»KÖPFE« des DEUTSCHEN THEATERS BERLIN – Lesung mit Christiane Rößler
Pressemitteilung Nr. 189/2026 vom 13.08.2026
Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin informiert:
Wann? Freitag, 28. August 2026, um 16.00 Uhr (Einlass ab 15.30 Uhr)
Wo? In der Lobby des Robert-Havemann-Saals im Rathaus Mitte (1. OG), Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin.
Nach den Lesungen zu »KÖPFEN« der Komischen Oper und »KÖPFEN« des Berliner Ensembles folgt nur die dritte Lesung aus der Publikation: »KÖPFE« – Die Bildhauerin Christiane Rößler in Briefen und Gesprächen“. In ihrem Grußwort zur Publikation betont die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin, dass Christiane Rößler Gesprächspartner wählte, die nach 1945 in Literatur, Bühnenkunst und Wissenschaft arbeiteten, in Europa und der Welt anerkannt waren und in ihr wirkten.
Christiane Rößler, die an der Kunsthochschule in Weißensee studierte, stellt in der Lesung drei Persönlichkeiten vor, die maßgeblich das Gesicht des Deutschen Theaters Berlin prägten:- Peter Hacks: Der Dramatiker der am Deutschen Theater Berlin uraufgeführten Stücke „Die Sorgen und die Macht“, „Der Frieden“ oder „Senecas Tod“ und Dichter für Erwachsene und Kinder ist ein Klassiker des 20. Jahrhunderts in Ost und West. Christiane Rößler wurde durch seine „Maßgaben der Kunst“ und den persönlichen Austausch beeinflusst, der unter anderem in der bildnerischen Analogie der Figurengruppe „Der saure und der faule Apfel“ seinen Ausdruck fand.
- Friedo Solter: Der Schauspieler und Regisseur war von 1959 bis 2001 am Deutschen Theater tätig, davon sieben Jahre als dessen künstlerischer Leiter. Er prägte das Haus durch wichtige Inszenierungen von Klassikern wie „Nathan der Weise“ und „Torquato Tasso“, deren Mitschnitte für Christiane Rößler in der späteren Auseinandersetzung mit der eigenen, bildhauerischen Arbeit richtungsweisend waren.
- Inge Keller: Als „Grande Dame“ gehörte sie von 1950 bis 2001 dem Ensemble des Deutschen Theaters an. In den Begegnungen mit der Bildhauerin beeindruckte sie durch ihre geistige Disziplin, ihr umfangreiches Interesse an allen Kunstformen und die Überzeugung, dass Heiterkeit die höchste Form des Geistes sei – eine Haltung, die Christiane Rößler in ihrem Altersporträt der Künstlerin in Bronze festhielt.
Zur Eröffnung spricht Jürgen Schneider, Kulturmanager aus Berlin.
Ein besonderer Dank: Für die zuverlässige und vertrauensvolle Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Lesungen in den vergangenen Jahren
möchten sich die Veranstalterinnen Monika Wartenberg und Christiane Rößler ganz herzlich bei Jelisaweta Kamm, der Vorsteherin der BVV Berlin-Mitte, bedanken.
Die Buchausgabe KÖPFE ist im Schwarzdruck-Verlag erschienen. Von der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin gefördert, umfasst die zweibändige Ausgabe im Schuber 548 Seiten. Sie enthält 27 farbige Fotografien der
Bronzeporträts, 25 Abbildungen der Skizzen, 19 fotografische Dokumentationen sowie vier QR-Codes zu Filmausschnitten der Ausstellungseröffnung.
Medienkontakt:
Bezirksamt Mitte von Berlin, Pressestelle, E-Mail: presse@ba-mitte.berlin.de