Nächster Meilenstein im Projekt „Klimakieze“: Umsetzung des Kiezblocks im Antonkiez startet
Pressemitteilung Nr. 249/2025 vom 14.10.2025
Der Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen, Christopher Schriner informiert:
Das Forschungsprojekt „Klimakieze“ hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Am 13. Oktober 2025 hat die Umsetzung eines klimafreundlichen Kiezblocks im Antonkiez begonnen.
Im ersten Schritt wird ein Teil der Maxstraße zwischen Antonstraße und Scherer Straße zur Fußgängerzone umwidmet. In den folgenden Wochen entstehen Modalfilter auf der Kreuzung Antonstraße / Ruheplatzstraße sowie im Bereich der Kreuzung von Prinz-Eugen-Straße / Adolfstraße / Plantagenstraße. Durch diese Maßnahmen wird der Kfz-Durchgangsverkehr reduziert, die Verkehrssicherheit erhöht und die Aufenthaltsqualität im Kiez verbessert. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, den öffentlichen Raum lebenswerter zu gestalten und aktiv auf die Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren. Die Arbeiten sollen bis zum Jahresende 2025 abgeschlossen sein.
Bereits im Januar 2024 wurde ein intensiver Beteiligungsprozess gestartet: Menschen im Antonkiez wurden zu ihrem Alltag und ihren Wünschen befragt, und ein Nachbarschaftsrat hat auf Grundlage der Rückmeldungen und ersten Vorschläge aus der Verwaltung das Konzept für den Kiezblock mitentwickelt.
Bezirksstadtrat Christopher Schriner: „Mit dem Kiezblock im Antonkiez schaffen wir mehr Sicherheit und Lebensqualität für alle, die hier leben – besonders für die Seniorinnen und Senioren der Pflegeeinrichtung. Weniger Durchgangsverkehr bedeutet mehr Ruhe, saubere Luft und sichere Wege für die schwächsten Verkehrsteilnehmenden. So gestalten wir den öffentlichen Raum Schritt für Schritt lebenswerter und klimafreundlicher.“
Das Projekt „Klimakieze“ wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert und in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) des Helmholtz-Zentrums Potsdam sowie der Universität Heidelberg durchgeführt. Die wissenschaftliche Begleitung ist beispielhaft und soll Erkenntnisse liefern, die sich auf vergleichbare Projekte in Berlin und ganz Deutschland übertragen lassen.
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