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Ausstellung Simone Fattal „While the Angels Are Naming Us“ eröffnet in der Klosterruine Berlin

Pressemitteilung Nr. 216/2021 vom 16.06.2021

Die Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen, Sabine Weißler, informiert:

Am 24. Juni 2021 eröffnet die Einzelausstellung „While the Angels Are Naming Us“ der Künstlerin Simone Fattal in der Klosterruine Berlin. Für Fattal ist unsere Gegenwart von Erinnerungen, Mythen und einer geisterhaften Symbolik durchdrungen. In der Klosterruine inszeniert sie eine anachronistische und interreligiöse Szene, mit Darstellungen eines algerischen Widerstandskämpfers, eines Papstes, zweier Engel und ein Gott mit 99 Namen. In Fattals intuitiven und haptischen Werken manifestiert sich Geschichte als Material, das zur permanenten Bearbeitung auffordert.

Simone Fattal wurde in Damaskus, Syrien, geboren und wuchs im Libanon auf, wo sie an der École des Lettres in Beirut Philosophie studierte. Anschließend zog sie nach Paris, wo sie ihre philosophischen Studien an der Sorbonne fortsetzte. 1969 kehrte sie nach Beirut zurück und begann als bildende Künstlerin zu arbeiten. 1980 floh sie aus dem libanesischen Bürgerkrieg und ließ sich in Kalifornien nieder, wo sie die “Post-Apollo Press” gründete, einen Verlag für innovative und experimentelle Literatur. Fattal lebt derzeit in Paris. Ihre Arbeiten waren in zuletzt im PS1, New York (2019), Musée Yves Saint Laurent Marrakech (2018), im Rochechouart Departmental Museum of Contemporary Art (2017) und in der Sharjah Art Foundation (2016) zu sehen.

Simone Fattal „While the Angels Are Naming Us“
24. Juni – 1. August 2021
Klosterruine Berlin
Klosterstraße 73a, 10179 Berlin | www.klosterruine.berlin
Montag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr.

Die Ruine der Klosterkirche ist barrierefrei zugänglich. Gäste mit Kommunikations- bzw. Assistenzhilfebedarf melden diesen bitte unter (030) 9018 37462 oder per E-Mail an info@klosterruine.berlin .

Die Ausstellungen können nur gemäß der Regeln des Infektionsschutzgesetzes und den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie öffnen. Gegebenenfalls kann die maximale Anzahl an Besucher*innen eingeschränkt sein oder weitere Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage sowie auf Social Media zu den aktuellen Bestimmungen.

Medienkontakt: #kulturmitte
Bezirksamt Mitte, Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte:
Katja Kynast, Tel. (030) 9018 37 461