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Ausstellung „Jobcenter. Aufgeladene Orte | Psychic Places" von Emily Hunt in den Fenstern der Galerie Wedding

Pressemitteilung Nr. 084/2021 vom 11.03.2021

Die Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen, Sabine Weißler, informiert:

Seit dem 11. März 2021 in den Fenstern der Galerie Wedding die Ausstellung Jobcenter. Aufgeladene Orte | Psychic Places mit Arbeiten der australischen Künstlerin Emily Hunt, kuratiert von Solvej Helweg Ovesen zu sehen. Berliner Gesichter und urbane Orte, die Emily Hunt auf Spaziergängen während des Lockdowns als emotional aufgeladen erlebt hat, stehen im Zentrum der Ausstellung.

Innerhalb eines wie ein Tor geformten Fensterdisplays in der Galerie Wedding zeigt die Künstlerin Keramikfiguren und verrückt anmutende Kraftringe (Power Rings), die lokale Charaktere, skurrile Gesichter, und Energien des Wedding spiegeln. Gesichter, auf die die Künstlerin im Jobcenter, am Panke-Ufer, dem Flakturm Humboldthain und dem Amtsgericht Wedding gestoßen ist. Orte, die während des Lockdowns selbst zu emotionalen Ankerpunkten für viele geworden sind.

Hunt porträtiert diese sozial neu aufgeladenen Orte in einer handgezeichneten Karte. Diese psycho-geografische Stadtkarte eines „magischen” Berlins erscheint als gedrucktes Poster, das von der Galerie Wedding (Außentür) frei verteilt wird: „Orte haben Persönlichkeiten. Das Jobcenter befindet sich in der Mitte der gezeichneten Karte – es ist der einzige erfundene Ort – ein Fantasie-Jobcenter. So haben viele Menschen durch die Pandemie das Jobcenter von innen kennengelernt”, sagt Hunt. Die Künstlerin sieht das emotionale Kartieren der Stadt als rebellischen Akt gegen die Gentrifizierung. „Ich sehe das Gehen als ein Werkzeug, mit dem wir beginnen können, uns anzuschauen, was um uns herum ist ~ um den öffentlichen Raum wieder zu verzaubern”, so Emily Hunt.

Die Ausstellung ist der Auftakt der Ausstellungsreihe „Existing Otherwise – For a New Politics of the Senses’‘ (Für eine neue Politik der Sinne). In einer Zeit des Zusammenbruchs – sei es sozio-ökonomisch, administrativ, ökologisch, körperlich oder gesundheitlich – belebt das Programm in der Galerie Wedding die Rolle und Vision von Kunst und lokalen Künstler*innen. Emily Hunt lebt und arbeitet seit 2017 in Berlin, 2020 war sie Stipendiatin des Goldrausch Künstlerinnenprojekts.

Ihre Arbeitsweise stellt die Künstlerin in einer Reschooling-Lecture vor, die als Film online auf dem YouTube Kanal der Galerie Wedding veröffentlicht wird.

Ausstellung
Job Center. Aufgeladene Orte | Psychic Places
Eine Ausstellung von Emily Hunt in den Fenstern der Galerie Wedding,
kuratiert von Solvej Ovesen
im Rahmen des Ausstellungsprogramms XO – Existing Otherwise | Anders Existieren (2021).

Ausstellungslaufzeit
11. März – 15. Mai 2021 in der Galerie Wedding | Raum für zeitgenössische Kunst

Weitere Veranstaltungen
Virtuelle Re-Schooling Lecture mit Emily Hunt. Die Lecture wird als Film auf dem YouTube Kanal und der Webseite der Galerie Wedding veröffentlicht

Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst | Müllerstraße 146/147,13353 Berlin. Öffnungszeiten: Mi-So, 13-19 Uhr. | Der Eintritt ist frei. | Die Galerie ist barrierefrei zugänglich.

“Existing Otherwise | Anders Existieren” (XO) ist ein Programm der Galerie Wedding in Zusammenarbeit mit XO Curatorial Projects, Berlin. “Existing Otherwise | Anders Existieren” wird realisiert in enger Partnerschaft mit The Institute for Creative Embodied Practices, Callie’s, Berlin, und Savannah Center for Contemporary Art (SCCA), Tamale (Ghana).

Mehr Informationen zum Programm finden Sie hier: www.galeriewedding.de/xo

Mit freundlicher Unterstützung von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Fonds für Ausstellungsvergütungen und Ausstellungsfonds für Kommunale Galerien.

Das Programm „Existing Otherwise I Anders Existieren. For a New Politics of the Senses“ ist gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Medienkontakt: #KulturMitte
Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte: Katja Kynast,
Tel. (030) 9018 37461; katja.kynast@ba-mitte.berlin.de