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Deutsch-Jüdisches Theater

Im Mai 2001 gründete der Schauspieler und Regisseur Dan Lahav im Wilmersdorfer Theater Coupé mit 99 Plätzen und angeschlossenem Café das jüdische Theater Bamah. Lahav leitete mehrmals die Jüdischen Kulturtage in Berlin. Der Spielplan des Theaters Bamah umfasste klassische Stücke des ostjüdischen Theaterrepertoires, bekannter jüdischer und israelischer Dramatiker, sowie anderer Autoren, welche die Geschichte der Juden behandeln, ferner Theater für Kinder mit Marionettentheater und klassischen Stücken.
Im Oktober 2004 zog das Theater um in die ehemalige Filmbühne am Steinplatz, wo es bis zum Dezember 2005 spielte. Vorübergehend spielte das Theater im Februar 2006 im Bürgersaal des Rathauses Charlottenburg.
Später ging es in Neukölln, im Admiralspalast in Mitte und in der Meinekestraße weiter. Nach dem überraschenden Tod von Dan Lahav im Jahr 2016 wurde das Theater in “Deutsch-Jüdisches Theater” umbenannt.
2018 folgte die Rückkehr ins Theater Coupé am Hohenzollerndamm mit Alexandra Julius Frölich als künstlerische Leiterin .