Drucksache - 1092/5  

 
 
Betreff: Keine sog. gendergerechte Normierung der deutschen Sprache in Schriftstücken des Bezirksamts
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:AfD-Fraktion 
Verfasser:Dr. Seyfert/Bolsch 
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
21.03.2019 
29. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Haushalt, Personal, Wirtschaftsförderung, Informaterionstechnologie und Gender Mainstreaming Beratung
Bezirksverordnetenversammlung Beratung

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag

 

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert, sich nicht an der sog. gendergerechten Normierung der deutschen Sprache zu beteiligen und von der Verwendung von Gender*sternchen,  Gap- und Gender-x - Schreibungen und Klammerkonstruktionen abzusehen.

 

 

Begründung:

 

Sprache verändert sich im Laufe der Zeit. Die sog. gendergerechte Sprache ist jedoch keine natürliche Veränderung, sondern eine Vergewaltigung der Sprache aus rein ideologischen Gründen. Denn sog. gegenderte Bezeichnungen fußen auf Regeln, die es im Deutschen nicht gibt. Sie sind frei erfunden.

Es gibt niemanden, der das Recht hat, in eine Sprache einzugreifen. Solche Eingriffe in

die Sprache sind typisch für autoritäre Regimes, aber nicht für Demokratien.

Die fortschreitende Implementierung sog. gendergerechte Sprachverwendung ist geradezu ein Lehrstück darin, wie es einer radikalen aber entschlossenen Minderheit gelingen kann, der Majorität ihre Vorstellungen zu oktroyieren.

Das Bezirksamt sollte sich im Interesse aller Menschen im Bezirk von diesen zerstörenden Eingriffen in die Sprache distanzieren.

 

 
 

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