Sowohl Klimaschutz als auch Nachhaltigkeit können als Frage von Ressourcen betrachtet werden. Dem Prinzip des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit folgend, darf ein Mensch pro Jahr so viele Abgase produzieren, wie die Erde innerhalb eines Jahres auch wieder abbauen kann, und so viele Ressourcen verbrauchen wie innerhalb eines Jahres auch wieder neu entstehen. Dem liegt auch der Gedanke der Fairness zugrunde: Jeder Mensch auf der Welt, egal wo, hat das gleiche Recht auf seinen Anteil an den Ressourcen.
Dabei sollte Klimaschutz auch als Chance für mehr Lebensqualität für alle gegenwärtigen und zukünftigen Generationen begriffen werden. Denn Klimaschutzmaßnahmen überschneiden sich immer auch mit anderen Bereichen des Lebens: Weniger Autoverkehr, aber dafür besser funktionierende öffentliche Verkehrsmittel und sicherere Radwege bedeuten gleichzeitig auch eine gesundheitliche Entlastung durch weniger Stress und geringere Abgasbelastung entlang der Straßen, und zusätzlich höhere Sicherheit im Straßenverkehr. Energiesparende Maßnahmen führen auch zu geringeren Kosten nach der ersten Investition. Die Förderung von Produkten mit kurzen Lieferwegen stärkt die lokale Wirtschaft. Bei klimaschonender Nahrungsmittelherstellung und Ernährung schütteln sich Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung die Hand.
Untenstehend finden Sie einige Beispielprojekte aus dem Bezirk.