Kulturtipps aus Mitte
Pressemitteilung Nr. 037/2025 vom 20.02.2025
Die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger, informiert:
Ausstellungseröffnung „Woanders bin ich du“ in der Galerie Wedding
Am 27. Februar eröffnet um 19 Uhr mit “Woanders bin ich du” in der Galerie Wedding die erste Einzelausstellung des in Berlin lebenden österreichischen Künstlers, Choreographen und Autors Adam Man (alias Sandra Man). Die eng mit Performancekunst verbundenen Videoarbeiten des Künstlers, sowie Mans Poesie und textbezogene Arbeiten sind inspiriert von seiner langjährigen Forschung zu den Beziehungen zwischen dem menschlichen Körper und der Landschaft.
Für die Ausstellung lehnt sich Adam Man an die urbane Landschaft rund um die Galerie Wedding an. Sowohl der Galerieraum als auch seine Umgebung, insbesondere der Rathausvorplatz, dienen als Inspiration, um im Laufe der Ausstellung performative und literarische Arbeiten vor Ort zu schaffen.
„Woanders bin ich du“ ist eine Fortsetzung des performativen Programms rund um die Bewegungsforschung, das die Galerie Wedding seit 2021 durchführt. Es entsteht aus einem tiefen Interesse an dem Ort und der Nachbarschaft, in der sich die Galerie Wedding als kommunale Kunstgalerie befindet.
Die Ausstellung wird kuratiert von Maj Smoszna.
Wann & wo:
Laufzeit: 28.02.2025 bis 11.05.2025
Eröffnung: 27.02.2025, 19-22 Uhr
Begleitprogramm:
„Wo alle sind“ – Performance von Adam Man. 28.02. bis 28.03.2025 von Dienstag bis Sonntag, 15 Uhr bis 16 Uhr
„Die Stille bewohnen“ – Bewegungsworkshop von Laura Siegmund & Lisa Densem. 13.04.2025, 14-17 Uhr
„Wo alle sind“ – Listening Session mit Adam Man und Judith Hamann. 03.05.2025, ab 18 Uhr
Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der Galerie Wedding.
Ausstellungseröffnung „Duett der Moderne. Visionen für den Wiederaufbau in einer geteilten Stadt“ im Mitte Museum
Im Rahmen des Monats der Fotografie (EMOP) eröffnet das Mitte Museum am 6. März die Ausstellung „Duett der Moderne. Visionen für den Wiederaufbau in einer geteilten Stadt“. Gezeigt werden Fotografien von Bettina Cohnen aus den Jahren 2022/24 und Fotodokumentationen der Berliner Verwaltung aus den Nachkriegsjahren 1947-1954.
Die Ausstellung verknüpft ein zentrales Anliegen der Architektur der „Nach“-Moderne, gute und bezahlbare Wohnungen zu bauen mit der gegenwärtigen Situation in der heutigen Karl-Marx-Allee in Ost-Berlin, als auch des neuen Hansaviertels in West-Berlin, das 1957 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (Interbau) präsentiert wurde.
Die Berliner Fotokünstlerin Bettina Cohnen fotografierte in einem Langzeitprojekt die Menschen in den berühmten Wohnvierteln der Berliner Nachkriegsmoderne. In acht Bildserien mit über 80 Aufnahmen zeigt sie die Wohnungen und Bewohner*innen in ihrer Vielfalt, Komplexität und Intimität: ein fotografischer Kommentar zum Alltag in einem heute vieldiskutierten Umfeld. Dieser Position stehen Aufnahmen gegenüber, die den Zustand der späteren Wohnareale in den frühen 1950er-Jahren zeigen. Mit der Trümmerbeseitigung ging eine aufwendige Dokumentation durch die Berliner Verwaltung einher, begleitet unter anderem von Fotografen wie Herbert Ewel, Möbius & Willmanowski und Leon Müller.
Kuratiert von Hendrik Bohle und Jan Dimog von THE LINK GbR mit Sigrid Schulze, Kerstin Sittner-Hinz und Henriette Giersberg, Mitte Museum.
Die Ausstellung ist Teil des EMOP Berlin, dem größten biennalen Festival fotografischer Bilder in Deutschland. Der EMOP Berlin geht aus dem European Month of Photography, einem europäischen Netzwerk von Fotografiefestivals, hervor. Das Festival findet vom 01. bis 31.03.2025 unter dem Leitmotiv „was zwischen uns steht“ statt.
Wann & wo:
Laufzeit: 07.03.2025 bis 14.09.2025
Eröffnung: 06.03.2025, 18 Uhr
Mitte Museum, Pankstraße 47, 13357 Berlin, Öffnungszeiten: So-Fr, 10-18 Uhr
Eintritt frei.
Mehr Informationen gibt es auf der Webseite des Mitte Museums.
Medienkontakt:
Bezirksamt Mitte, Pressestelle, E-Mail: presse@ba-mitte.berlin.de