110 Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit im Bezirk Mitte

Pressemitteilung Nr. 108/2026 vom 04.05.2026

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Carsten Spallek informiert:

Mit 110 Maßnahmen will das Bezirksamt Mitte in diesem Jahr mehr Barrierefreiheit in der Verwaltung und im öffentlichen Raum schaffen. Dazu wurde der Maßnahmenplan „mitte inklusiv 2026“ auf den Weg gebracht. Ziel ist es, Barrieren abzubauen und den öffentlichen Raum für alle Menschen im Bezirk besser nutzbar zu machen. Das Projekt wird jährlich wiederholt.

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:
• Sozial-, Ordnungs-, Jugend- und Gesundheitsamt sowie die Stadtbibliothek und die Volkshochschule bieten Informationen in Leichter Sprache an.
• In der Klosterruine entsteht für sehbehinderte Menschen ein ertastbarer Orientierungsplan.
• Veranstaltungen der Kommunalen Galerien finden mit Deutscher Gebärdensprache statt.
• Drei Schulen und das Stadtschloss Moabit werden mit Aufzügen ausgestattet.

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Carsten Spallek: „Der Maßnahmenplan ist ein gutes Beispiel für eine gelungene Beteiligung. Im Beirat für Menschen mit Behinderungen haben Viele ihre Ideen, Erfahrungen und Anliegen eingebracht. Ohne ihre Stimmen wäre dieser Plan nicht denkbar gewesen. Unsere Aufgabe ist es, diesen Plan Stück für Stück umzusetzen, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu fördern.“

Die Koordinierungsstelle wurde 2024 entsprechend den gesetzlichen Vorgaben in §21 Absatz 1 des Landesgleichberechtigungsgesetzes (LGBG) in Mitte eingerichtet. Sie leitet das Projekt mitte inklusiv. Für die Finanzierung der Maßnahmen für Barrierefreiheit stehen Mittel im Bezirkshaushalt zur Verfügung. Den vollständigen Maßnahmenplan „mitte inklusiv 2026“ als barrierefreie Datei und die Handreichung dazu in Leichter Sprache gibt es hier.

Medienkontakt:
Bezirksamt Mitte, Pressestelle, E-Mail: presse@ba-mitte.berlin.de