In der Adolfstraße entstehen im Rahmen des Projekts „Raum für Regen, Raum für Leben“ zwei Grüne Gullys. Das Projekt wird über das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.
Entsiegelte Böden tragen zu einem besseren Stadtklima bei. Regenwasser kann dort versickern und verdunsten und kühlt dadurch die Umgebung. Größere Baumscheiben sorgen außerdem dafür, dass die Bäume mehr Regenwasser aufnehmen können.
Werden die Flächen zusätzlich bepflanzt, entstehen neue Lebensräume und Nahrungsangebote für Insekten und andere Kleinlebewesen. Gleichzeitig wird die Kanalisation entlastet, weil mehr Regenwasser vor Ort versickern kann. Das unterstützt auch die Neubildung von Grundwasser.
Grüne Gully Adolfstraße
Projektsteckbrief
-
Projektname
Grüne Gully Adolfstraße
-
Projektberschreibung
Maßnahme im Überblick:
- Entsiegelung: Teile der asphaltierten Flächen und der Unterstreifen werden zurückgebaut, um mehr Grün- und versickerungsfähige Flächen zu schaffen und den Bäumen mehr Platz zu geben.
- Schwammstadt-Prinzip: Grüne Gullys nehmen Regenwasser von Straßen und Gehwegen auf und führen es einer Versickerung zu, statt es direkt in die Kanalisation abzuleiten. Größere Baumscheiben bieten den Bäumen mehr Raum und verbessern die Versickerung. Durch die Verdunstung und Versickerung des Regenwassers vor Ort wird die Umgebung gekühlt und die Grundwasserneubildung unterstützt. Ein spezielles Filtersubstrat hält dabei Feststoffe zurück und trägt dazu bei, das versickernde Regenwasser zu reinigen.
-
Gebiet
- Wedding
-
Projektzeitraum
- 2026
-
Bearbeitungsstand
- Vergabe
-
Gesamtkosten & Finanzierung
18.000 €- Förderprogramm KFW 444
- Bezirkliche Eigenmittel
-
Projektverlauf
- Voraussichtlicher Baubeginn: 3. Quartal 2026
- Voraussichtliches Bauende: 4. Quartal 2026
Lageplan – Grüne Gullys Adolfstraße
-
Lageplan – Grüne Gullys Adolfstraße
PDF-Dokument (433.2 kB)
Fragen und Antworten
-
Was passiert mit den Glascontainern?
Die Glascontainer werden etwa 10 Meter weiter südlich aufgestellt. Am bisherigen Standort müssten die Container zum Entleeren über die neu entsiegelte Fläche gehoben werden. Dabei könnten Glassplitter auf die Fläche gelangen. Um dies zu vermeiden und aufwendige Reinigungen zu verhindern, werden die Glascontainer an den neuen Standort versetzt.