Informationen des Landes Berlin für Geflüchtete aus der Ukraine und ehrenamtlich Helfende
Українська - Ukrainian Інформація з Берліна для біженців з України | Информация города Берлина для беженцев из Украины
-
Corona
Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung finden Sie weiterhin unter berlin.de/corona/
Informationen des Gesundheitsamtes Mitte unter berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/aemter/gesundheitsamt/corona/

Screening der Filmoper „deutsche wohnen“ in der Hansabibliothek

Pressemitteilung Nr. 003/2020 vom 09.01.2020

Die Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen, Sabine Weißler, informiert:

Herzliche Einladung zum öffentlichen Screening am Freitag, 10. Januar 2020 um 18 Uhr der Dokumentation der Filmoper „deutsche wohnen (was singen die diven)“ von Ulf Aminde und Christoph Grund, die am 14. September 2019 auf dem Hansaplatz unter freiem Himmel uraufgeführt wurde. Im Anschluss an das Screening findet ein Künstlergespräch mit Ulf Aminde und Christoph Grund statt.

Der Eintritt ist frei.

Vom 13. Januar bis 29. Februar 2020 besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Dokumentation in der Hansabibliothek während der regulären Öffnungszeiten zu sehen: montags und freitags von 13:00 bis 19:30 Uhr; dienstags, mittwochs und donnerstags von 12:00 bis 18:00 Uhr. Weitere Infos hier

Zu der Filmoper „deutsche wohnen (was singen die diven)“
„Jedes Haus eine Diva!“, so hieß es in einer vom Senat herausgegebenen Berlin-Broschüre von 1957 zum Hansaviertel, das als Antwort auf die nach Kriegsende in Ostberlin errichtete Stalinallee – der heutigen Karl-Marx-Allee – in Westberlin gebaut wurde. Die städtebaulichen Ideen sind in beiden Fällen geprägt von einer „Tabula rasa“, der Erfahrung der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und der Hoffnung auf einen gesellschaftlichen Neuanfang, der sogenannten Stunde Null. Für Ulf Aminde und Christoph Grund gibt es diese Stunde Null „1945“ nicht, sondern die Zäsur ergibt sich mit der Deportation der jüdischen Bevölkerung aus den Vierteln. In ihrer Arbeit nehmen sie beide Orte in den Fokus, befragen und verdichten die Geschichte und schlagen dabei den Bogen bis in die Jetztzeit.

In Interviews mit Gruppierungen und Einzelpersonen aus dem Hansaviertel und der Karl-Marx-Allee entstanden Texte, die sich zu Libretti, Sprechgesang und Arien verwandelten, musikalisch und filmisch inszeniert wurde „deutsche wohnen (was singen die diven)“ am 14. September 2019 unter freiem Himmel im Innenhof des Einkaufszentrums am Hansaplatz uraufgeführt. Eine Produktion von Ulf Aminde und Christoph Grund in Zusammenarbeit mit: Birthe Bendixen, Miriam Schickler, Marlies Pahlenberg, Jonas Westergaard, Henry Grund, Sebastian Weise, dem Resonanz Chor, und vielen Bewohner*innen und mit freundlicher Unterstützung des Studios für elektroakustische Musik und der Akademie der Künste, Berlin.

Kunst im Stadtraum am Hansaplatz
„deutsche wohnen (was singen die diven)“ ist ein Projekt von Ulf Aminde und Christoph Grund, das im Rahmen von Kunst im Stadtraum am Hansaplatz entstand – ein Pilotprojekt des Landes Berlin, das der Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte auf Initiative des Beratungsausschuss Kunst der Senatsverwaltung für Kultur und Europa entwickelt und umgesetzt hat. Die Finanzierung erfolgte aus gesamtstädtischen Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. www.kunst-im-stadtraum.berlin

Gäste mit Kommunikations- und Assistenzbedarf melden sich bitte unter Tel.: (030) 9018-37461

Medienkontakt: #kulturmitte
Bezirksamt Mitte | Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte | Katja Kynast, Tel.: (030) 9018-37461