Präventions- und Interventionsteam (PIT) - Jugendgerichtshilfe / Jugendhilfe im Strafverfahren

Das Präventions- und Interventionsteam richtet sich an Kinder und Jugendliche, gegen die polizeiliche Ermittlungen geführt werden oder bei denen ein erhöhtes Risiko für delinquentes Verhalten besteht.
Die Teilnahme am Angebot ist freiwillig, vertraulich und findet überwiegend aufsuchend im Sozialraum statt.
Die Arbeit erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe, dem Regionalen Sozialpädagogischen Dienst (RSD), Schulen sowie weiteren Netzwerkpartner*innen im Bezirk.

Methodik:

Einzelfallarbeit: Intensivpädagogische, aufsuchende (mobile) Sozialarbeit mit den betreffenden Kindern und Jugendlichen und ihrem sozialen Umfeld.
Teamarbeit: Dies erfolgt unter verbindlicher Nutzung der Kollegialen Beratung im Co-Team

Gruppenarbeit: Optional können Methoden der Gruppenarbeit bzw. erlebnispädagogische Ansätze zur Anwendung kommen oder/und sozialpädagogische Maßnahmen zur Unterstützung initiiert werden.

Fallunspezifische Aspekte: Hierzu gehören die institutionelle Vernetzung, der Aufbau, die Pflege und die Weiterentwicklung von Betreuungsnetzwerken in den Sozialräumen, Öffentlichkeitsarbeit, Interessenvertretung sowie die Teilnahme an den Besprechungskulturen der bezirklichen Steuerung

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren aus dem Bezirk Mitte,
  • die als Intensiv-, Schwellen- oder kiezorientierte Mehrfachtäter*innen in Erscheinung treten,
  • oder bei denen ein auffälliges Verhalten im Delinquenz-Spektrum beobachtbar ist.
Besondere Merkmale können sein:
  • belegbare Straftaten,
  • eine hohe Dichte an polizeilichen Ermittlungsvorgängen,
  • ein auffälliger Anstieg oder eine besondere Schwere der Straftaten im Verhältnis zum Alter,
  • auffälliges Verhalten im schulischen Kontext (z. B. Schuldistanz, Konfliktverhalten).
Weitere Risikofaktoren können u. a. sein:
  • instabile familiäre oder soziale Systeme,
  • gefährdende Sozialkontakte
  • gefährdender Substanz- oder Medienkonsum.
    Ausschluss-/Aufnahmekriterien:
    Jugendliche mit akuten Suchterkrankungen oder schweren psychischen Krisen können erst nach erfolgter Stabilisierung begleitet werden.

Unsere Zuständigkeit

  • Regierungsviertel / Alexanderplatz

    n.n

  • Tiergarten Süd / Moabit Ost und West

    Ansprechpartnerin: Frau Hölzl
    E-Mail: s.hoelzl@ba-mitte.berlin.de
    Telefon: 030 9018 343 79
    Mobil: +49 172 57 49 424

  • Gesundbrunnen

    Ansprechpartnerin: Frau Hassan
    E-Mail: j.hassan@ba-mitte.berlin.de
    Telefon: 030 9018 343 80
    Mobil: 01525 323 008 1

  • Wedding

    Ansprechpartnerin: Frau Mayaci
    E-Mail: s.mayaci@ba-mitte.berlin.de
    Telefon: 030 9018 343 78
    Mobil: +49 172 57 56 323

So erreichen Sie uns:

Sprechzeiten: Mittwoch und Donnerstag: 10:00 Uhr – 14:00 Uhr
  • Mittwoch: Frau Hassan und Frau Mayaci
  • Donnerstag: Frau Hölzl

Ansprechpersonen:
Frau Hassan
Tel.: 030 9018 343 80

Frau Mayaci
Tel.: 030 9018 343 78
Do: 10:00 Uhr – 14:00 Uhr

Frau Hölzl
Tel.: 030 9018 343 79

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Weiterführende Informationen:

  • Rahmenkonzept Prävention und Intervention bei Kinder- und Jugendkriminalität

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