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Gazino - Basar und Musikfest

Schriftzug Gazino

Wir freuen uns auf Ihren Besuch beim diesjährigen Gazino – Basar und Musikfest. Kommen Sie mit Ihren Familien und Bekannten und feiern Sie mit:

  • am Samstag, den 4. Juli 2026
  • von 14:30 bis 21:00 Uhr
  • in der Steinmetzstraße in Schöneberg

„Gazino – Basar und Musikfest“ findet zum zweiten Mal in Erinnerung an den legendären Türkischen Basar im U-Bahnhof Bülowstraße statt. Das Fest vereint modernes und traditionelles Leben und hält ein weiteres Stück der Kultur der türkeistämmigen Berliner_innen lebendig. Die musikalischen Darbietungen reichen von türkischer Folklore bis Pop. Ein Angebot typischer Speisen und Getränke sorgen für den kulinarischen Genuss.

Sie haben Interesse, bei “Gazino – Basar und Musikfest” mit einem Stand oder am Bühnenprogramm teilzunehmen?

Hier finden Sie alle Informationen zur Anmeldung und das Online-Formular.

Anmeldefrist: 4. Mai 2026

Übersicht

Die Geschichte von Gazino und Türkischem Basar in Schöneberg

Von der Geschichte zum Fest

Ab Ende der 1970er wurde in dem zu der Zeit stillgelegten U-Bahnhof Bülowstraße in Schöneberg auf den abgedeckten Gleisen ein türkischer Basar betrieben. Der Bahnhof beherbergte zudem einen Musikclub namens “Gazino”, der Musiker_innen die Möglichkeit bot, ihr Können zu zeigen. Der Ort war ein wichtiger Treffpunkt für vor allem türkeistämmige “Gastarbeiter_innen”. Nach der Wiedervereinigung wurden das Gazino und der Basar zugunsten der Wiederinbetriebnahme der U-Bahn-Linie geschlossen.

Auf Initiative der Bezirksverordnetenversammlung organisierte das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 2025 in der Steinmetzstraße ein Musikfest, welches sich ganz der Tradition des türkischen Basars und Gazino verschreibt.

Das Musikfest würdigte diesen historischen Ort und die damit verbundene Kultur der “Gastarbeiter_innen” sowie die Lebensleistung. Zeitzeug_innen berichteten über ihr Leben und ihre Erfahrungen und machten so migrantische Vergangenheit als Teil deutscher Geschichte sichtbar. Die musikalischen Darbietungen reichten von türkischer Folklore bis Pop. Ein Angebot typischer Speisen und Getränke sorgten für den kulinarischen Genuss.

Gazino und Türkischer Basar

Rückblick auf das Musikfest am 11. Oktober 2025

  • Viele Frauen stehen auf einer Bühne

    Der Chor Eskimeyenler eröffnete mit türkischer Popmusik das Bühnenprogramm

  • viele Menschen laufen über eine Straßenfest
  • Eine Frau tanzt auf einer Bühne

    Bauchtänzerin Agape lud das Publikum zum Mitmachen ein

  • Zwei Männer schütteln sich die Hände

    Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann begrüßt Remzi Kaplan, den Vorstandsvorsitzenden vom Türkisch-Deutsche Unternehmervereinigung e.V. (TDU)

  • einige Menschen in einem Zelt sind in ein Gespräch vertieft

    Im Zeitzeugen-Zelt kamen Menschen aller Generationen miteinander ins Gespräch

  • vier Frauen in bunten Kostümen stehen vor einer Bühne

    Die Anatolischen Tanzgruppe Tey Tey Tey Dans sorgte für gute Stimmung

  • An einem Marktstand werden Mahlzeiten angeboten
  • Eine Musikband mit Sängerin steht auf einer Bühne

    Die Turkish Retro Night Band heizte auf der Bühne ein

  • viele Menschen stehen und sitzen vor einer Bühne auf einem Straßenfest
  • vier Männer lächeln in die Kamera

    Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann besuchte den Stand des Ehrenamtsbüros

  • Ein Mann singt auf einer Bühne

    Als Höhepunkt des Tages trat Rapper Erci E. auf

Eine Frau steht vor einem Zelt

Zeitzeug_innen gesucht

Erinnern Sie sich noch an den Türkischen Basar im U-Bahnhof Bülowstraße?

Das Interkulturelle Haus in Schöneberg und sozial label e.V. dokumentieren nach und nach die Geschichte der zeitgenössischen Migration und stellen die Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Auf der Webseite Migrationsgeschichten, die verbinden zeigen die Initiatoren die ersten Ergebnisse.

Gesucht werden Menschen, die den Türkischen Basar und das Gazino in dem bis 1993 stillgelegten Bahnhof Bülowstraße erlebt haben: Menschen, die dort getanzt, gesungen, gekauft, verkauft, gejubelt, geweint oder gemeckert haben oder in der Nachbarschaft das bunte Treiben miterlebten.

Wenn Sie Ihre Erinnerungen und Erlebnisse teilen möchten, Fotos oder Dokumente haben, die Zeugnis der Berliner Geschichte sind, nehmen Sie Kontakt auf zum Interkulturellen Haus.

Kontakt:

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Organisationseinheit Pressestelle und Veranstaltungsmanagement

Frau Siebenhaar