honorare (z. B. für Referent*innen, Dolmetscher*innen, Übersetzer*innen, Fotograf*innen, Moderator*innen, Grafiker*innen)
  • Materialkosten (spezielle Materialien wie z.B. Bastelmaterial, Dokumentationsmaterial, Druckkosten für Flyer und andere Werbematerialien, Büromaterial, Transportkosten, Verpflegungskosten für Teilnehmende)

Die Ausgaben müssen der eingereichten Kostenaufstellung entsprechend verwendet werden. Eine genaue Abrechnung mit der Aufstellung aller tatsächlich angefallenen Kosten muss belegbar sein (z.B. Rechnungen, Quittungen, Zahlungsnachweise).

4. Kommunikation mit dem Fördermittelgeber

Der Start und das Enddatum des Projekts sind dem Fördermittelgeber per E-Mail mitzuteilen. Gleiches gilt für mögliche Änderungen.
E-Mails an: praeventionskoordination@ba-mitte.berlin.de.
Darüber hinaus kann jederzeit Kontakt aufgenommen werden, sollte es Fragen oder Probleme geben.

5. Dokumentation und Abrechnung des Projekts / der Veranstaltung

Spätestens 4 Wochen nach Abschluss des Projekts / der Veranstaltung muss die Abrechnung erfolgen.

Sie besteht aus einem kurzen Bericht über das Projekt (Dauer des Projekts, wie viele Menschen erreicht, Werbematerial wie Flyer oder Video als Dokumentation o.ä.). Die Abrechnung des Projekts erfolgt über eine Auflistung der einzelnen Positionen sowie die Einreichung der Belege (Quittungen, Rechnungen, Zahlbeweise wie Kontoauszüge). Bitte achten Sie darauf, dass auf Quittungen die Umsatzsteuer ausgewiesen ist, da Belege sonst nicht zur Auszahlung gebracht werden können.

Weitere Hinweise enthält die Finanzierungszusage.

6. Prüfverfahren

Der Fördermittelgeber prüft die ordnungsgemäße Verwendung der Fördermittel. Sämtliche Unterlagen müssen dem Fördermittelgeber nach Projektabschluss auf Nachfrage zugänglich sein.

7. Schutz personenbezogener Daten

Daten werden zur Antragsbearbeitung erhoben, verarbeitet und nicht weitergeleitet.

8. Öffentlichkeitsarbeit

Jede*r Projektpartner*in ist dazu verpflichtet, in Pressemitteilungen und Einladungsschreiben, auf Flyern, Plakaten und Bannern, im Internet, auf Blogs, in sozialen Netzwerken und Videos o. ä. auf die Förderung in folgender Form hinzuweisen: „Das Projekt /die Veranstaltung XY ist Teil von WE ARE LEO und wurde gefördert vom Bezirk-samt Mitte von Berlin mit Geldern des Berliner Sicherheitsgipfels.“

Der Fördermittelgeber kann die Projektträger in der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.
Hierfür ist nach Bewilligung des Förderantrags Kontakt mit Frau Jansen aufzunehmen: Paula.Jansen@ba-mitte.berlin.de

Der Fördermittelnehmer gewährt dem Fördermittelgeber die Nutzungsrechte an Berichten, Fotos und Filmen, damit diese im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und der nachträglichen Dokumentation vom Fördermittelgeber verwendet werden können.

  • Merkblatt WE ARE LEO 2026

    DOCX-Dokument (116.0 kB)

Kontakt Bürger*innenförderfonds WE ARE LEO

Frau Jansen

Präventionskoordination
Koordination Leopoldplatz