„Sexualisierte Gewalt in kriegerischen Konflikten“ in der deutschen Erinnerungskultur
Pressemitteilung Nr. 033/2025 vom 17.02.2025
Die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger, informiert:
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), die Berliner Senatskanzlei und der Bezirk Mitte von Berlin haben gemeinsam die Durchführung einer internationalen Fachtagung zum Thema „Sexualisierte Gewalt in kriegerischen Konflikten – eine Bestandsaufnahme“ (Arbeitstitel) beschlossen.
Konzeptioniert, vorbereitet und umgesetzt wird sie im Herbst 2025 seitens der vom Bund getragenen Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung.
Hauptaufgabe der Konferenz ist dabei zunächst die Erarbeitung wissenschaftlich-konzeptioneller Grundlagen.
Erst in den letzten Jahrzehnten wurde das Thema verstärkt Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung und erfuhr im Zuge dessen auch eine völkerrechtliche Neubewertung. In der Erinnerungskultur spielt das Phänomen bislang jedoch kaum eine Rolle.
Die von Bund, Land und Bezirk gemeinsam angestoßene und finanzierte Konferenz wird ein wichtiger Auftakt sein, sexualisierte Gewalt in kriegerischen Konflikten – insbesondere gegen Frauen –zu einem gesamtgesellschaftlichen und in der deutschen Erinnerungskultur beachteten Thema zu machen.
Medienkontakt:
Bezirksamt Mitte, Pressestelle, E-Mail: presse@ba-mitte.berlin.de