Drucksache - 1452/5  

 
 
Betreff: Ampelschaltung Kaiserdamm/Bismarckstraße
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion Bündnis 90/Die Grünen 
Verfasser:Kempf/Wapler/Kaas Elias/Gusy 
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
20.02.2020 
41. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin      
Ausschuss für Verkehr und Tiefbau Beratung
11.03.2020 
40. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Tiefbau      
Bezirksverordnetenversammlung Beratung

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird gebeten, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Ampelschaltungen am Straßenzug Kaiserdamm/Bismarckstraße so eingerichtet werden, dass eine Überquerung des Kaiserdamms für langsam überquerende Fußgängerinnen und Fußgänger in einer Grünphase möglich ist.

Mindestens sollte aber die Fußgängerampel um ein sogenanntes „Countdown-Signal“ erweitert werden.

 

Weiterhin möge sich das Bezirksamt dafür einsetzten, dass auch Maßnahmen geprüft werden, wie z.B. durch größere Abstände der Fahrzeughaltelinien zu den Fußgängerüberquerungen.

 

Der BVV ist bis zum 30.08.2020 zu berichten.

 

Begründung:

Die Grünphase ist für Fußgängerinnen und Fußgänger zu kurz, um in einem Zug den Kaiserdamm bzw. die Bismarckstraße zu überqueren. Bereits um eine Straßenhälfte zu überqueren sind die Grünphasen für manche Personenkreise zu kurz. Die sogenannte Schutzzeit oder Räumzeit für Fußgängerinnen und Fußgänger (die Ampel für Fahrzeuge bleibt so lange rot, bis eine Person, die bei Grün die Querung der Straße begonnen hat, bei normaler Schrittgeschwindigkeit sicher den Rest der Fahrbahn überqueren kann) ist weitestgehend unbekannt und für junge Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer schwer zu vermitteln. Für Autofahrerinnen und Autofahrer wird ein Rot der Fußgängerampel auch meist gleichgesetzt mit dem Verbot die Straße weiter zu überqueren. Diese Situation führt oft zu gefährlichen Missverständnissen zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern.

Beim Kaiserdamm und der Bismarckstraße handelt es sich um eine besonders breite und viel befahrene Straße im Bezirk, bei der der Fußverkehr besonders zu schützen ist.

Mit der Drucksache 1946/2 wird deutlich, dass das Problem schon lange besteht.

 

 

 

 
 

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