Drucksache - 0420/5  

 
 
Betreff: Regenwasserbewirtschaftung an den Schulen im Bezirk
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion Bündnis 90/Die Grünen 
Verfasser:Dr. Vandrey/Wapler/Drews/Kouloubandi 
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
21.09.2017 
12. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Umwelt, Natur- und Klimaschutz und Liegenschaften Beratung
24.10.2017 
9. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Natur- und Klimaschutz und Liegenschaften ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
16.11.2017 
14. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen (Beratungsfolge beendet)   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag
Beschlussempfehlung
Beschluss
Vorlage zur Kenntnisnahme

 

Die BVV hat in ihrer Sitzung am 16.11.2017 beschlossen:

 

Das Bezirksamt wird gebeten, an allen Schulen des Bezirks, bei denen in den kommenden Jahren Sanierungs- und Baumaßnahmen anstehen, eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung einzuführen. Statt das anfallende Regenwasser in die Kanalisation abzuleiten, soll es durch geeignete Maßnahmen (Versickerung, Dachbegrünungen, Nutzung als Grauwasser etc.) vor Ort genutzt werden. Entsprechende Entsiegelungen im Freigelände sind dabei vorzusehen.

An den übrigen Schulen sollen entsprechende Maßnahmen auf ihre Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit hin geprüft werden.

 

Der BVV ist bis zum 31.01.2018 zu berichten.

 

 

Das Bezirksamt teilt dazu Folgendes mit:

 

Grundsätzlich prüft das Bezirksamt bei allen Neu-, Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen eine alternative Regenwasserbewirtschaftung. Dies ist in den wirtschaftlichen Standards des öffentlichen Bauens vorgesehen und darüber hinaus auch Bestandteil von BPU-Erstellung und -Prüfung. Sofern alternative Maßnahmen wirtschaftlich und sparsam sind, gelangen diese zur Umsetzung.

 

Darüber hinaus prüft das Bezirksamt ständig alternative Ent- und Bewässerungsmaßnahmen bei Gebäuden im Bestand, nicht schon allein unter dem Aspekt der Haushaltsnotlage, insbesondere im Bereich der A08-Mittel. Im Rahmen der mittelfristigen Planung sind in den vergangenen Jahren hierzu diverse Maßnahmen erfolgt.

 

Das Bezirksamt setzt die Versickerung von anfallendem Niederschlagswasser auf Dachflächen bei Immobilien im Bestand spätestens seit Einführung der Niederschlagswasserabgabe (2000/2001) laufend an geeigneten Standorten um.

 

In der Vergangenheit sind verschiedene Maßnahmen und Projekte umgesetzt worden, exemplarisch werden die Regenwassermanagement-Maßnahmen im Rahmen von UEP II in der Ernst-Habermann-Grundschule, Katharina-Heinroth-Grundschule und Lietzensee-Grundschule benannt.

 

Auch aktuell finden Maßnahmen statt: die Schulhofentsiegelung in der Paula-Fürst-Schule (Gemeinschaftsschule, Sybelstraße 20/21) sowie zukünftig die Einleitung des anfallenden Niederschlagswassers der Dachflächen des Neubaus Dreifachsporthalle in Versickerungsschächte in der Eisenzahnstraße 47.

 

Das Bezirksamt bittet, den Beschluss damit als erledigt zu betrachten.

 

 

 

Reinhard Naumann Oliver Schruoffeneger

BezirksbürgermeisterBezirksstadtrat

 

 

 

 
 

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