Plötzensee – Wildbaden ein Ende setzen und Ufer schützen

Pressemitteilung Nr. 043/2025 vom 28.02.2025

Der Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen, Christopher Schriner, informiert:

Im Auftrag des Umwelt- und Naturschutzamtes werden ab etwa Ende Februar 2025 Maßnahmen zur Ufersicherung am Plötzensee durgeführt.

Ziel der Maßnahme ist es, den Uferschutz zu verbessern (Zaunerhöhung) und neues Röhricht zu etablieren. Außerdem wird ein neues Kleingewässer zur Förderung insbesondere der Amphibienfauna und zur Verbesserung des Biotopverbundes angelegt.

Klimaerwärmung, Nährstoffeintrag durch übermäßige Badenutzung und damit verbundene Ufererosion setzen dem Plötzensee seit geraumer Zeit zu. Vermehrte Algenentwicklung, die Ausbreitung von Hornblatt und der Verlust der letzten Röhricht-Relikte sind augenfällige Anzeichen für einen Handlungsbedarf. Entlang nahezu der gesamten Ufer finden sich erodierte Böschungen und Unterspülungen. Trotz der Lage im Landschaftsschutzgebiet und einer bestehenden Allgemeinverfügung zur Einschränkung des ungeregelten Badebetriebs ignorieren viele die Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit unseren Gewässern.

Der Bezirk Mitte wird daher neben aktiven Renaturierungsmaßnahmen, vor allem am Nordufer, auch die übrigen Ufer durch Anpassung der Zaunanlage und -führung besser schützen. Während der Umsetzung der Maßnahmen wird für einige Monate eine Seeumrundung auf dem bisherigen Weg nicht möglich sein.
Besucher können aber über die stillgelegten Friedhöfe den Parkweg am Ostufer erreichen. Die Nutzung des Freibades ist nicht eingeschränkt.

Für die Baustelleneinrichtung und Schlammentwässerung werden vorübergehend Flächen am Dohnagestell genutzt, die anschließend mit gebietseigenem Saatgut renaturiert werden und damit zur Erhöhung der Artenvielfalt beitragen werden.

Im Zuge der Renaturierung und Verbesserung der Standortbedingungen für Röhricht müssen am Nord- und Ostufer Gehölze entnommen oder auf den Stock gesetzt werden.

Das Umwelt- u. Naturschutzamt geht davon aus, dass das Vorhaben bis zum Herbst 2025 abgeschlossen sein wird. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 350.000 €.

Das Vorhaben „Plötzensee – Wildbaden ein Ende setzen und Ufer schützen“ (voraussichtliche Projektlaufzeit: 05/2024 bis 08/2025) wird im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung 2 (BENE 2) gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin (Förderkennzeichen 2027-B5-G) Der Bezirk trägt einen Eigenanteil.

Medienkontakt:
Bezirksamt Mitte, Pressestelle, E-Mail: presse@ba-mitte.berlin.de

Der Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen, Christopher Schriner, informiert:

Im Auftrag des Umwelt- und Naturschutzamtes werden ab etwa Ende Februar 2025 Maßnahmen zur Ufersicherung am Plötzensee durgeführt.

Ziel der Maßnahme ist es, den Uferschutz zu verbessern (Zaunerhöhung) und neues Röhricht zu etablieren. Außerdem wird ein neues Kleingewässer zur Förderung insbesondere der Amphibienfauna und zur Verbesserung des Biotopverbundes angelegt.

Klimaerwärmung, Nährstoffeintrag durch übermäßige Badenutzung und damit verbundene Ufererosion setzen dem Plötzensee seit geraumer Zeit zu. Vermehrte Algenentwicklung, die Ausbreitung von Hornblatt und der Verlust der letzten Röhricht-Relikte sind augenfällige Anzeichen für einen Handlungsbedarf. Entlang nahezu der gesamten Ufer finden sich erodierte Böschungen und Unterspülungen. Trotz der Lage im Landschaftsschutzgebiet und einer bestehenden Allgemeinverfügung zur Einschränkung des ungeregelten Badebetriebs ignorieren viele die Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit unseren Gewässern.

Der Bezirk Mitte wird daher neben aktiven Renaturierungsmaßnahmen, vor allem am Nordufer, auch die übrigen Ufer durch Anpassung der Zaunanlage und -führung besser schützen. Während der Umsetzung der Maßnahmen wird für einige Monate eine Seeumrundung auf dem bisherigen Weg nicht möglich sein.
Besucher können aber über die stillgelegten Friedhöfe den Parkweg am Ostufer erreichen. Die Nutzung des Freibades ist nicht eingeschränkt.

Für die Baustelleneinrichtung und Schlammentwässerung werden vorübergehend Flächen am Dohnagestell genutzt, die anschließend mit gebietseigenem Saatgut renaturiert werden und damit zur Erhöhung der Artenvielfalt beitragen werden.

Im Zuge der Renaturierung und Verbesserung der Standortbedingungen für Röhricht müssen am Nord- und Ostufer Gehölze entnommen oder auf den Stock gesetzt werden.

Das Umwelt- u. Naturschutzamt geht davon aus, dass das Vorhaben bis zum Herbst 2025 abgeschlossen sein wird. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 350.000 €.

Das Vorhaben „Plötzensee – Wildbaden ein Ende setzen und Ufer schützen“ (voraussichtliche Projektlaufzeit: 05/2024 bis 08/2025) wird im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung 2 (BENE 2) gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin (Förderkennzeichen 2027-B5-G) Der Bezirk trägt einen Eigenanteil.

Medienkontakt:
Bezirksamt Mitte, Pressestelle, E-Mail: presse@ba-mitte.berlin.de

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