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Re-Schooling mit dem Künstler Ibrahim Mahama (Ghana) im Ausstellungsprogramm „Anders Existieren - Für eine Neue Politik der Sinne“ in der Galerie Wedding

Pressemitteilung Nr. 180/2021 vom 19.05.2021

Die Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen, Sabine Weißler, informiert:

Am 20. Mai 2021 um 19 Uhr laden die Projektpartner des internationalen Ausstellungsprogramms „Anders Existieren“ – die Galerie Wedding, das Institute for Embodied Creative Practices, Callie’s, und XO Curatorial Projects – zu einem Online – Re-Schooling Vortrag mit Ko-Kurator Ibrahim Mahama ein. Der Vortrag ist Teil 1 der doppelteiligen Vortragsreihe mit Mahama online und vor Ort in Berlin.

„Ibrahim Mahama treibt als Ko-Kurator unseres Ausstellungsprogramms »Anders Existieren – Für eine Neue Politik der Sinne« die Imagination des Lebens jenseits der destruktiven oder dysfunktionalen Linien der Moderne voran,” sagt die Künstlerische Leiterin des Projektes Solvej Helweg Ovesen.
Seit mehr als einem Jahrzehnt hat Mahama in seinen architektonischen Kunstwerken einen kritischen Blick auf die moderne, globalisierte Welt offengelegt. Nun gibt er sein Wissen in zwei Re-Schoolings weiter und vermittelt den Zuschauer:innen eine Idee davon, wie man anders und nachhaltig existieren kann.

Durch die Pandemie sind viele physische, räumliche und administrative Strukturen verfallen. Gebäude stehen leer, Produktions- und Transportkreisläufe sind nicht mehr nutzbar. Daher müssen wir uns als Menschen an neue Lebensbedingungen anpassen und anders existieren – auch materiell. Dies ist ein Moment der Veränderung. Ibrahim Mahama verarbeitet in seiner künstlerischen und kuratorischen Praxis z.B. Bauwerke, Baumaterialien sowie Technologien und Textilien um, die als Sinnbild für die erschöpften ökonomischen und ökologischen Kreisläufe gelten. In den beiden Vorträgen wird er die materiellen Spuren (Transportsäcke, Züge, Fischkisten, Flugzeuge usw.) dieser sich verändernden Zyklen präsentieren und erläutern, wie er diese in der von ihm in Tamale gegründeten Kunstinstitution The Savannah Centre for Contemporary Art (SCCA) und Red Clay Studio umgenutzt hat.

Ibrahim Mahama wurde 1987 in Tamale, Ghana, geboren und erhielt 2013 seinen MFA in Malerei und Bildhauerei von der Kwame Nkrumah University of Science and Technology in Kumasi, Ghana. Er lebt und arbeitet in Tamale. Mahama hatte bereits mehrere Einzelinstallationen in Accra und Kumasi, sowie Einzelausstellungen in Dublin, Michigan und im White Cube in London.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Die Teilnahme ist online auf Zoom ohne Anmeldung möglich, folgen Sie dazu diesem Link:
https://zoom.us/j/97655260523?pwd=ZVhvRlFjQXJNVGJFRnEvckFJTkQrQT09
Einwahl:
Meeting-ID: 976 5526 0523
Kenncode: 163360

Re-Schooling mit Ibrahim Mahama (Teil 1)
20. Mai 2021
19.00 Uhr
Online auf Zoom

Re-Schooling mit Ibrahim Mahama (Teil 2)
19. Juni 2021
15.00 Uhr
Callie’s Berlin
Lindower Strasse 20
13347 Berlin

Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst | Müllerstraße 146/147,13353 Berlin. Öffnungszeiten: Di-Sa, 12-19 Uhr. | Der Eintritt ist frei. | Die Galerie ist barrierefrei zugänglich. | Es gelten die aktuellen Maßnahmen zum Infektionsschutz. Änderungen werden stets auf unserer Website bekannt gegeben.

“Existing Otherwise | Anders Existieren” (XO) ist ein Programm der Galerie Wedding in Zusammenarbeit mit XO Curatorial Projects, Berlin, ko-kuratiert von Isabel Lewis, Ibrahim Mahama und Solvej Helweg Ovesen (Künstlerische Leitung). “Existing Otherwise | Anders Existieren” wird realisiert in enger Partnerschaft mit The Institute for Creative Embodied Practices, Callie’s, Berlin, und Savannah Centre for Contemporary Art (SCCA), Tamale (Ghana).

Mehr Informationen zum Programm finden Sie hier: www.galeriewedding.de

Mit freundlicher Unterstützung von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Fonds für Ausstellungsvergütungen und Ausstellungsfonds für Kommunale Galerien.

Das Programm „Existing Otherwise I Anders Existieren. For a New Politics of the Senses“ ist gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Medienkontakt: #KulturMitte
Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte: Katja Kynast,
Tel. (030) 9018 37461; katja.kynast@ba-mitte.berlin.de