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Rückblick auf Termine und Veranstaltungen - Gegen Rechts­extremismus und Antisemitismus

Veranstaltungskalender

Informationen aus dem Jahr 2025

NS-Kundgebung zum 1. Mai auf dem Tempelhofer Feld

Vortragsreihe zur Geschichte des Nationalsozialismus: Ideologische Grundlagen und lokale Herrschaftspraxis

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Die militärische Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands brachte für Millionen von Menschen die ersehnte Befreiung.

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg nahm den 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus zum Anlass, um im Rahmen einer öffentlichen Vortragsreihe zu einer vertieften Beschäftigung mit der NS-Weltanschauung und der Praxis der NS-Herrschaft einzuladen.

Die drei Veranstaltungen der Reihe (vom 26.03. bis 14.04.2025) fragen nach den ideengeschichtlichen Vorläufern des Nationalsozialismus, seiner Situierung im Verhältnis zu den anderen faschistischen Bewegungen in Europa sowie der lokalen Geschichte der NS-Herrschaft auf dem Gebiet des heutigen Bezirks Tempelhof-Schöneberg.

Informationen aus dem Jahr 2024

Einfahrt zum Konzentrationslager Auschwitz

Holocaust. Zur Geschichte des Mordes an den europäischen Jüdinnen und Juden und seiner Erforschung.

Eine Vortragsveranstaltung am 30.01.2025 im Rathaus Schöneberg

Am 27. Januar 1945 befreiten Einheiten der Roten Armee die Häftlinge des Vernichtungslagers Auschwitz. Mehr als eine Million Menschen waren zuvor in Auschwitz von der SS ermordet worden.
Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung gab der Historiker Oliver Gaida, Mitarbeiter der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, in einem Vortrag einen Überblick über die Geschichte des Holocaust und seiner Erforschung.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung.

Informationen aus dem Jahr 2023

Plakat zur Ausstellung „Gesicht zeigen gegen Rassismus und Antisemitismus, für mehr Miteinander“

„Gesicht zeigen gegen Rassismus und Antisemitismus, für mehr Miteinander“

Ausstellung mit Fotografien von Rafael Herlich

Die Ausstellung zeigte 30 farbenfrohe Fotografien von Menschen verschiedener Altersgruppen, Religionen und Herkunft, die sich klar gegen Hass positionieren und selbst Ausgrenzung erfahren haben – auf Grund ihres Geschlechts, ihrer Religion, ihrer Herkunft, Behinderung oder sexuellen Orientierung. Die Fotografien sind hauptsächlich spontan entstanden und wurden unter anderem in Berlin, Straßburg, Frankfurt und Jerusalem aufgenommen. Die Fotografien geben einen Einblick in das jüdische Leben in seiner Vielfalt und setzt ein Zeichen für mehr Toleranz im Miteinander. Herlich, Sohn eines Schoa-Überlebenden, ist durch seine Familiengeschichte inspiriert, insbesondere jüngeren Menschen diese Botschaft nahezubringen.

Die Ausstellung war vom 20. Juli bis 31. August 2023 in der Galerie der VHS Tempelhof-Schöneberg, Barbarossaplatz 5, 10781 Berlin, zu besuchen.

Begleitet wurdedie Ausstellung von einem vielseitigen Rahmenprogramm für Jung und Alt.

Alle weiteren Informationen zur Ausstellung und dem Begleitprogramm finden Sie auf der Website von Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg.

Plakat für das Hoffest Bündnis gegen Antisemitismus 2023

Hoffest für die offene Gesellschaft – Gegen jeden Antisemitismus!

Das Bündnis gegen Antisemitismus Tempelhof–Schöneberg wurde 2 Jahre alt! Das wurde am 01.07.2023 mit einem Hoffest für die Offene Gesellschaft bei unserem Mitglied, der Löcknitz-Grundschule, gefeiert.

Neben kreativem Kinderspaß, Speis und Trank gab es eine Aufführung des Stückes „Die Koshermaschine“ des Puppentheater Bubales, und ein Zeitzeug_innengespräch mit unseren Mitgliedern Franz und Petra Michalski. Außerdem: Informationen zu den aktuellen Studien des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment zu Antisemitismus im Kontext Schule, Raum für Reflexion, Begegnung und Austausch und die Möglichkeit das Bündnis, seine Akteur_innen und Aktivitäten besser kennen zu lernen.

Informationen aus dem Jahr 2022

Logo - Bündnis-Sommerfest

Sommerfest und InterKultur Cup

Antisemitismus ins Abseits. Für Vielfalt. Gegen Ausgrenzung. Im Sport und überall.

Am 3. Juli 2022 feierte das Bündnis gegen Antisemitismus Tempelhof-Schöneberg gemeinsam mit dem FC Internationale, TUS Makkabi und weiteren Gästen sein einjähriges Bestehen auf dem Vereinsgelände des FC Internationale (Vorarlberger Damm 38, 12157 Berlin)

Das Bündnisfest war zugleich Austragungsort des diesjährigen InterKulturCups sein, der seit vielen Jahren verschiedensten Fußballteams aus dem Bezirk und darüber hinaus die Möglichkeit einer freundschaftlichen Begegnung bietet.

Es gab Einblicke in das Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus im Sport sowie Unterhaltungsangebote für unsere kleinen Gäste vom jüdischen Puppentheater Bubales.

Veranstalter:
Bündnis gegen Antisemitismus Tempelhof-Schöneberg mit FC Internationale, TUS Makkabi und Gästen

Der Flyer zur Veranstaltung als PDF-Download

  • Flyer zum Sommerfest und Interkultur Cup

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Informationen aus dem Jahr 2021

Rathaus mit Grafikelementen

Nachbarschaftsfest vor dem Rathaus Schöneberg

Am 07.08.2021 fand vor dem Rathaus Schöneberg das Nachbarschaftsfest statt. Neben vielen Fachbereichen der Bezirksverwaltung sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen, Vereinen und Initiativen stellte sich auch das neugegründete Bündnis gegen Antisemitismus Tempelhof-Schöneberg der Öffentlichkeit vor.

Weitere Informationen zum Nachbarschaftsfest

Logo Bündnis gegen Antisemitismus Tempelhof-Schöneberg

Bündnis gegen Antisemitismus Tempelhof-Schöneberg

Am 28.06.2021 wurdes das Bündnis gegen Antisemitismus Tempelhof-Schöneberg offiziell gegründet. Die Übertragung erfolgte ab 17.00 Uhr im Livestream auf dem youtube-Kanal des Bezirksamts.

Informationen aus dem Jahr 2020

Online-Workshops zum Thema Antisemitismus

Im Rahmen der bezirklichen Veranstaltungsreihe CrossKultur fanden in Kooperation mit KIgA e. V auch zwei Online-Workshops zum Thema Antisemitismus statt.

  • Workshop I “Grundlagen Antisemitismus und Ausblick auf Handlungsoptionen” – 01.12.2020
    Der Workshop, der von KIgA e.V. durchgeführt wurde, beleuchtete anhand historischer Beispiele und aktueller Entwicklungen verschiedene Formen von Antisemitismus. Die Teil­nehmer_innen tauschten sich über Beispiele aus ihrer Arbeitspraxis aus und diskutierten über pädagogische Zugänge, mit denen antisemiti­sche Verhaltensmuster durchbrochen werden können.
  • Workshop II “Antisemitismus und Verschwörungsideologien” – 03.12.2020
    Der Workshop befasste sich mit Verschwörungsmythen sowie mit dem Zusammenhang von Antisemitismus und Verschwörungsdenken. Die Expert_innen des KIgA e.V. stellten Methoden ihrer Arbeitspraxis vor, die zur Sensibilisierung für Merkmale, Ausbreitungswege, Dynami­ken und Funktionsweisen von Verschwörungsmythen beitragen.
Wörter Diskriminierung und Ungleichbehandlung

AnDi - Die Berliner Antidiskriminierungs-App

Von der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung wurde kürzlich die neue App “AnDi” vorgestellt.

Mit der App können Vorfälle von Diskriminierung direkt gemeldet und passende Beratungs- und Hilfsangebote einfach gefunden werden.
Damit steht den Berliner_innen eine mobile App zur Verfügung, die rund um das Thema Antidiskriminierung informiert. Die App ist mehrsprachig und barrierefrei.

Skulptur von Themis, Femida oder Gerechtigkeit Göttin auf strahlend blauem Himmel

Berliner Staatsanwaltschaft - Zentralstelle Hasskriminalität gegründet

Bei der Berliner Staatsanwaltschaft wurde eine Zentralstelle ins Leben gerufen, die sich gezielt mit der Strafverfolgung von Hasskriminaltät befasst.

In einer Auftaktveranstaltung am 10. September 2020 im Beisein von Senator Dr. Behrendt und der Berliner Generalstaatsanwältin Koppers wurde u. a. auf die hohe Dunkelziffer bezüglich des Bekanntwerdens von hassmotivierten Straftaten hingewiesen. Dies wird besonders deutlich bei LSBTIQ*-feindlichen Straftaten, gilt aber auch auch für beispielsweise rassistische, antisemitische und andere vorurteilsmotivierte Taten.
Eines der Ziele der neuen Stelle solle daher auch eine Erhöhung des Anzeigeverhaltens von Betroffenen sein. Dabei kann auf die langjährigen Erfahrungen der LBTI-Ansprechpersonen der Berliner Staatsanwaltschaft zurückgegriffen werden. Wichtig ist dabei auch, das Vertrauen in Staatsanwaltschaft und Polizei zu verbessern. Dies soll u. a. durch eine verbesserte Kommunikation mit Geschädigten und durch eine intensivierte Netzwerkarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteur_innen realisiert werden.

Die neue Zentralstelle ist der Hauptabteilung 3 der Berliner Staatsanwaltschaft zugeordnet, wovon zwei Abteilungen sich mit der Verfolgung von Hassverbrechen befassen. Leiterin der neuen Zentralstelle ist die langjährige LSBTI-Ansprechperson Frau Karl.

Kontakt

Zentralstelle Hasskriminalität
Turmstraße 91, 10559 Berlin
E-Mail an die Zentralstelle Hasskriminalität

Hashtag #DemTagBerlin auf blauen Hintergrund

Berlin. Macht. Demokratie. - Berliner Demokratietag 15. September 2020

Unter dem Motto Berlin. Macht. Demokratie. wird am 15. September 2020 mit zahlreichen Veranstaltungen der Berliner Demokratietag begangen. Initiiert vom Migrationsrat Berlin und der Initiative Offene Gesellschaft und gefördert durch die Senatskanzlei soll an diesem Tag das vielfältige Engagement der Berliner_innen für eine gleichberechtige Teilhabe besonders sichtbar werden.

Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Honmosexuellen

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27.01.2020, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, erinnerten Gedenkveranstaltungen sowohl am Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen als auch am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma an die Gräueltaten im Dritten Reich. Mit bewegenden Worten berichtete eine Überlebende von ihren traumatischen Erfahrungen und machten somit das Grauen greifbar.

“Nie wieder!”, war eine oftmals gehörte Forderung. Diese gilt aber nicht nur der Politik und der Regierung. Angesichts immer lauter und unverhohlener antisemitischer, rassistischer und nationalistischer Töne gilt diese Forderung allen Menschen, die sich mit einer offenen, bunten und vielfältigen Gesellschaft identifizieren. Das Wachhalten der Erinnerung an eine menschenverachtende und -vernichtende Politik ist umso wichtiger, als die Generation der Zeitzeugen, die von ihrem Überlebenskampf in den Vernichtungslagern unmittelbar berichten können, von Jahr zu Jahr kleiner wird.

Informationen aus dem Jahr 2019

Gezeichnete Männchen halten ein Plakat hoch mit dem Text: Gemeinsam mehr erreichen

Abschlussveranstaltung "Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg - Demokratie leben!"

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg war 2019 erstmals mit der Partnerschaft für Demokratie “Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg – Demokratie leben!” am Bundesprogramm “Demokratie leben!” beteiligt. Zahlreiche Projekte, die sich im Bereich der Jugendarbeit gegen Antisemitismus stark machen, wurden in diesem Jahr gefördert. Die Abschlussveranstaltung für dieses Projektjahr findet am 04.12.2019 im Rathaus Schöneberg statt.

Zunächst wird im Kinosaal des Rathauses der Film “Prävention – Wie die Demokratie gerettet werden soll” gezeigt. Daran anschließend stellen sich die Bezirksbürgermeisterin und ein Vertreter des Bundesfamilienministeriums den Fragen des Publikums. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung sollen die im Laufe des Jahres geförderten Projekte ihre Ergebnisse vorstellen. Mit einem lockeren get-together wird der Nachmittag ausklingen.

Termin: 04.12.2019, 14:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin, Kinosaal / Louise-Schröder-Saal

Die eingeladenenen Talkgäste aus Zivilgesellschaft und Politik - zweite von rechts Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

"Happy Birthday - 70 Jahre Grundgesetz"

  • 06.06.2019

Am 23. Mai 2019 jährte sich die Verkündung des Grundgesetzes zum 70. Mal. Keine andere deutsche Verfassung hat dieses Alter erreicht, was für die besondere Qualität unserer Demokratie und unserer Verfassung spricht. Auch in einer jüngst veröffentlichten Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zeigte sich, dass 86% der Befragten das Grundgesetz für eine der größten Errungenschaften der Bundesrepublik Deutschland hielten.

Um dieses Ereignis angemessen zu würdigen hat auch das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg am 06. Juni 2019 im Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg eine “Geburtstagsfeier” veranstaltet. Unter besonderer Berücksichtigung des Artikels 3 Grundgesetz, dem sogenannten Gleichheitsartikel, wurden in drei Talkrunden die Bindung der (Bezirks-)Politik, die Auswirkungen in der täglichen Antidiskriminierungsarbeit und ein Ausblick auf eventuelle Weiterentwicklungen thematisiert. Dazu wurden unter der Moderation von Caroline Ausserer Talkgäste sowohl aus der Zivilgesellschaft als auch aus der Bezirkspolitik befragt.

Für das kulturelle Rahmenprogramm konnten die Songwriterin Leona Heine und der Gebärdenchor der Evangelischen Gehörlosengemeinde Berlin gewonnen werden. Die Veranstaltung wurde im Rahmen eines “Graphic Recording” durch den Zeichner Friedhelm Maria Leistner eindrucksvoll dokumentiert.

Nach dem offiziellen Teil gab es bei einem kleinen Imbiss noch die Möglichkeit des persönlichen Austauschs, was auch rege genutzt wurde.

Eine weitere Besonderheit an dieser Veranstaltung war, dass diese erstmals in diesem Umfang von den Beauftragten des Bezirksamts (Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Integrationsbeauftragte und “Queer-Beauftragte”) gemeinsam organisiert und durchgeführt wurde. In zahlreichen Kommentaren nach der Veranstaltung wurde diese intersektionale Herangehensweise an das Thema sehr begrüßt.

Geburtstags Cup Cake

"Happy Birthday - 70 Jahre Grundgesetz"

„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“, so lautet Artikel 3 Absatz 1 Grundgesetz. In mehreren Talkrunden mit Gästen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft soll die besondere Bedeutung dieses Artikels diskutiert und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden: „Wie verpflichtet der Artikel die Politik?“, „Welche Auswirkungen zeigen sich in der täglichen Praxis, z. B. in der Antidiskriminierungsarbeit?“, „Was fehlt bzw. wie kann der Artikel weiterentwickelt werden?“ Abgerundet wird die Veranstaltung durch ein Bühnenprogramm.

Termin: 06. Juni 2019, 18:00 bis 21:30 Uhr
Ort: Rathaus Schöneberg (Goldener Saal), John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

Gezeichnete Männchen halten ein Plakat hoch mit dem Text: Gemeinsam mehr erreichen

Projektstart "Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg - Demokratie leben!"

„Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg – Demokratie leben!“ ist als außerschulisches Jugendbildungsprojekt konzipiert und hat das Ziel, das demokratische Miteinander zu stärken und antisemitischen Entwicklungen im Bezirk entgegenzuwirken.

Wir möchten Sie zur Projektteilnahme einladen und auf die damit einhergehende kurze Registrierung und Bewerbung bis Freitag, den 15. Mär 2019 hinweisen.

Informationen aus dem Jahr 2018

Tag des Grundgesetzes

  • 23.05.2018

Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz verkündet und trat mit Ablauf dieses Tages in Kraft. Damit war die Bundesrepublik Deutschland gegründet.

Der heutige 69. Geburtstag unserer Verfassung ist eine gute Gelegenheit, an die Fortschreibung des Artikels 3 Grundgesetz zu erinnern. Dieser Artikel regelt die Gleichheit vor dem Gesetz, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie Diskriminierungsverbote.

Artikel 3 Absatz 3 GG
“Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.”

Lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen kommen in dieser Aufzählung des Artikels 3 Grundgesetz nicht vor und werden so marginalisiert und unsichtbar gemacht. Um dies zu ändern plant das Land Berlin eine Gesetzesinitiative zur Aufnahme der sexuellen und geschlechtlichen Orientierung in die Diskriminierungsverbote des Artikels 3. Auch das Land Rheinland-Pfalz will in diese Richtung tätig werden.

Die Aufnahme der sexuellen und geschlechtlichen Orientierung in den Artikel 3 wäre ein sichtbares und deutliches Zeichen, um bisherige Errungenschaften zur Gleichberechtigung queerer Menschen auch verfassungsrechtlich abzusichern.

Kontakt

Beauftragter gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus

Michael Sulies