Kulturtipps aus Mitte
Pressemitteilung Nr. 041/2025 vom 27.02.2025
Die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger, informiert:
Eröffnung rübermachen im Rahmen von KISR Leipziger Straße
Ab 1. März 2025, um 16 Uhr wird im Rahmen von KISR – Kunst im Stadtraum an der Leipziger Straße die temporäre Kunstinstallation rübermachen der Künstlerinnengruppe msk7 eröffnet.
Das dreiteilige Kunstwerk markiert unter dem Titel rübermachen eine unscheinbare Kreuzung der Leipziger Straße: den Fußgängertunnel als Überbleibsel einer veralteten Infrastruktur. Durch ihre Installation unterwandern msk7 mit flüchtigen Bildern gewohnte Wahrnehmungen im gebauten Stadtgefüge der Leipziger Straße.
Der Titel spielt beiläufig auf die DDR-Geschichte der Leipziger Straße und auf die heutige Teilung des Wohn- und Geschäftskiezes durch den enormen Autoverkehr an: Wer hier wohin rübermacht, was unterwandert wurde und wer oder was untergehen oder auffliegen könnte, bleibt letztlich offen.
Wann und wo:
Samstag, den 1. März um 16 Uhr, Einführung an der Fußgängerunterführung / Leipziger Straße 60, 10117 Berlin, anschließender Rundgang mit msk7
Weitere Hinweise:
Die Teilnahme ist entgeltfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung findet unabhängig vom Wetter draußen statt und ist bedingt barrierefrei.
msk7 ist eine Arbeitsgemeinschaft, die vor allem temporäre Ereignisse im öffentlichen Raum realisiert. Konkrete Situationen und Fragestellungen nimmt die Gruppe als Anlass für einen offenen Arbeitsprozess und agiert vor Ort im Spannungsfeld von historischen und gegenwärtigen Bezügen. msk7 sind Mona Babl, Kati Gausmann, Ricarda Mieth und Anja Sonnenburg.
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite von KISR.
Ausstellungseröffnung „If my neighbour is okay, I’m okay“ im Bärenzwinger
Am 06.03.2025 eröffnet im Bärenzwinger um 18 Uhr die Ausstellung „If my neighbour is okay, I’m okay“. Sie bildet den Auftakt des Jahresprogramms „Handle (with) Care“, das sich mit unterschiedlichen Spielarten von Fürsorge/Care auseinandersetzt. Der Titel der Ausstellung gibt bereits eine doppelsinnige Antwort auf die wohl grundsätzlichsten Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen: Warum sorgen wir überhaupt für andere Menschen? Um wen kümmern wir uns und um wen nicht?
Die Architektur des Bärenzwingers reflektiert dessen Vergangenheit als Tierkäfig und seine Gegenwart als kommunale Galerie und ist so Ausdruck verschiedener Verständnisse von Fürsorge. In Auseinandersetzung mit diesen ortsspezifischen Gegebenheiten des Bärenzwingers erkunden die ausstellenden Künstler*innen Edna Al-Najar, Belia Brückner, Ece Cangüden und Elvis Osmanović unterschiedliche Formen und Dimensionen von Nachbarschaft und Care. Dazu nutzen sie von raumgreifenden Installationen bis zu intimen Malereien und Fotografien ebenso vielfältige künstlerische Ausdrucksformen.Kuratiert von Alin Daghestani, Philipp Hennch und Dr. Maximilian Krämer.
Wann & wo:
Ausstellungseröffnung: 06.03.2025, ab 18 Uhr
DJ-Set von Twist Fire ab 19:30 Uhr
Laufzeit: 07.03.2025 – 04.05.2025
Begleitprogramm:
16.03.2025
14 –16 Uhr: Workshop mit Belia Brückner »turning societal problems into crimes«
25.03.2025
18 Uhr: »Curating through Conflict with Care« zu Gast im Bärenzwinger
03.04.2025
19 Uhr: Kurator*innenführung (in deutscher Sprache)
13.04.2025
14 – 16 Uhr: Nachbarschaftstreffen »Kaffee, Kuchen und Rezepte«
26.04.2025
15 – 17 Uhr „The Tides of Far Spheres: A Lore-Making Performative Game“ mit Aslı Dinç (in englischer und türkischer Sprache)
17:30 Uhr Artist Talk mit Ece Cangüden
04.05.2025
Finissage zum Gallery Weekend
14–15 Uhr Artist Talk mit Edna Al-Najar und Elvis Osmanović
15:30–17 Uhr »Sprechstunde der Ministerin für Mitgefühl«
Medienkontakt:
Bezirksamt Mitte, Pressestelle, E-Mail: presse@ba-mitte.berlin.de