Die Ombudsstelle

Ihre Ansprechpartner_innen im Bezirk

Als Integrationsbeauftragte_r bin ich Ansprechpartner _in für Vereine, Initiativen und sonstige Organisationen, die sich mit Fragen im Zusammenhang mit der Lebenssituation von Menschen unterschiedlicher Herkunft befassen, sowie für Einzelpersonen bei auftretenden Problemen. (§ 7 (4) Gesetz zur Regelung von Partizipation und Integration in Berlin – PartIntG).

Was ist eine Ombudsstelle?

Die Ombudsstelle ist eine Beschwerde- und Schlichtungsstelle im Büro der/des Integrationsbeauftragten i.S. § 7 (4) PartIntG für Anwohner_innen, Flüchtlinge und Asylsuchende sowie Vertreter_innen sozialer bzw. freigemeinnütziger und privater Einrichtungen zu Fragen des nachbarschaftlichen Zusammenlebens oder bei auftretenden Konflikten mit der Verwaltung.

Ziel ist es, Integrationsbarrieren frühzeitig zu erkennen, den Prozess der interkulturellen Öffnung zu unterstützen und die Willkommenskultur zu stärken.

Beispiele für die Arbeit der Ombudsstelle:

  • nachbarschaftliche Fragen und Konflikte aufgrund von Neuzuwanderung (z.B. Einrichtung einer Flüchtlingsunterkunft)
  • Reduzierung von Personen auf äußere Merkmale oder Herkunft (“Sie als Afrikaner”)
  • kulturelle Missverständnisse im nachbarschaftlichen Zusammenleben
  • sprachliche Barrieren bei der Inanspruchnahme öffentlicher Dienstleistungen
  • Mangel an interkultureller Kompetenz in öffentlichen Einrichtungen

Wie funktiert die Ombudsstelle?

  • Sie reichen Ihre Beschwerde oder Anregung telefonisch, per E-Mail, postalisch oder persönlich (nach Terminvereinbarung) ein.
  • Auf Wunsch wird der Vorgang anonym behandelt.
  • Die Ombudsstelle prüft den Vorgang und holt ggf. eine Stellungnahme der betroffenen Stellen oder Personen ein.
  • Sie erhalten innerhalb von zwei Wochen eine Rückmeldung zum Sachstand.
  • Sie und die betroffenen Stellen erhalten eine Einschätzung des Vorgangs durch die Ombudsstelle.
  • Bei Bedarf erarbeitet die Ombudsstelle Lösungsvorschläge für Konflikte oder Probleme und initiiert Fortbildungen zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz.

Beratung und Unterstützung bei Diskriminierung

Wörter Diskriminierung und Ungleichbehandlung
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Bei konkreten Benachteiligungen aus Gründen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wenden Sie sich bitte an die Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung.

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Integrationsbüro Mitte - Ombudsstelle

Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin In Karte anzeigen

Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung

Oranienstraße 106, 10969 Berlin In Karte anzeigen
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