Kulturtipps aus Mitte
Pressemitteilung Nr. 158 vom 10.07.2025
Die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger, informiert:
Launch und Gespräch zu KISR Leipziger Straße
Lesbar gemacht: Transformationsprozesse von Kunst im Stadtraum
Kurz vor den Berliner Sommerferien erscheint der Dokumentationsband zu KISR Leipziger Straße. Bei einem Gespräch mit den Künstler*innen und Autor*innen am 21. Juli um 17 Uhr werden Eindrücke der Rundgänge aufgegriffen und mit den Texten verknüpft. Die Veranstaltung in den Spittelkolonnaden an der Leipziger Straße wird moderiert von der Kunsthistorikerin Liesa Andres.
Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier: https://www.kunst-im-stadtraum.berlin/de/event/launch-der-broschuere (Webseite Kunst im Stadtraum)
Wann & wo:
Montag, 21.07.2025
17:00-19:00 Uhr
Spittelkolonnaden, Leipziger Str. 49, 10117 Berlin
Ways of Staying With – Thementag mit Workshop, Gespräch & Performance im Bärenzwinger Berlin
Am 19. Juli 2025, veranstaltet der Bärenzwinger Berlin im Rahmen der Ausstellung This, too, is a way of keeping each other close einen Thementag zu marginalisierten, insbesondere queeren und antikolonialen Perspektiven auf Trauer und Erinnerung.
Den Auftakt macht von 15–17 Uhr der zweisprachige, offene Workshop „Collective Threads / Kollektive Fäden“ mit dem Künstler Joachim Perez, der mit ausrangierten Textilien arbeitet. Um 17:30 Uhr folgt eine Paneldiskussion auf Englisch mit Sarnt Utamachote (Forscher*in, Filmemacher*in, Kurator*in), Francis Seeck (Autor*in, Antidiskriminierungstrainer*in, Professor*in an der TH Nürnberg) und Va-Bene Elikem Fiatsi (Performancekünstlerin und Aktivistin). Den Abschluss bildet um 19 Uhr eine partizipative Performance mit Jeremy Wade (Performance-Macher, Kurator und Dozent).
Wann & wo:
19.07.2025, ab 15 Uhr
Bärenzwinger Berlin, Rungestraße 30, 10179 Berlin
Weitere Informationen finden Sie online: https://baerenzwinger.berlin/programm/this-too-is-a-way-of-keeping-each-other-close/
Where Words Stay When Home Fades: Lesung mit Atefe Asadi & Sarah
Rauchfuß auf Farsi und Deutsch im Bärenzwinger Berlin
Wenn Heimat verschwindet, bleibt die Sprache oft das Letzte, was noch verbindet – und zugleich das Erste, was im Exil zu zerbrechen droht. Der Bärenzwinger Berlin lädt am 24. Juli um 19 Uhr zu einer Lesung mit der iranischen Autorin Atefe Asadi und der Übersetzerin Sarah Rauchfuß ein.
Wann & wo:
24.07.2025, 19 Uhr
Bärenzwinger Berlin, Rungestraße 30, 10179 Berlin
Weitere Informationen finden Sie online: https://baerenzwinger.berlin/programm/this-too-is-a-way-of-keeping-each-other-close
Ausstellung „Altes Ägypten“ in der MiK Jugendkunstschule
Die neue Ausstellung im Foyer MiK Jugendkunstschule mit dem Titel „Altes Ägypten“ präsentiert bis zum 10. September Werke der Inklusionsklasse der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule von Schüler*innen der 7.–10. Jahrgangsstufe unter Leitung von der Künstlerin Carina Wahlberg.
Die Ausstellung zeigt Keramiken, Malereien, Linoldrucke und skulpturale Arbeiteten aus recyceltem Material.
Weiter Informationen finden Sie hier: https://mik.berlin/2025/06/16/ausstellung-altes-aegypten/
Wann & wo:
Eröffnung: Mittwoch, 25.06.2025, 11:00 Uhr
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag & Dienstag: 12:00–20:30 Uhr
Mittwoch & Donnerstag: 12:00–18:00 Uhr
Laufzeit der Ausstellung:
26.06.2025 – 10.09.2025
MiK Jugendkunstschule, Schönwalder Straße 19, 13347 Berlin
„Flucht ins Innere – Der Künstler Paul Gurk in der NS-Diktatur“ Ausstellung im Mitte Museum
Ab dem 17. Juli zeigt das Mitte Museum in der Ausstellung „Flucht ins Innere – der Künstler Paul Gurk in der NS-Diktatur“ Dokumente, Bücher und Bildwerke des Malers und Schriftstellers aus der Sammlung des Mitte Museums.
Der Kleistpreisträger Gurk (1880–1953) blieb nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten in Deutschland. Konnte er sich, obwohl sein Roman „Tresoreinbruch“ 1935 verboten wurde, mit dem NS-Regime arrangieren? Oder trieb ihn das Leben in der Diktatur in die Isolation? Persönliche Briefe, Bilder und Bücher aus dem Nachlass verraten mehr über das zurückgezogene Leben des Künstlers im Wedding.
Zur Ausstellungseröffnung liest der Verleger Christoph Haacker aus Werken von Paul Gurk, in denen er früh vor Umweltzerstörung warnte und die technologisierte Gesellschaft kritisierte.
Wann & wo:
Eröffnung am Donnerstag, 17.07.2025, 18 Uhr
Laufzeit: 18.07. bis 02.11.2025
Mitte Museum, Pankstraße 47, 13357 Berlin
Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei.
Weitere Informationen finden Sie online: https://www.mittemuseum.de/de/ausstellungen/2025/flucht-ins-innere
Führung „Jüdisches Leben entlang der Badstraße bis 1945“
Die Stadtführerin Nirit Ben-Joseph begibt sich am 20. Juli ab 14 Uhr auf Spurensuche jüdischen Lebens rund um die Badstraße. Ausgehend von der Jülicher Straße widmet sie sich den Geschichten mehrerer jüdischer Familien und deren Kampf, die eigene Existenz zu retten und aus Deutschland zu fliehen. Neben Verzweiflung, Denunziation und Mord sind die Geschichten auch von gegenseitiger Hilfe, Rettung und Neuanfängen geprägt.
Wann & wo:
Sonntag, 20.07.2025, 14–16 Uhr
Treffpunkt: Jülicher Straße 14, 13357 Berlin
Keine Anmeldung erforderlich, Teilnahme entgeltfrei.
Weitere Informationen finden Sie online: https://www.mittemuseum.de/de/veranstaltung/2025/juedisches-leben-entlang-der-badstrasse-bis-1945
Filmscreenings Under the Cloak of Night in der Klosterruine Berlin
Am 11. und 18. Juli präsentiert die Klosterruine anlässlich von Neda Saeedis Soundinstallation „Monument of Oblivion: River of Lethe“ ein Kurzfilmprogramm, das von Azin Feizabadi kuratiert wird. Der Filmemacher und Künstler ist seit 2020 Mitglied des Auswahlgremiums der Berlinale Shorts und hat unter dem Titel „Under the Cloak of Night“ für die beiden Abende jeweils fünf Beiträge zusammengestellt. Los geht es am 11. Juli um 21 Uhr mit der Programmsequenz „Total Recall“, am 18. Juli folgt zur gleichen Uhrzeit „Radical Fiction“.
Zu sehen sind Essayfilme, Dokumentar- und Spielfilme sowie Videokunst unter anderem von Kevin B. Lee, Alice Brygo, sowie Daniel Asadi Faezi und Mila Zhluktenko. Sie alle greifen das Thema der Installation auf und fragen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wie wir uns mit der Vergangenheit auseinandersetzen, was wir erinnern und was nicht.
Wann & wo:
11. und 18.07.2025, 21–23 Uhr
Klosterruine Berlin, Klosterstraße 73a, 10179 Berlin, Mo–So, 11–19 Uhr.
Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei.
Weitere Informationen finden Sie online: www.klosterruine.berlin
Medienkontakt: #kulturmitte
Bezirksamt Mitte, Pressestelle, E-Mail: presse@ba-mitte.berlin.de