Nicht nur Privatpersonen, auch staatliche, föderale und kommunale Institutionen kaufen Produkte, in deren Lieferketten sozial-ökologische Standards verletzt werden. Dies betrifft z.B. Kinderarbeit im Abbau von Natursteinen für unsere heimischen Straßen und Gebäude, Zwangsarbeit im Rohstoffabbau für die IT oder auch prekäre Beschäftigungsformen in der Textilindustrie, die Dienst- und Schutzkleidung liefert. In Berlin werden jährlich etwa 4 bis 5 Milliarden Euro für Waren, Liefer- und Dienstleistungen von öffentlichen Einrichtungen ausgegebenen. Fast 60 % davon, von den Bezirken. Damit sind die Berliner Bezirke in der Lage, sozial-ökologisch Standards bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen einzufordern und zu entwickeln. Sie leisten somit einen großen Beitrag für die globale Gerechtigkeit.
Faire Beschaffung
Faire Beschaffung und die Agenda 2030
SDG 11 - Nachhaltige Städte und Gemeinden
Bild: United Nations
SDG 12 - Nachhaltige/r Konsum und Produktion
Bild: United Nations
Beispielprojekte
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Broschüre Solarlieferketten im Blick: Risiken verstehen, verantwortungsbewusst einkaufen
PDF-Dokument (2.4 MB)
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Booklet Solar supply chains in focus: understand risks, buy responsibly!
PDF-Dokument (7.3 MB)