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Wilhelmine Gemberg

Wilhelmine Gemberg, Ehefrau des Kaufmanns Friedrich Ludwig Wilhelm Gemberg, war gemeinsam mit ihrem Mann Mitglied im Luisenstädtischen Wohltätigkeitsverein.
Sie gründete 1831 den Verein zur Beförderung der Kleinkinderbewahranstalten, der neun von 22 Berliner Anstalten, darunter auch die Anstalt des Luisenstädtischen Wohltätigkeitsverein, übernahm.
Außerdem hatte Frau Gemberg 1829 einen Frauenverein gegründet, “um die Armen in der Hütte des Elends aufzusuchen, ihnen Gottes Wort und äußere Hilfe zu bringen”.
Wilhelmine Gemberg gründete in ihrem Haus Stallschreibergasse 30 im Mai 1831 eine eigene Kleinkinderbewahranstalt. Eine Lotterie (3000 Lose) brachte das Startkapital. Sie stattete 36 Familien mit Materialien für Kleidung und mit Pantinen aus. Zu Schulbeginn zog diese Kerngruppe weitere Kinder nach, am ersten Tag 75, am nächsten 104 Kinder.
1834 übernahm Kronprinzessin Elisabeth von Preußen das Protektorat über den Verein.

Quelle: Ludovica Scarpa: Gemeinwohl lokale Macht (K.G.Sauer, 1995, S. 53, S. 68f, S. 70)

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