#mittemachen! Neues aus den Stadtteilen – Dezember 2025

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Wir wollen Danke sagen!

Liebe Leser*innen des Newsletters,

wir bedanken uns herzlich für die erfolgreiche Zusammenarbeit, Ihre wertvolle Teilnahme und Ihr Engagement im Jahr 2025. Gemeinsam konnten wir wichtige Schritte gehen, Projekte weiterentwickeln und die sozialraumorientierte Arbeit im Bezirk Mitte sichtbar stärken.

Ihr Beitrag hat maßgeblich dazu beigetragen, den nachbarschaftlichen Zusammenhalt weiter auszubauen und die Grundlagen für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Entwicklung im Bezirk zu festigen. Die Vielfalt an Ideen, Perspektiven und Kompetenzen, die Sie eingebracht haben, hat unsere Arbeit im Jahr 2025 entscheidend bereichert.

Im kommenden Jahr werden wir unseren Arbeitsbereich weiter ausbauen – insbesondere im Feld der Demokratieförderung – und neue Kooperationen auf den Weg bringen. Damit stärken wir Beteiligungsstrukturen, vertiefen bestehende Partnerschaften und eröffnen zusätzliche Möglichkeiten, Engagement im Bezirk wirksam zu unterstützen.

Mit diesem Rückenwind blicken wir motiviert auf das Jahr 2026. Bleiben Sie gespannt!

Das Team der Sozialraumorientierten Planungskoordination freut sich auf die Fortsetzung unserer erfolgreichen Zusammenarbeit, wünscht besinnliche Feiertage und sagt herzlich Danke!

Infotafel

Beteiligung in Mitte – Rückblick und Ausblick

Auch in den vergangenen Monaten ist im Bezirk Mitte wieder viel passiert: Gemeinsam mit Ihnen konnten wir zahlreiche Formate der Bürger*innenbeteiligung durchführen, neue Impulse setzen und viele wertvolle Gespräche führen. Die Vielfalt der Anliegen, Perspektiven und Ideen zeigt eindrücklich, wie stark das Engagement im Bezirk verankert ist und wie wichtig Beteiligung für eine lebendige Stadtentwicklung bleibt.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit lag auf der Begleitung individueller Anfragen sowie der Durchführung zahlreicher Beratungs- und Gesprächstermine. Darüber hinaus waren wir mit mobilen Pop-up-Sprechstunden in allen Teilen des Bezirks unterwegs – unter anderem rund um die geplante Umgestaltung der Lübecker Straße und des Brunnenplatzes, am Tag der Demokratie sowie zur Aktivierung für den Bürger*innenrat zu den Kiezblocks in der Nördlichen Luisenstadt. Diese niedrigschwelligen Vor-Ort-Angebote schaffen direkte Zugänge zur Verwaltung und ermöglichen den Austausch in Echtzeit.

Mit unseren Workshops zu den Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung konnten wir sowohl bestehende Gruppen als auch interessierte Anwohner*innen erreichen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie gute Beteiligung gelingen kann, welche Verfahren im Bezirk zur Verfügung stehen und wie Nachbarschaften, Initiativen und Verwaltung gemeinsam wirksam handeln können.

Unser Team war zudem auf einer Vielzahl von Veranstaltungen präsent – von Nachbarschaftsfesten über den Engagement-Spaziergang bis hin zur Einbürgerungsfeier. Diese Begegnungen verdeutlichen die große Bandbreite zivilgesellschaftlichen Engagements und bieten wichtige Anknüpfungspunkte für weitere Beteiligungsprozesse.

Ein besonderer Meilenstein ist die aktualisierte Karte der Beteiligung, die in Kürze wieder über unser Büro erhältlich sein wird. Sie bietet einen kompakten Überblick über Orte, Akteur*innen und Möglichkeiten des Mitgestaltens im Bezirk. Ergänzend widmet sich eine Ausstellung in der Vitrine vor dem Rathaus Tiergarten in den Monaten September und Oktober dem Thema Beteiligung – ein gemeinsames Projekt mit der HTW Berlin, das Beteiligung sichtbar macht und zum Dialog einlädt.

Auch digital gab es wichtige Impulse: Bei der großen Vernetzungsveranstaltung „Dein Kiez im digitalen Raum“ diskutierten wir gemeinsam mit Partner*innen wie Liquid Democracy, CityLAB Berlin und weiteren Projekten darüber, wie digitale Tools Mitbestimmung stärken können und welche Geschichten Daten über unsere Nachbarschaften erzählen. Solche Formate helfen dabei, analoge und digitale Beteiligungsformen sinnvoll miteinander zu verbinden.

Parallel unterstützen wir kontinuierlich die Beteiligungsprozesse des Bezirksamts – beispielsweise durch die Moderation von Fokusgruppen oder im Rahmen von Projekten zur Umgestaltung von Parks, Straßen oder Begegnungsorten. Unsere Aufgabe ist es, Verbindungen zwischen Verwaltung, Bürgerschaft und Initiativen zu schaffen und Beteiligung strukturiert, transparent und wirksam zu begleiten.

Bei Fragen, Ideen oder Interesse an Workshops und Trainings zur Selbstorganisation freuen wir uns über Ihre Nachricht.

Illegaler Sperrmüll

BSR-Kieztage 2025 – Rückblick, Erkenntnisse und Ausblick

Auch im Jahr 2025 wurden die BSR-Kieztage im Bezirk Mitte erfolgreich in enger Kooperation zwischen der Sozialraumorientierten Planungskoordination, der BSR, den Stadtteilkoordinationen und dem Müllmuseum Soldiner Kiez durchgeführt. Ziel bleibt es, wohnortnahe Entsorgungsmöglichkeiten für Sperrmüll zu schaffen, illegale Ablagerungen zu reduzieren und Bewusstsein für Abfallvermeidung, Re-Use und Recycling zu fördern.

Gesamtergebnisse 2025

Die diesjährigen Kieztage stießen erneut auf große Resonanz:

  • 14.491 Besucher*innen
  • 228,15 Tonnen Sperrmüll (SPM)
  • 24.888,69 Kilogramm Re-Use-Material

Was 2025 besonders auffiel

Die Besucherzahlen variierten stark je nach Standort. Hohe Frequenzen wurden besonders an gut sichtbaren und gut erreichbaren Orten wie der Ottostraße, Bellermannstraße und Soldiner Straße verzeichnet.

Herausforderungen: gewerbliche Sammler

Mehrfach wurden gewerbliche Sammler beobachtet, die verwertbare Gegenstände gezielt aus den bereitgestellten Sammelstellen entnahmen. Diese Eingriffe erschweren den Ablauf vor Ort, verfälschen die Re-Use-Daten und widersprechen der haushaltsnahen Entsorgung.

Die Kieztage 2025 waren ein voller Erfolg: Mit fast 15.000 Besucher*innen und großen Mengen fachgerecht entsorgten Sperrmülls leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des öffentlichen Raums und zur Förderung nachhaltigen Konsumverhaltens im Bezirk Mitte.

Hier finden Sie die Termine für das kommende Jahr >>

Labyrinth mit Brücke von oben

Stadtteilkoordination Mitte

Die 10 Stadtteilkoordinationen in Mitte, die seit 2017 flächendeckend aktiv sind, vermittelten auch in diesem Jahr zwischen Bewohner*innen, Initiativen und der Bezirksverwaltung. Sie brachten Themen aus den Kiezen in die Verwaltung und informierten umgekehrt die lokale Ebene. Netzwerke und Initiativen vor Ort wurden gestärkt, Beteiligte und Interessierte zu aktuellen Themen zusammengebracht.

Sie sorgten dafür, dass Bewohner*innen und (lokale) Akteur*innen in die Stadtteilentwicklung einbezogen wurden. Als lokale Expert*innen standen sie den Fachämtern und Gebietsbeauftragten zur Verfügung. Aus der Betreuung der Stadtteilkasse entstanden zahlreiche kreative Projekte und durch die Durchführung der Runden Tische Senior*innenarbeit wurde eine starke Lobbyarbeit für gemeinsame Anliegen initiiert. Es fanden 3 Kiezgespräche und 5 Kiezspaziergänge mit den Bezirksstadträten Ephraim Gothe und Christopher Schriner statt. Der regelmäßige Austausch mit den Fachämtern des BA Mitte vertiefte die Zusammenarbeit, u.a. mit dem Kinder- und Jugendbüro.

Das Kooperationsgremium zur Weiterentwicklung der Stadtteilkoordination in Mitte setzte den berlinweiten” Fachtag zu Aufgaben und Rolle der Stadtteilkoordination im Zuge der Beendigung von Quartiersmanagement- und LZQ-Gebieten um und informierte im Zuge der feierlichen Neuunterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zum Instrument der Stadtteilkoordination.

Auf kokreative Weise wurde eine Marke Stadtteilkoordination entwickelt mit dem Ziel, der Stadtteilkoordination Mitte ein Hilfswerkzeug für konsistente Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Sichtbarkeit an die Hand zu geben. Diese wird Anfang nächsten Jahres gelaunched – bleibt gespannt!

Sophienstr

Stadtteilkoordination Brunnenstraße Süd

Auf dem Arkonaplatz konnte in diesem Jahr eine von insgesamt neun geplanten Infotafeln im öffentlichen Raum aufgestellt werden. .

Ein besonderes Highlight war das durch das Bündnis Rosenthaler Vorstadt – Demokratie, Vielfalt, Respekt organisierte Fastenbrechen in der Großen Hamburger Straße zwischen Sophienkirche und der Deutschen Islamakademie. Unter der Schirmherrschaft der Bezirksbürgermeisterin kamen über 400 Menschen zusammen, um an einer langen Tafel gemeinsam zu essen. Die Veranstaltung wurde durch einleitende Worte einer Pfarrerin, eines Rabbiners und eines Imams eröffnet – ein starkes Zeichen für interreligiösen Austausch und gelebte Nachbarschaft.

Im Rahmen der Kampagne Mitte macht sauber fand im Park am Nordbahnhof eine besonders erfolgreiche Clean-up- und Kunstaktion statt. Gemeinsam mit dem FEIN-Pilotprojekt umWELT erLEBEN sammelten Anwohnende, Gäste und Kunstschaffende Müll, begleitet von kreativen Workshops mitten im Park.

Auch im Weinbergspark standen Sauberkeit und Beteiligung im Fokus: Wöchentliche Clean-ups mit kleinen Mitmachaktionen sorgten für Sichtbarkeit und Austausch im Kiez. Gleichzeitig bleibt die Umgestaltung der Torstraße das dominierende Thema unter Anwohnenden und Gewerbetreibenden in der Umgebung.

Ein Ausblick auf 2026:
Für das Häuschen auf dem Spielplatz im Weinbergspark wird derzeit gemeinsam mit Trägern ein Nutzungskonzept vorbereitet. Ziel ist es, das Gebäude künftig gemeinschaftlich und belebt in den Sozialraum einzubinden.

Spaziergang

Stadtteilkoordination Alexanderplatz

Im Jahr 2025 standen für die Stadtteilkoordination Alexanderplatz zwei zentrale Themen im Fokus: Obdachlosigkeit am Alexanderplatz und Diversität im Kiez. In Austauschrunden des Arbeitskreises Wohnungslosigkeit wurden Bedarfe und Herausforderungen analysiert sowie ein gemeinsamer Kiezspaziergang mit den Stadträten organisiert.

Auch im Netzwerk „Diverser Kiez“ wurde in diesem Jahr intensiv gearbeitet. Es hat sich gezeigt, dass das Thema inklusiver Kiez zukünftig prioritär behandelt werden soll. Ein erstes Austauschtreffen hierzu findet bereits am 22.01.2026 im KREATIVHAUS statt.

Einladung: Weihnachtsveranstaltung am 17.12. 15-19 Uhr

Zum Jahresausklang lädt die Stadtteilkoordination Alexanderplatz herzlich zu einer öffentlichen Weihnachtsveranstaltung im KREATIVHAUS ein.

Am 17.12.2025 findet ebenso im Kreativhaus von 15:00 Uhr findet ein offener Nachmittag in Kooperation mit dem RuT Lesbenwohnprojekt statt.

Die Veranstaltung bietet Raum für Begegnung, Austausch und Gespräche über unterschiedliche Lebensrealitäten im Kiez. Sie ist eine Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Jahr in einem warmen, wertschätzenden Rahmen zu beschließen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

BSR

Stadtteilkoordination Parkviertel

Im Jahr 2025 hat die Stadtteilkoordination Parkviertel zahlreiche wichtige Projekte in der Bezirksregion vorangetrieben und erfolgreich umgesetzt. Besonders hervorzuheben ist die Bewilligung für die Aufstellung einer zweiten Kieztafel im Parkviertel in der Togostraße. Sie stärkt den nachbarschaftlichen Austausch und schafft zusätzliche Möglichkeiten für eine analoge, niedrigschwellige Informationsweitergabe im Kiez.

Darüber hinaus wurde ein digitales und dezentrales Verleihsystem aufgebaut, das es sozialen Einrichtungen ermöglicht, Gegenstände unkompliziert miteinander zu teilen. Dies stärkt Kooperationen und unterstützt Einrichtungen im Alltag.

Die STK organisierte im Laufe des Jahres vier BSR-Kieztage sowie das Straßenfest des Runden Tisches Senior:innenarbeit. Beide Formate trugen maßgeblich dazu bei, lokale Akteure zusammenzubringen und das nachbarschaftliche Miteinander zu fördern.

Ausblick auf 2026
Für das kommende Jahr setzt die Stadtteilkoordination einen strategischen Schwerpunkt auf das Thema Einsamkeit. Ziel ist es, die Vernetzung der Einrichtungen im Parkviertel weiter auszubauen und gemeinsam neue Angebote zur Stärkung sozialer Teilhabe zu entwickeln. Damit setzt die STK ihre Arbeit für ein lebendiges, unterstützendes und solidarisches Nachbarschaftsumfeld konsequent fort.

Werkzeug

Stadtteilkoordination Osloer Straße

Im Jahr 2025 setzte die Stadtteilkoordination Osloer Straße ihren Schwerpunkt auf die Förderung des nachbarschaftlichen Miteinanders – insbesondere durch gemeinsame Aktivitäten auf der Grüntaler sowie der Fordoner Straße.

Auf der Grüntaler Straße konnten gemeinsam mit der Schildkröte GmbH und der Stiftung Kleine Plätze brachliegende Beet wiederbelebt werden. Im Rahmen der Berliner Freiwilligentage wurden sie pflegeleicht bepflanzt und zusätzlich mit zahlreichen Blumenzwiebeln bestückt – für ein lebendiges, blühendes Frühjahr 2026.

Der Fordoner Platz konnte gemeinsam mit Anwohnerinnen, der benachbarten Grundschule und dem Straßen- und Grünflächenamt aktiv werden.Die Resonanz war so positiv, dass die Aktivitäten im Jahr 2026 fortgeführt werden. Neben regelmäßigen Aufräumaktionen ist eine Kaffee-&-Kuchen-Tafel geplant, um insbesondere ältere Anwohnerinnen zusammenzubringen und den Ort als Begegnungsraum weiter zu stärken.

Mit diesen Maßnahmen konnte die STK Osloer Straße das gemeinschaftliche Engagement im Kiez gezielt fördern und einen wichtigen Beitrag zu einem lebendigen, gut gepflegten Nachbarschaftsumfeld leisten.

lange Tafel

Stadtteilkoordination Brunnenstraße Nord

Den Überblick über die Entwicklungen im Kiez zu behalten und kontinuierlich an der Verbesserung der Lebensverhältnisse zu arbeiten – das ist und bleibt die zentrale Aufgabe der Stadtteilkoordination Brunnenstraße Nord. Die STK kennt die Bedarfe im Quartier genau und arbeitet daran, räumliche wie finanzielle Ressourcen zu mobilisieren, um diese Bedarfe bestmöglich zu adressieren.

Im Mittelpunkt steht dabei die enge Zusammenarbeit mit lokalen Trägern und Einrichtungen zum Wohl der Bewohner:innen. Besonders deutlich zeigt sich dies am Campusprojekt im Brunnenviertel: Seit 2022 begleitet die STK aktiv den Prozess der Mehrfachnutzung öffentlicher Räume und treibt gemeinsam mit der Vineta-Grundschule, ihrer e-FöB, der Regionalkoordination des Jugendamtes sowie dem Quartiersmanagement die Entwicklung des Campus rund um Schule und Olof-Palme-Zentrum voran.

Ein wichtiger Meilenstein wurde 2025 erreicht: Durch ein Projekt des Quartiersmanagements konnte eine eigene Stelle für die Campus-Koordination geschaffen werden – ein entscheidender Schritt, um die Zusammenarbeit zu verstetigen und die gemeinsame Nutzung von Räumen dauerhaft zu stärken.

Austausch

StadtteilkoordinationTiergarten-Süd

Im Kontext der zunehmenden Altersarmut hat die Stadtteilkoordination Tiergarten-Süd die Neugründung des Arbeitskreises „Rente und Arbeit“ begleitet. Mehrere Informationsveranstaltungen und Selbsthilfetermine trugen dazu bei, Wissenslücken zu schließen und den Austausch zwischen Betroffenen und Unterstützenden zu verbessern.

Die Neugründung einer Austauschrunde sowie ein gemeinsamer Spaziergang durch Einrichtungen, die in denThemenfeldern Drogenkonsum, Obdachlosigkeit und Sexarbeit tätig sind, schufen ein besseres Verständnis für vorhandene Hilfsangebote und Akteure im Kiez.

Das nachbarschaftliche Miteinander wurde durch die Aufstellung einer neuen Kieztafel vor der Villa Lützow sowie den Ausbau eines dezentralen Ausleihsystems gestärkt. Durch Veranstaltungen anlässlich der Bundestagswahlen und im Rahmen einer Initiative gegen rechtsextremen Stickern im Kiez – leistete die STK zudem einen wichtigen Beitrag zur Demokratieförderung.

Ausblick auf 2026:
Die STK wird an diese Arbeit anknüpfen und erneut Speed-Datings mit Politiker*innen zu den BVV- und AGH-Wahlen organisieren, um politische Teilhabe und Austausch im Sozialraum weiter zu fördern.

Welcome

Stadtteilkoordination Regierungsviertel

Im Regierungsviertel lag der Fokus auf der Stärkung von Nachbarschaftshilfe und Achtsamkeit im unmittelbaren Wohnumfeld. Ein Begrüßungstreffen für Neumieter*innen in der Leipziger Straße brachte Menschen erstmals miteinander in Kontakt. Ergänzend entwickelten Anwohner*innen gemeinsam mit der STK eine niedrigschwellige Geste für mehr Verbundenheit: Sticker an Wohnungstüren, die signalisieren, dass man bei Bedarf anklopfen darf oder Unterstützung findet.

Eine ergänzende Befragung im Quartier beschäftigte sich mit der Frage, was es braucht, damit Menschen Nachbarschaftshilfe leisten oder selbst annehmen können – wichtige Erkenntnisse, die in die weitere Arbeit einfließen.

Ausblick auf 2026:
Auch im kommenden Jahr wird die STK Formate erproben, die Begegnung und soziale Teilhabe im Regierungsviertel fördern. Zudem wird es auch hier – anlässlich der AGH- und BVV-Wahlen – Speed-Datings mit Politiker*innen geben, um den Dialog zwischen Bewohner*innen und Politik zu vertiefen.

Spaghettifest

Stadtteilkoordination Wedding Zentrum

2025 konnte die STK wichtige Beteiligungsprozesse rund um die Kiezblocks voranbringen – insbesondere im Antonkiez: Begleitung des Nachbarschaftsrats, Aktivierung lokaler Gruppen sowie Begleitung der ersten Maßnahmen wie Pollersetzung und Freiraumgestaltung. Im Sprengelkiez standen die Umgestaltung des Sprengelparks, die neue Infotafel sowie vielfältige Austauschformate im Mittelpunkt. Zudem fanden drei gut besuchte Sperrmüllaktionstage statt. Höhepunkte waren das nachbarschaftlich organisierte Spaghetti-Fest als sichtbares Zeichen für den Anton-Kiezblock sowie das Sommerfest des Runden Tisches Seniorenarbeit im Wedding. Hervorzuheben sind hier auch die erlebbaren Kiez-Aktionen, die durch die Stadtteilkasse finanziert und mit der Jury unterstützt wurden.

2026 legt die STK Wedding Zentrum den Schwerpunkt auf den nachhaltigen Umgang mit vorhandenen Ressourcen. Aufbauend auf den Erfahrungen soll ein lokales, analoges und digitales Ressourcensharing entstehen. Ziel ist eine übersichtliche, gemeinsam gepflegte Sammlung von Räumen, Materialien, Kompetenzen und erprobten Formaten, die Kooperation erleichtert, Doppelstrukturen vermeidet und nachbarschaftliche Selbstorganisation stärkt.

Freiluftkino

Koordination Großsiedlung Schillerhöhe: Schillerhöhe: Gemeinschaft stärken und Begegnungen ermöglichen

Im Jahr 2025 konnte in der Schillerhöhe viel für ein aktives und lebendiges Miteinander erreicht werden. Eine große Kaffeetafel im öffentlichen Raum zur Woche der Nachbarschaft brachte zahlreiche Anwohner:innen miteinander ins Gespräch und setzte ein starkes Zeichen für offene Begegnung im Quartier. Zwei gut besuchte Freiluftkino-Abende stärkten das Gemeinschaftsgefühl und boten sommerliche Treffpunkte für Groß und Klein.

Ein stimmungsvolles Laternenfest mit Lagerfeuer, Kletterturm, Bastelstation und Laternenumzug wurde für viele Familien zu einem besonderen Höhepunkt im Herbst. Ergänzend fanden drei Austauschtreffen mit den Akteur:innen der Schillerhöhe statt, um Bedarfe, Ideen und Entwicklungen gemeinsam zu reflektieren. Zudem wurde ein BSR-Kieztag durchgeführt und eine neue Kiez-Infotafel im Bewegungsort für Familien installiert.

Ausblick auf 2026
Um weiterhin Begegnung, Austausch, nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, sind unter anderem geplant::

  • eine Bühne für die Fête de la Musique,
  • weitere Freiluftkino-Abende,
  • eine erneute Kaffeetafel im öffentlichen Raum.
Bewegungsband

Großsiedlung Schillerhöhe – ein lebendiges Quartier für Jung und Alt: Spielplatzumbau, neue Jugendflächen und vielfältige Angebote

Im Rahmen des Projekts hat unser Träger bwgt e.V. die öffentlichen Räume im Gebiet qualifiziert. Ein Kleinkindbereich, ein vielseitiges Klettergerüst sowie eine Tischtennisplatte mit angrenzendem Sitzbereich schaffen nun vielfältige Möglichkeiten zum Spielen, Bewegen und Verweilen.

Derzeit laufen die finalen Arbeiten zur Fertigstellung eines neuen Jugendortes im nordöstlichen Schillerpark. Die Fläche wird künftig Basketball-, Tischtennis-, Calisthenics- und Aufenthaltsmöglichkeiten bieten und damit einen wichtigen Treffpunkt für Jugendliche im Quartier schaffen. Die Einweihung sowie erste Angebote sind für das Frühjahr 2026 geplant.

Neben den baulichen Maßnahmen bot das Projekt zahlreiche niedrigschwellige und gut besuchte Aktivitäten im Jahresverlauf wie Aquarellmalen, Gymnastik, Nordic Walking und Stundenläufe.