Mitte Blog - Dezember 2024

Gemeinsamer Tag auf dem Wintermarkt am Humboldtforum mit Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger und Familien aus Syrien, der Ukraine und Afrika.

Gemeinsamer Tag auf dem Wintermarkt am Humboldtforum mit Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger und Familien aus Syrien, der Ukraine und Afrika.

Unvergesslicher Nachmittag auf dem Wintermarkt am Humboldtforum

23. Dezember 2024

Sie kommen aus Kriegsgebieten wie Syrien und der Ukraine oder sie sind als unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus Burkina Faso, Guinea oder Benin nach Deutschland gekommen. Für 25 Kinder und Jugendliche haben Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger, die Wendepunkt gGmbH und der Verein B.Yali 224 sowie die Familie Wollenschläger einen unvergesslichen Nachmittag auf dem Wintermarkt im Humboldtforum organisiert.

Thilo Harry Wollenschläger, der Betreiber des Wintermarkts, lud die Familien ein, Karussell oder Riesenrad zu fahren. Es gab vorweihnachtliche Köstlichkeiten wie Bratwurst, Burger, Pommes Frites, Kinderpunsch oder Kakao. Im Festzelt stand ein riesiger Gabentisch mit Geschenken, aus denen sich alle Kinder und Jugendlichen etwas aussuchen durften. Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger dankte allen, die diesen unbeschwerten Nachmittag möglich gemacht haben und wünschte eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute für das neue Jahr.

  • Kinder auf dem Kettenkarrussell auf dem Wintermarkt am Humboldtforum.

    Kinder auf dem Kettenkarrussell auf dem Wintermarkt am Humboldtforum.

  • Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger mit den Jugendlichen des Vereins B.Yali 224.

    Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger mit den Jugendlichen des Vereins B.Yali 224.

  • Die Kinder durften sich über einen Tisch voller Geschenke freuen.

    Die Kinder durften sich über einen Tisch voller Geschenke freuen.

  • Alle durften sich Lieblingsspielzeuge oder Kuscheltiere aussuchen.

    Alle durften sich Lieblingsspielzeuge oder Kuscheltiere aussuchen.

  • Die Kinder und ihre Familien genossen den unbeschwerten Nachmittag auf dem Weihnachtsmarkt.

    Die Kinder und ihre Familien genossen den unbeschwerten Nachmittag auf dem Weihnachtsmarkt.

  • Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger mit Thilo Harry Wollenschläger (l.) und Hans-Dieter Hegner vom Humboldt Forum.

    Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger mit Thilo Harry Wollenschläger (l.) und Hans-Dieter Hegner vom Humboldt Forum.

Bezirksstadtrat Ephraim Gothe (2.v.l.), Senatsbaudirektorin Prof. Petra Kahlfeldt (2.v.r.) und die WBM-Geschäftsführer Steffen Helbig (l.) und Lars Dormeyer (r.) beim Spatenstich für das Projekt in der Rathenower Straße 16

Bezirksstadtrat Ephraim Gothe (2.v.l.), Senatsbaudirektorin Prof. Petra Kahlfeldt (2.v.r.) und die WBM-Geschäftsführer Steffen Helbig (l.) und Lars Dormeyer (r.) beim Spatenstich für das Projekt in der Rathenower Straße 16

Spatenstich für neues Quartier der WBM in der Rathenower Straße

16. Dezember 2024

Moabit bekommt ein neues lebendiges Stadtquartier. An der Rathenower Straße 16 fand am 16. Dezember der Spatenstich für ein Neubauprojekt der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) statt.

Bezirksstadtrat Ephraim Gothe, Senatsbaudirektorin Prof. Petra Kahlfeldt und die WBM-Geschäftsführer Lars Dormeyer und Steffen Helbig trafen sich zum symbolischen Baustart für 108 Wohnungen und 23 Gewerbeeinheiten mit 3600 Quadratmetern. Ein Teil der Gewerbeflächen ist für soziale Träger und kulturelle Nutzungen vorgesehen. 91 der Wohnungen sind gefördert. Es gibt außerdem sieben Clusterwohnungen mit 24 Wohneinheiten.

Die Nachbarschaft darf sich über einen neuen Stadtplatz freuen, der vor dem Gebäude entsteht. Zudem wird es einen neuen Zugang in den Fritz-Schloss-Park geben. 2027 soll das Projekt fertiggestellt sein.

Zuvor hatte auf der Fläche das Kinder- und Jugendwohnheim gestanden. Ein Teil des Baus aus den 1970er Jahren wurde Anfang 2023 abgerissen, um Platz für den nun entstehenden Neubau zu machen.

Performance Flying Steps 2

Lichtkunst & Live-Performance auf dem Leopoldplatz

16.Dezember 2024

Mit einer Kombination aus Kunst, Tanz und Technik verwandelte sich der Leopoldplatz in Berlin-Mitte in ein magisches Lichtermeer. Der „Garden of Lights“ zog am 14. Dezember 2024 zahlreiche Besucherinnen und Besucher an, die sich von der Fassadenprojektion auf der Alten Nazarethkirche und der Live-Performance von FLYING STEPS ENTERTAINMENT verzaubern ließen.

Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger und Berlins Kultursenator Joe Chialo eröffneten den Abend und gaben den Startschuss für das kulturelle Highlight auf dem Leo!

Die Tänzerinnen und Tänzer der “Flying Steps” präsentierten eine Verbindung von Bildern und Tanz – Improvisation, Contemporary und Breakdance verschmolzen mit den poetischen Motiven zu einer stimmungsvollen Performance.

Gefördert wurden die Maßnahmen mit Geldern des Berliner Sicherheitsgipfels sowie der Landeskommission gegen Gewalt.

  • Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger eröffnet das Event "Garden of Light" auf dem Leopoldplatz
  • Lichtkunstinstallation Garden of Lights
  • Performance Flying Steps
Außenansicht der Bruno-Lösche-Bibliothek

Die Bruno-Lösche-Bibliothek wird 60 Jahre alt.

Ein Ort für Alle und Alles – die Bruno-Lösche-Bibliothek feiert 60-jähriges Bestehen

09. Dezember 2024

Seit 60 Jahren ein Ort der kulturellen Vernetzung – das sollte gefeiert werden! Musikalisch unterlegt von der Swing-Band Boxi Barré und von zahlreichen Interessierten und Medienliebhaber*innen besucht, war die Veranstaltung am 09.12.2024 zum Jubiläum der Bruno-Lösche-Bibliothek nur der Auftakt der Festivitäten: Die ganze Woche finden unter anderem Lesungen, Workshops und allerhand Mitmach-Angebote für Groß und Klein in den Räumen der Bibliothek statt. Benannt ist sie nach Bruno Lösche, der sich als Stadtrat für Volksbildung leidenschaftlich für die Förderung des öffentlichen Büchereiwesens und die Entstehung eines Bibliothekennetzwerkes in Mitte einsetzte und dessen Nachkommen an diesem besonderen Tag ebenfalls vor Ort waren.

Längst sind Bibliotheken nicht mehr nur ein Ort des stillen Zusammenkommens, sondern vielmehr so etwas wie das „Wohnzimmer der Stadt“, erklärt Stefan Rogge, Fachbereichsleiter der Bibliotheken im Bezirk: Die Entstehung von neuen Arbeits- und Begegnungsräumen, wie zum Beispiel Makerspaces, die zu Austausch und gemeinsamen Lernen einladen, ist bereits in Diskussion.

Auch die digitale Teilhabe kommt in der Bibliotheksentwicklung nicht zu kurz: Nicht mehr nur der Zugang zu physischen Medien, sondern auch die Bereitstellung von digitalen Inhalten spielt mittlerweile eine große Rolle, ergänzt Stefanie Remlinger, Bezirksbürgermeisterin von Mitte.
Sie dankte den Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen für ihr Engagement im Einsatz für die Förderung von Medienkompetenz und lebenslanges Lernen und freute sich darauf – spätestens zum Renteneintritt – selbst wieder mehr Zeit im Krimisalon der Bibliothek verbringen zu können.

Alle Informationen rund um das Jubiläum und die in diesem Rahmen stattfindenden Veranstaltungen gibt es auf der Webseite der Bruno-Lösche-Bibliothek.

Impressionen der Jubiläumsfeier zum 60-jährigen Bestehen der Bruno-Lösche-Bibliothek

  • Stefanie Remlinger hält eine Rede im Krimisalon der Bruno-Lösche-Bibliothek.

    Neben Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger...

  • Stefan Rogge hält eine Rede im Krimisalon der Bruno-Lösche-Bibliothek.

    ...begrüßte auch der Fachbereichsleiter für Bibliotheken, Stefan Rogge, die Besucher*innen der Jubiläumsfeier.

  • Die Band Boxi Barré musiziert auf der Jubiläumsfeier der Bruno-Lösche-Bibliothek.

    Für die musikalische Untermalung sorgte die Swing-Band Boxi Barré.

Verleihung des Integrationspreises 2024

Svenja Linnemann (r.) vom Ausschuss für Partizipation und Integration, verlieh den 1. Platz an die Levetzowgirls

Verleihung des Integrationspreises 2024

6. Dezember 2024

Die Verleihung des Integrationspreises 2024 brachte eine Premiere mit sich. Erstmal wurde der Preis im Rahmen eines feierlichen Empfangs Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Mitte verliehen. “Das sollte der Beginn einer schönen Tradition sein”, fand Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger.
Neben Vertretern des Bezirksamts und der BVV waren auch zahlreiche ehrenamtlich Aktive geladen, darunter Vertreter*innen der Seniorenvertretung, des Behindertenbeirats und des Beirats für Partizipation und Integration. “Die Auswahl der Gäste zeigt, wie stark und vielfältig unsere Gemeinschaft ist”, sagte BVV-Vorstehein Jelisaweta Kamm. Demokratie lebe von einer starken Gemeinschaft. Ihr Dank gelte allen, die sich für andere Menschen im Bezirk engagieren, die den Dialog suchen, zuhören und aushalten, wenn jemand anderer Meinung ist. “Die Preisträger sind Vorbilder für uns Alle”, sagt die BVV-Vorsteherin.
Eben diese Vorbildwirkung hätten auch die Gewinnerinnen des 1. Platzes beim diesjährigen Integrationspreis gezeigt, sagte Svenja Linnemann, vom Ausschuss für Partizipation und Integration in ihrer Laudatio. Die Levetzowgirls hatten sich 2015 in der Geflüchtetenunterkunft in der Levetzowstraße kennengelernt. Sie alle verband die Liebe zum gemeinsamen Singen. Jutta Schauer-Oldenburg vom Integrationsbund Moabit hatte damals die Idee, die deutsche Sprache durch deutsche Lieder zu vermitteln. Und das mit Erfolg. Die Mädchen und jungen Frauen lernten im Rekordtempo die deutsche Sprache. Sie traten vor der BVV Mitte und im Bundesinnenministerium auf. Fast zehn Jahre, nachdem sie vor Not und Krieg nach Deutschland gekommen haben, besitzen viele der Levetzowgirls die deutsche Staatsbürgerschaft, haben die Schule abgeschlossen, studieren oder sind berufstätig. Und viele von ihnen engagieren sich selbst ehrenamtlich für als Helferinnen für Geflüchtete, beim Spracherwerb oder als Wahlhelferinnen.
Der zweite Platz des Integrationspreises 2024 ging an zwei Organisationen: der Korea Verband beschäftigt sich mit der Aufarbeitung der sexualisierten Gewalt durch das japanische Militär im Zweiten Weltkrieg. “Damit leisten sie wichtige Bildungsarbeit und sorgen für eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit”, sagte der Bezirksverordnete Samiullah Malekzadeh in seiner Laudatio.
Der andere zweite Platz ging an den Verein Schülerpaten. Dessen Geschäftsführerin Muna Nasser nahm die Urkunde entgegen. Ihr Verein vermittelt Patenschaften Bildungspatenschaften zwischen Ehrenamtlichen und sozial benachteiligten Schüler*innen mit Migrationshintergrund. Seit Gründung der Schülerpaten im Jahr 2009 wurden bereits mehr als 1200 Patenschaften vermittelt.

  • Die Levetzowgirls wurden von der BVV Mitte mit dem 1. Platz des Integrationspreises 2024 ausgezeichnet.

    Die Levetzowgirls wurden von der BVV Mitte mit dem 1. Platz des Integrationspreises 2024 ausgezeichnet.

  • Der Korea Verband erreichte den zweiten Platz bei der Verleihung des Integrationspreises 2024.

    Den zweiten Platz des Integrationspreises 2024 teilten sich der Korea-Verband...

  • BVV-Vorsteherin Jelisaweta Kamm, der Bezirksverordnete Klaus Kundt und Muna Nasser, die Geschäftsführerin des Verein Schülerpaten bei der Verleihung des Integrationspreises 2024.

    ...und der Verein Schülerpaten.

  • BVV-Vorsteherin Jelisaweta Kamm dankte allen, die sich in Mitte ehrenamtlich engagieren.

    BVV-Vorsteherin Jelisaweta Kamm dankte allen, die sich in Mitte ehrenamtlich engagieren.

  • Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger sprach bei der Verleihung des Integrationspreises 2024.

    Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger: "Das sollte der Beginn einer schönen Tradition sein."

  • Charlotte Hahn von der Seniorenvertretung engagiert sich ehrenamtlich in der Seniorenvertretung Mitte.

    Charlotte Hahn von der Seniorenvertretung engagiert sich ehrenamtlich in der Seniorenvertretung Mitte.

  • Zeki Caglar arbeitet im Beirat für Partizipation und Integration mit.

    Zeki Caglar arbeitet im Beirat für Partizipation und Integration mit.

  • Vertreter*innen des Bezirksamts Mitte und der BVV sowie ehrenamtlich Engagierte nahmen an der Verleihung des Integrationspreises 2024 teil.

    Vertreter*innen des Bezirksamts Mitte und der BVV sowie ehrenamtlich Engagierte nahmen an der Verleihung des Integrationspreises 2024 teil.

  • Die Foo Birds, die Bigband der Musikschule Fanny Hensel, sorgten für das musikalische Programm des Abends.

    Die Foo Birds, die Bigband der Musikschule Fanny Hensel, sorgten für das musikalische Programm des Abends.