Vier neue Projekte für mehr soziale Gerechtigkeit in Berlin-Mitte
Pressemitteilung Nr. 015/2026 vom 22.01.2026
Die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger, informiert:
Im Bezirk Mitte starten im Rahmen des europäischen Förderprogramms LSI – Lokal-Sozial-Innovativ vier Projekte, die Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen gezielt dabei stärken, gleichberechtigten Zugang zu Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe zu erhalten. Die Projekte werden in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt umgesetzt und erproben neue, praxisnahe Lösungsansätze für zukünftige soziale Innovationen.
Bereits im November 2025 begonnen hat das Entwicklungsprojekt „Finanzbildung für alle Lebenslagen“ von Bildung4finance gUG. Gemeinsam mit Frauen unterschiedlichster Herkunft wird ein alltagsnahes Konzept zur Stärkung finanzieller Selbstbestimmung entwickelt.
Seit Januar 2026 unterstützt das Entwicklungsprojekt „Miro nevo drom – Neue Chancen für Roma in Berlin-Mitte“ der Stiftung SPI Rom*nja, die von Armut, Wohnungslosigkeit und sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Ziel ist es, gemeinsam bessere Zugänge zu Wohnraum, Bildung und Arbeit zu schaffen.
Ab Februar 2026 soll die Fabrik Osloer Straße das Entwicklungsprojekt „Mitgestalten statt ausgrenzen – Kompetenzen für eine inklusive Arbeitswelt“ umsetzen. Es stärkt Menschen mit Diskriminierungserfahrungen und begleitet sie auf dem Weg in gesellschaftliches Engagement oder eine Arbeitsstelle. Die drei Projekte haben jeweils eine Laufzeit von sechs Monaten.
Mit dem Modellprojekt „EX NOVO“ des Trägers „Die Wille gGmbH“ wird seit Anfang Januar für zwei Jahre ein innovativer Ansatz zur Stärkung der sozialen Teilhabe und Beschäftigungsfähigkeit von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen erprobt. Dieser wurde in einem vorangegangenen Entwicklungsprojekt erarbeitet.
Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger: „Die von der Steuerungsrunde des Berliner Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit ausgewählten Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit in Mitte. Ich freue mich auf neue Lösungsansätze und ihre Wirkung.“
Medienkontakt:
Bezirksamt Mitte, Pressestelle, E-Mail: presse@ba-mitte.berlin.de