#mittemachen! Neues aus den Stadtteilen – März 2026

Neues aus den Stadtteilen - Oktober

Herzlich willkommen! In diesem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen aus der Sozialraumorientierten Planungskoordination – aus dem Büro für Bürger*innenbeteiligung, den Stadtteilkoordinationen „Hallo Kiez“, der Demokratieförderung, dem Fördermittelmanagement sowie weiteren Bereichen.

Mailadresse: buergerbeteiligung@ba-mitte.berlin.de

Hallo Kiez - Stadtteilkoordinationen

Hallo Kiez – die Stadtteilkoordinationen in Mitte starten mit neuer Marke und klaren Schwerpunkten ins Jahr

Die Stadtteilkoordinationen in Berlin-Mitte treten ab sofort unter einer gemeinsamen Dachmarke auf: Hallo Kiez. Der neue Name steht für Nähe, Verständlichkeit und Präsenz im Stadtteil – und für das, was die Stadtteilkoordinationen täglich leisten: zuhören, vernetzen, vermitteln und Teilhabe ermöglichen.

Passend zum Start der neuen Marke stehen auch die diesjährigen inhaltlichen Schwerpunkte der einzelnen Stadtteilkoordinationen fest. Die Themen zeigen, wie vielfältig und nah an den Menschen die Arbeit im Kiez ist:

  • Parkviertel: Einsamkeit begegnen
  • Wedding Zentrum: Ausleihplattform für Räume, Materialien und Kompetenzen
  • Osloer Straße: Bespielung des Fordona-Platzes und Fokus auf Randgebiete
  • Brunnenstraße Nord: Verkehrsberuhigung Demminer Straße
  • Brunnenstraße Süd: Mehrfachnutzungskonzept für das Revier-Häuschen im Weinbergspark
  • Alexanderplatz: Aufbau und Förderung inklusiver Nachbarschaften
  • Regierungsviertel: Nachbarschaftliche Begegnung und Politische Bildung
  • Tiergarten Süd: Stärkung von Fokusgruppen und Politische Bildung
  • Moabit Ost: Einbeziehung neuer Gruppen und Entwicklung niedrigschwelliger Austauschformate
  • Moabit West: Etablierung eines ehrenamtlichen Netzwerkes von Hitzeschutzpat*innen für vulnerable Gruppen

Bleiben Sie gespannt auf Veranstaltungen, Aktionen und Ergebnisse aus den Kiezen – oder besuchen Sie direkt die Übersichtsseite aller Stadtteilkoordinationen unter berlin.de/stk-mitte.

Bezirksregionenprofile

Bezirksregionenprofile jetzt online und interaktiv

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in meinem Kiez? Wie ist es um die soziale Infrastruktur bestellt? Antworten auf diese und weitere Fragen liefern ab sofort die interaktiven Bezirksregionenprofile des Bezirksamts Mitte – online und frei zugänglich für alle Interessierten.

Die Profile bündeln kleinräumige Daten zu Bevölkerungsentwicklung, Sozialstruktur sowie sozialer Infrastruktur für alle zehn Bezirksregionen des Bezirks. Die neue digitale Version macht es möglich, Statistiken und Kennzahlen direkt im Browser interaktiv zu erkunden und zu vergleichen – ohne Vorkenntnisse, ohne Download.

Hier geht es zum Link >>

Unterschrift

Sie haben eine Idee für Mitte? Erfahren Sie, wie eine Unterschriftensammlung helfen kann.

Ob mehr Grün im Kiez, sichere Schulwege oder neue Freizeitangebote – wer sich für den Bezirk Mitte engagieren möchte, hat dafür konkrete rechtliche Möglichkeiten: Ein Einwohner*innenantrag oder ein Bürger*innenbegehren kann Ideen in die Bezirkspolitik tragen. Doch wie funktioniert das genau?
Das Büro für Bürgerbeteiligung des Bezirksamts Mitte lädt ein zum kostenlosen Online-Impuls „Unterschriftensammlung – so funktioniert’s!”

am Montag, 13. April 2026, von 18:00 bis 19:00 Uhr.

In einer Stunde erhalten Sie einen praxisnahen Einstieg in das Thema – mit konkreten Tipps zu den verschiedenen Beteiligungsformaten und Erfahrungsberichten aus der Praxis: Das Volksbegehren Berlin Werbefrei und die Initiative Kiezblock Nördliche Luisenstadt berichten aus ihren Projekten. Außerdem gibt es Raum für Fragen und Austausch mit anderen Engagierten.

Montag, 13. April 2026 | 18:00–19:00 Uhr
Online: https://v01.werk21.team/b/bur-gto-9he-8eh
Kostenfrei & offen für alle

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme – und freuen uns, wenn Sie die Einladung in Ihren Netzwerken weitergeben!

Spaghettifest

Raumsonde Berlin: Unterstützungstool zur Beantragung von Genehmigungen für Veranstaltungen im öffentlichen Raum

Die Freiluftsaison steht vor der Tür – und damit auch die Frage, die viele Veranstalter*innen jedes Jahr aufs Neue beschäftigt: Welche Genehmigungen brauchen wir eigentlich? Wie laut dürfen wir sein? Wer muss informiert werden? Ist eine besondere Versicherung nötig? Was zunächst nach einer guten Idee klingt, wird spätestens beim Papierkram schnell unübersichtlich.
Genau hier setzt Raumsonde Berlin an: eine neue digitale Plattform, die Veranstalter*innen Schritt für Schritt durch den Genehmigungsprozess für Veranstaltungen im öffentlichen Raum führt.

Das Tool bündelt Genehmigungsanforderungen, Standortdaten und Antragsprozesse in einem integrierten System – und macht damit vieles einfacher, was bisher aufwendig und unübersichtlich war.

Die Plattform bietet unter anderem eine interaktive Karte mit räumlichem Überblick und Flächentypen, eine Antragsvorprüfung, die zeigt, welche Genehmigungen konkret benötigt werden, einen Schritt-für-Schritt-Antragsassistenten für die Sondernutzung, ein Lageplan-Tool zur Erstellung von Veranstaltungslageplänen sowie ein Support-Center mit praxisnahen Leitfäden und einem Community-Forum zum Austausch.

Alle Funktionen sind kostenfrei, zweisprachig und ohne Vorkenntnisse nutzbar – ein echter Gewinn auch für die Berliner Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit. Raumsonde ist ein Projekt des Kollektiv Spieltrieb e.V. und wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Hier gehts zur Raumsonde: https://berlin.raumsonde.org
Anmeldung zum Einführungs-Webinar: https://raumsonde.org/events

Möbel

Zu schade für den Müll: Spenden statt wegwerfen in Berlin

Ob alte Möbel, funktionsfähige Elektrogeräte, Kleidung oder Fahrräder – vieles, was bei einer Wohnungsauflösung oder dem nächsten Frühjahrsputz aussortiert wird, ist noch gut erhalten und kann anderen Menschen eine echte Hilfe sein. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) macht es einfach, solche Dinge sinnvoll weiterzugeben, anstatt sie zu entsorgen.

Auf ihrer Webseite stellt die BSR eine kostenfreie Liste karitativer Einrichtungen in ganz Berlin bereit, die Sachspenden annehmen – von Kleidung und Spielzeug über Bücher und Computer bis hin zu Möbeln. Viele Organisationen holen Spenden sogar kostenlos ab. Die weitergegebenen Gegenstände kommen direkt bedürftigen Menschen zugute: Geflüchteten, wohnungslosen Personen, Familien mit wenig Einkommen oder sozialen Einrichtungen im Kiez.

Auch für den Bezirk Mitte sind mehrere Anlaufstellen aufgeführt, darunter Einrichtungen in Wedding, die Kleidung, Haushaltsgegenstände, Elektronik und mehr annehmen.

Die Liste ist übersichtlich nach Berliner Bezirken gegliedert und wird regelmäßig aktualisiert. Gemeinnützige Organisationen, die noch nicht verzeichnet sind, können sich ebenfalls zur Aufnahme anmelden.
Alle Informationen und die vollständige Übersicht gibt es hier.

Work in Progress

Neuer Jugendort im Schillerpark – Eröffnung am 15. April

Im Schillerpark in Wedding entsteht ein neuer Treffpunkt für Jugendliche: Der Jugendort auf der Schillerhöhe, gelegen im Parkbereich nahe der Brienzer Straße, wird am Dienstag, 15. April 2026, von 16:30 bis 18:00 Uhr feierlich eröffnet.

Stadtrat Christoph Keller (Jugend, Familie und Gesundheit) eröffnet den neuen Ort gemeinsam mit Vertreter*innen des Bezirks Mitte, der Koordination Schillerhöhe Birte Führing sowie Stefanie Puschmann vom Trägerverein bwgt e.V. Entstanden ist der Jugendort im Rahmen des Projekts „Die Schillerhöhe als lebendiges Quartier für Jung und Alt”, das seit 2022 Bewegungsangebote und Aktionen im Quartier umsetzt und aus Landesmitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen zur Stärkung Berliner Großsiedlungen gefördert wird.

Beim Eröffnungsfest kann der neue Ort direkt in Aktion erlebt werden: Eine Einführung an der Calisthenics-Anlage, Körbe werfen an der Streetball-Anlage oder eine Partie Tischtennis – für Bewegung ist gesorgt. Herzlich eingeladen sind alle Interessierten, egal ob jung oder etwas älter.

Auch über den Sommer hinaus lohnt sich ein Besuch: Geplant sind ein bis zwei wöchentliche Bewegungsangebote sowie eine Spielausleihe, bei der verschiedene Spiele vor Ort ausgeliehen und gemeinsam genutzt werden können.

Dienstag, 15. April 2026 | 16:30–18:00 Uhr
Schillerpark, Bereich nahe Brienzer Straße
Google Maps
Kostenlos & offen für alle

Leipziger Str - 2

Nachbarschaft stärken – gemeinsam im Kiez aktiv werden

Tür an Tür wohnen, sich kaum kennen – das ist in vielen Berliner Häusern Alltag. Dabei kann eine lebendige Nachbarschaft viel bewegen: In der Corona-Pandemie haben Nachbar*innen füreinander eingekauft, sich gegenseitig unterstützt und einfach füreinander da sein. Diese Art von Zusammenhalt muss aber nicht auf Krisenzeiten beschränkt bleiben.
Die Stadtteilkoordination Regierungsviertel hat eine einfache, aber wirkungsvolle Idee entwickelt: Aufkleber, die sich Bewohner*innen an ihre Wohnungstür kleben können – als Signal an alle im Haus: „Ich freue mich, dich kennenzulernen! Ich bin für dich in Notsituationen da!” Klein, aber mit großer Wirkung: Wer einen solchen Aufkleber sieht, weiß, dass die Nachbarschaftstür offen ist.

Daneben gibt es viele weitere Wege, das Miteinander im Haus und im Kiez zu fördern: Haus-WhatsApp-Gruppen gründen, Spiele-Abende organisieren, gemeinsames Frühstück vor der Haustür, Hoffeste oder ein schwarzes Brett für Neuigkeiten und Angebote im Haus – all das schafft Begegnung und Vertrauen.

Wer Lust hat, solche Ideen gemeinsam weiterzudenken und aktiv den Kiez mitzugestalten, ist herzlich eingeladen:

Link zum Aufkleber
Donnerstag, 7. Mai 2026 | 18:00 Uhr
Kieztreff, Leipziger Straße 58
Offen für alle – komm mit deiner Idee!
Kontakt: kreativmobil@fippev.de | 0162 190 98 40

Mitarbeitende der Freiwilligenagentur

Unternehmensengagement in der FreiwilligenAgentur Mitte: Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Freiwilliges Engagement und damit auch demokratische Teilhabe zu fördern, ist die zentrale Aufgabe der Freiwilligenagentur Mitte. In den vergangenen Jahren hat das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen an Bedeutung gewonnen und sich als wichtiges Arbeitsfeld in der Engagementförderung etabliert. Diese Entwicklung greift die FreiwilligenAgentur Mitte auf, indem sie als Brückenbauerin zwischen Wirtschaft und Gemeinwesen Unternehmen berät und diese mit gemeinnützigen Akteur*innen im Bezirk zusammenbringt. So entstehen Kooperationen, die nachhaltig wirken: Gemeinnützige Organisationen erhalten wertvolle Unterstützung, während Unternehmen ihrer sozialen Verantwortung nachkommen.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr sind zwei Corporate Cleanups, die die FreiwilligenAgentur selbst durchführt. Mitarbeitende aus Unternehmen packen im Rahmen der Aufräumaktionen an und setzen ein sichtbares Zeichen für eine lebenswerte Umgebung. Neben der Vermittlung von Corporate-Volunteering-Formaten unterstützt die FreiwilligenAgentur gemeinnützige Organisationen bei der Entwicklung von Projektideen und bietet regelmäßig Workshops und Vernetzungsformate zu Unternehmensengagement an. Die FreiwilligenAgentur Mitte ist außerdem Mitglied im UPJ Netzwerk für Unternehmensverantwortung und gesellschaftliches Engagement. UPJ ist eine bundesweit tätige Nonprofit-Organisation für verantwortliche Unternehmensführung, gesellschaftliches Engagement und sektorenübergreifende Kooperationen.

Weitere Informationen zum Unternehmensengagement in der FreiwilligenAgentur Mitte finden Sie hier: Unternehmenskooperationen – FreiwilligenAgentur Mitte

Für eine persönliche Beratung können Sie online einen Termin bei uns buchen: FreiwilligenAgentur Mitte

ehemaliges Diesterweg Gymnasium

Kiezgespräch im Brunnenviertel

Was passiert mit dem Campus im Brunnenviertel? Wie entwickelt sich die Swinemünder Straße? Und was bringt das neue Fördergebiet „Lebendige Zentren und Quartiere” für die Brunnenstraße Nord? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt eines Kiezgesprächs, zu dem Stadtrat Ephraim Gothe gemeinsam mit den Stadträten Christopher Schriner und Benjamin Fritz herzlich einlädt.

Das Gespräch bringt Anwohner*innen, Initiativen und Bezirkspolitik direkt an einen Tisch. Neben aktuellen Entwicklungen rund um den Campus im Brunnenviertel und den Ausweichstandort der Ernst-Reuter-Schule auf dem Gelände des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums werden Vertreter*innen des neuen Fördergebietes „Lebendige Zentren und Quartiere” Brunnenstraße Nord vorgestellt. Das Büro für Bürger*innenbeteiligung berät außerdem alle Interessierten, wie sie sich weiter engagieren und aktiv einbringen können.
Veranstaltet wird das Kiezgespräch gemeinsam von der Stadtteilkoordination Brunnenstraße Nord, dem Büro für Bürger*innenbeteiligung sowie der Sozialraumorientierten Planungskoordination des Bezirksamts Mitte.

Montag, 23. März 2026 | 16:00–18:00/19:00 Uhr
Alte Turnhalle der Vineta Grundschule, Demminer Straße 27 / Putbusser Straße 1, 13355 Berlin
Offen für alle Anwohner*innen und Initiativen – keine Anmeldung erforderlich
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des Bezirksamts Mitte.