Mitte Blog - November 2026

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner besucht die Parkbetreuung im Kleinen Tiergarten.

Rundgang durch den Kleinen Tiergarten

2. November 2026

Drogenkonsum, Obdachlosigkeit und Müll: Die Situation im Kleinen Tiergarten hat sich in den vergangenen Monaten deutlich verschärft. Im August hat der Bezirk Mitte deshalb das Projekt Parkbetreuung gestartet. Im Kleinen Tiergarten und an weiteren Orten im Bezirk sind seit dem Sommer Parkmanagerinnen und Parkbetreuerinnen im Einsatz. Sie sollen für mehr Sicherheit und eine höhere Aufenthaltsqualität sorgen.

Am 2. November besuchte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner den Kleinen Tiergarten, um sich ein Bild von dem Projekt und der Situation vor Ort zu machen. Gemeinsam mit Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger, Bezirksstadtrat Christopher Schriner sowie Vertreter*innen der Polizei, der Drogenhilfe und Mitgliedern des Abgeordnetenhauses machte er sich ein Bild von der Lage im Moabiter Park.

Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger warb erneut für ihre Idee eines „Hauses der Hilfe“. Dieses könnte 2028 in den ehemaligen DRK-Kliniken in der Osloer Straße entstehen. Obdachlose und suchtkranke Menschen sollen dort eine Unterkunft und passende Hilfsangebote finden.

Auch ein Angebot der Deutschen Bahn stimmt die Bezirksbürgermeisterin zuversichtlich. Die Bahn hat dem Bezirk Mitte mehrere Flächen im S-Bahn-Viadukt zwischen Hauptbahnhof und Friedrichstraße angeboten. Dort könnten ebenfalls Hilfsangebote des Bezirks entstehen. Der Regierende Bürgermeister unterstützt beide Ideen. Er setzt auf eine Kombination aus Repression, Prävention und Unterstützung für obdachlose und suchtkranke Menschen.

Die Bezirksbürgermeisterin verwies auf die Erfolge am Leopoldplatz nach dem Sicherheitsgipfel. Mit finanzieller Unterstützung des Senats sei es dort gelungen, die Probleme mit Drogenkriminalität und Obdachlosigkeit in den Griff zu bekommen. Eine ähnliche Entwicklung wünscht sie sich auch für den Kleinen Tiergarten: „Wir brauchen Hilfe für die Suchtkranken, aber auch Sicherheit, damit alle Menschen die Grünfläche mit einem sicheren Gefühl nutzen und genießen können.“