Koordinierungsstelle für Kinder- und Familienarmutsprävention

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Berlin gegen Kinderarmut

Berlin aktiv gegen Kinderarmut

Landesstrategie

Die Koordinierungsstelle für Kinder- und Familienarmutsprävention, in der Stabsstelle des Bezirksstadtrats für Jugend, Familie und Gesundheit, ist Teil der Berliner Strategie gegen Kinder- und Familienarmut. Weitere Informationen

Portrait

V.Aharonov

Meine Vorstellung

ich heiße Victoria Aharonov und gehöre seit September 2024 der Stabsstelle von Herrn Christoph Keller, des Bezirksstadtrates für Jugend, Familie und Gesundheit. Weitere Informationen

Mein Selbstverständnis

V.Aharonov

Mein Selbstverständnis

Meine zentrale Aufgabe als Koordinatorin für Kinder- und Familienarmutsprävention ist es, die Ursachen von Armut anzugehen. Strukturelle Benachteiligung überwinden – durch Impulse, die bestehende Strukturen verändern. Betroffene Menschen stärken damit sie eine aktive Rolle annehmen Weitere Informationen

Bücherei

Sie wollen über die Bücher austauchen oder was neues empfehlen? Gerne!

  • Ausgebremst

    Katja Urbatsch

  • Ein Spiegel für mein Gegenüber

    Nadire Biskin

  • Klassenbeste

    Marlen Horbach

  • Moral

    Hanno Sauer

  • Meine geniale Freundin

    Elena Ferrante

  • Die Rückkehr der Diener

    Christoph Bartmann

  • Rich Dad . Poor Dad

    Robert Kiyosaki

  • Arme habt ihr immer bei euch

    Schäfer/Montag/Deterding

  • Die Macht der Mehrsprachigkeit

    Olga Grjasnowa

  • Interkulturelle Kompetenz: Handbuch für soziale und pädagogische Berufe

    Zacharaki, Eppenstein, Krummacher

  • Migration & Flucht: Orientierungswissen für die Soziale Arbeit

    Nausikaa Schirilla

  • Arbeit, Migration & Soziale Arbeit: Prozesse der Marginalisierung in modern.. Arbeitsgesellschaften

    Geisen/Ottersbach

  • Die Kinderwüste: Wie die Politik Familien im Stich lässt

    Stefan Schulz

  • Kinder - Minderheit ohne Schutz

    El-Mafaalani/Kurtenbach/Strohmeier

  • Halbe Portion

    Elisabeth Pape

Meine Projekte

Modellprojekt “Step In

Projektidee und Hintergrund

Die wichtigste Quelle für Berufsorientierung bei Jugendlichen in Deutschland sind die Eltern. Kinder, deren Eltern nicht berufstätig sind oder keine positiven Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt gemacht haben, können auf diese Ressource de facto nicht zurückgreifen. Sozial benachteiligte Jugendliche haben dadurch einen erschwerten Zugang zur Arbeitswelt und können kaum frühzeitig praktische Erfahrungen sammeln oder Berufswünsche entwickeln.

Gleichzeitig fehlt es Fachkräften häufig an klaren Strukturen, erprobten Methoden, geeigneten Partnern oder fundierten Kenntnissen des Arbeitsmarktes, um für Schülerjobs sinnvoll zu werben oder die zu empfehlen.

Die Intention des Projekts ist es, durch gezielte Förderung von Schülerjobs bereits in der Schulzeit eine positive Brücke in die Arbeitswelt zu schaffen. Fachkräfte, Eltern und Betriebe werden als unterstützende Akteure eingebunden. Durch praxisnahe Impulse, begleitende Strukturen und lokal vernetzte Pilotprojekte wird der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert und das Selbstvertrauen der Jugendlichen gestärkt.

Wir müssen handeln bevor wir Kinder an Sozialsicherungssystem verlieren!

Haben Sie dazu Ideen? Kommentare? Neugier? Wollen Sie sich informieren oder im Modellprojekt mitmachen? Kontaktieren Sie mich und werden Sie ein Teil der Veränderung!

Projekt “Mitte & Mathe

Idealerweise lernen die Kinder zählendes Rechnen und Mengenverständnis im KiTa-Alter: wichtige Voraussetzungen für die Schule. Leider gibt es immer mehr Kinder, die beim zählenden Rechnen verharren und schnell „abgehängt“ sind., weil sie ohne Mengenverständnis die einfachsten Rechenoperationen nicht lösen können.
Viele sozial benachteiligte Kinder kommen schon in KiTa und später in die Schule mit Defiziten und benötigen zusätzliche Zeit und Zuwendung.
Das Konzept für die Kita zum Mengenverständnis als Prävention gegen Rechenschwäche wurde in FU Berlin entwickelt, ausprobiert und verbessert. Es werden Zahlen- und Würfelspiele, Bewegungsspiele eingesetzt.
Ehrenamtliche werden vom Verein ausgebildet und auf Wunsch in der Anfangsphase an ihren „Arbeitsplatz“ begleitet. Sie haben keine pädagogische Ausbildung, aber Soft Skills wie Geduld, Offenheit, Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen sind die Voraussetzung. Pädagogische Fragen werden im Team und mit KiTa-Personal geklärt. Das Engagement soll langfristig, mindestens für ein Jahr angelegt sein, da Kinder zuverlässige Bindung brauchen.
Den Lernerfolg behindert Stress, die Kinder haben. Die sozioökonomische Umgebung und die Erfahrungsarmut beeinflussen das Lernen. Im Projekt wird die stressabfederne Lernumgebung geschaffen, damit die Kinder sich individuell entwickeln können, Aufmerksamkeit bekommen und Motivation werden gefördert und beeinflussen einen positiven Lernprozess.

Wollen Sie als Einrichtung vom Projekt direkt profitieren?

Wollen Sie ehrenamtlich mit Kindern arbeiten?

Sprechen Sie mich an!

In Ihrer Einrichtung zu Besuch

um Sie und Ihre Arbeit kennenzulernen, mein eigenes Arbeitsgebiet vorzustellen und mich mit Ihnen über mögliche Formen der Zusammenarbeit auszutauschen.

Vielleicht haben Sie Interesse, sich an einem der bereits laufenden Projekte zu beteiligen – oder wir entwickeln gemeinsam etwas Neues. Ich freue mich darauf, Impulse in Ihr Team einzubringen – beispielsweise zu folgenden Themen:

  • Soziale Mobilität – in Deutschland und weltweit
  • Armutssensibilität
  • Die duale Ausbildung in ihrer aktuellen Entwicklung
  • Kulturelle Dimensionen und interkulturelle Kompetenz
  • Resilienzförderung
  • Finanzielle Intelligenz
  • Das Kulturagramm als Methode
  • Klassismus
  • Mengenverständnis – Übergang KiTa-Schule
  • Erreichbarkeit der sozialbenachteiligten Familien
  • Früher Zugang zum Arbeitsmarkt und das SGB II
  • Jugendarbeitsschutzgesetz – Einsatz von Minderjährigen im Arbeitsmarkt
  • Gesunde Ernährung in Familien mit begrenzten Ressourcen

Zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren. Ich bin für alle da, die in unserem Bezirk mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten

Die Koordinierungsstelle für Kinder- und Familienarmutsprävention

Die Koordinierungsstelle für Kinder- und Familienarmutsprävention, in der Stabsstelle des Bezirksstadtrats für Jugend, Familie und Gesundheit, ist Teil der Berliner Strategie gegen Kinder- und Familienarmut.
In Zusammenarbeit mit relevanten Akteurinnen und Akteuren im Bezirk sollen die integrierte bezirkliche Strategie zur Prävention von Kinder- und Familienarmut weiterentwickelt werden, um allen Kindern und Familien bessere Chancen auf Gesundheit, Bildung und Teilhabe zu gewährleisten.

Im Bezirk Mitte stellt Kinder- und Familienarmut ein bedeutendes soziales Problem dar. Gegenwärtig beziehen über 38,3 % der Kinder unter 15 Jahren Transferleistungen – ein Wert, der deutlich über dem Berliner Durchschnitt liegt. Besonders betroffen sind die Bezirksregionen Osloer Straße und Wedding Zentrum, wo die Kinderarmut besonders hohe Werte erreicht.
Diese hohen Armutsraten haben weitreichende Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Familien. Sie beeinträchtigen die Chancen auf Bildung, Gesundheitsversorgung und gesellschaftliche Teilhabe und erschweren den sozialen Aufstieg. Eingeschränkt ist für die betroffenen Familien somit auch die Möglichkeit, eine aktive Rolle in unserer Gesellschaft zu übernehmen.

victoria-aharonov

Meine Vorstellung

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

ich heiße Victoria Aharonov und gehöre der Stabsstelle von Herrn Christoph Keller, des Bezirksstadtrates für Jugend, Familie und Gesundheit.

Meine zentrale Aufgabe als Koordinatorin für Kinder- und Familienarmutsprävention ist es, die Ursachen von Armut und Benachteiligung anzugehen. Um die Chancengerechtigkeit zu ermöglichen ist die Arbeit aus zwei Richtungen notwendig:

1. Strukturelle Benachteiligung überwinden – durch Impulse, die bestehende Strukturen verändern.
2. Betroffene Menschen stärken – damit sie die Chancen einlösen und eine aktive Rolle in der Gesellschaft annehmen.

Die Arbeit erfolgt überwiegend budgetfrei.

Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit mit MultiplikatorInnen, die bereits mit betroffenen Familien arbeiten – ebenso wie die Aktivierung der Zivilgesellschaft und die Einbindung der freien Wirtschaft in die Verantwortung.

Das Ziel ist ein gemeinsamer, abgestimmter Einsatz aller Akteure – für eine handlungsfähige, autarke, solidarische Gemeinde in der die soziale Mobilität zuverlässig funktioniert.

Mit meiner Erfahrung in der Beratung von sozial benachteiligten Familien bei der Jugendberufsagentur bringe ich wertvolle Expertise in meine neue Aufgabe ein. Als Sozial- und Islamwissenschaftlerin in der Hochschullehre beschäftige ich mich schon lange mit Themen wie Chancengerechtigkeit auf dem Bildungs- und Arbeitsmarkt, strukturelle Diskriminierung sowie interkulturelle Sozialer Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft.

Auch meine eigene Migrations- und Integrationserfahrung sowie mein Lebensweg als alleinerziehende Mutter von drei Kindern ermöglichen es mir, neue Perspektiven in diese Aufgabe einzubringen. Diese Erfahrungen befähigen mich, die bisherigen Bemühungen des Bezirks zur Prävention von Kinder- und Familienarmut fortzuführen und weiter auszubauen.

Dennoch gibt es noch viel zu tun, um allen Kindern im Bezirk gleiche Chancen auf ein gesundes Aufwachsen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Machen Sie mit!

Soziale Mobilität junger Menschen

Wege aus der Armutsspirale

Anmeldungsstart - "Fachtag Soziale Mobilität junger Menschen: Wege aus der Armutsspirale"

Fachtag Bezirk Mitte 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,
liebe Beschäftigte aus dem Bildungs- und Kinderbetreuungsbereich, Elternvertretungen,
Mitarbeitende der Verwaltung, Vertreterinnen und Vertreter der freien Wirtschaft,
Ausbildende, Sozialarbeitende und alle, denen junge Menschen mit erschwertem Start ins Leben am Herzen liegen,

heute möchten wir Sie herzlich zu unserem Fachtag der Koordinierungsstelle
Kinder- und Familienarmutsprävention in der Stabsstelle des Bezirksstadtrates für Jugend, Familie und Gesundheit, Herrn Christoph Keller, einladen:

Mittwoch, 6. Mai 2026
9:00 – 15:00 Uhr
Haus der Jugend, Reinickendorfer Str. 55, 13347 Berlin
Thema: „Soziale Mobilität junger Menschen: Wege aus der Armutsspirale“

Die Teilnahme ist kostenfrei. Das detaillierte Programm folgt in Kürze
Die Anmeldung erfolgt online unter: https://pretix.eu/Fachtag-Mitte/meinFachtag/

Geben Sie bitte die Einladung gerne innerhalb Ihrer Einrichtung sowie an Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner weiter.

Junge Menschen aus belastenden Lebenslagen stehen bei ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben vor besonderen Herausforderungen. Als Gesellschaft sind wir gefordert, ihnen die soziale Mobilität zu erleichtern und die entsprechenden Rahmenbedingungen zu gestalten.
Bei diesem Fachtag möchten wir unterschiedliche Perspektiven hören und diskutieren, verschiedene Aspekte und bewährte Praxisansätze kennenlernen – um gemeinsam aktiver und erfolgreicher zu werden.

Das Ziel ist es, durch den gemeinsamen Einsatz aller Akteure eine handlungsfähige, autarke und solidarische Gemeinschaft zu schaffen, in der soziale Mobilität zuverlässig funktioniert.

Programm

08.30 Ankommen
09:00 Eröffnung & Begrüßung
Christoph Keller, Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit
Victoria Aharonov, Koordinatorin für Kinder- und Familienarmutsprävention

Zwischen Sinnsuche und Smartphone: Gen Y & Z als Chance für die Wirtschaft
Gregor Wendler – Bildungs- und Ausbildungsexperte, IHK Berlin

Generation Chance: Warum Herkunft kein Karrierefaktor sein sollte
Katja Urbatsch – Mitgründerin und Geschäftsführerin der Arbeiterkind.de gGmbH

Podiumsdiskussion:
Wer öffnet die Türen? Perspektiven aus Praxis, Wirtschaft und Politik
Gregor Wendler (IHK Berlin), Katja Urbatsch (Arbeiterkind.de),
Christoph Keller (Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit)

Vernetzungspause mit Buffet

Workshopphase: Ungleiche Startbedingungen – gemeinsame Verantwortung

1. Bedeutungsvolle Dritte mit Nina Sedlak-Çınar & Leonard Bruhn (Talentscouting). Die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden
2. Soziale Herkunft & Macht: Was ist Klassismus? mit Houssam Hamade (Sozialwissenschaftler & Autor). Strukturelle Benachteiligung wahrnehmen & reflektieren
3. Geld verstehen – Zukunft gestalten mit Carolin Gaffron (bildung4finance) Finanzielle Bildung generationenübergreifend stärken
4. Reality vs. Filter: Medienkompetenz mit Anja Löffler & Fredrik Rößler (barrierefrei kommunizieren!, Medienkompetenzzentrum Mitte) Digitale Vorbilder in Zeiten von Social Media
5. Jobben in der Jugend – Rahmen für Fairness & Augenhöhe? mit Per Traasdahl (Caiju e.V.) Spielregeln für Schutz und Selbstbestimmung beim Jugendjobben
6. Scham, Schuld, Prägung mit Friederike Kawlath (Kikk-Kollektiv) Nicht alle starten am selben Punkt

Blitzlichter aus den Workshops im Plenum.
14.30 Check-out, Einladung für Zusammenarbeit, Verabschiedung
15.00 Ende der Veranstaltung

Victoria Aharonov
JugFamGesL.KFAP@ba-mitte.berlin.de

Vergangene Projekte

Fachtag 2024

Fachtag - Gleiche Chancen für jedes Kind in unserem Bezirk - Gemensam groß werden

Alleinerz. Rechnen

Mengenverständnis für Eltern

Sprechstunde

Offene Sprechstunde der Koordinatorin

Leiter klein

Fachveranstaltungsreihe 2025: Step Up! Kinder und Jugendliche für ihren sozialen Aufstieg stärken

Victoria Aharonov

Bezirksamt Mitte von Berlin
Koordinatorin für Kinder- und Familienarmutsprävention