Mitte Blog - Februar 2026

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Carsten Spallek übergibt gespendeten Kaffee aus der Kaffeewette an Dr. Jörge Bellin (Johanniter) und Joseph Salim (Caritas).

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Carsten Spallek übergibt gespendeten Kaffee aus der Kaffeewette an Dr. Jörge Bellin (Johanniter) und Joseph Salim (Caritas).

Übergabe der Kaffee-Spende an Johanniter und Caritas

26. Februar 2026

Unter dem Motto „Kaffee gegen Kälte“ hat sich der Bezirk Mitte in diesem Jahr erstmals an der berlinweiten Kaffeewette beteiligt. Dank zahlreicher privater Spender*innen kamen insgesamt 340 Päckchen Kaffee zusammen.

Der gesammelte Kaffee kommt Einrichtungen der Kältehilfe im Bezirk zugute, die wohnungslose und bedürftige Menschen unterstützen.

140 Päckchen gingen an die Johanniter. Dr. Jörge Bellin, Leiter der Wohnungslosenhilfe, nahm die Spende entgegen. Die Johanniter betreiben den „Ort der Wärme“ im Humboldt Forum. Seit der Eröffnung vor vier Jahren wurden dort mehr als 35.000 Menschen mit warmen Getränken und Mahlzeiten versorgt. Zudem finden Hilfesuchende hier Beratung und einen geschützten Aufenthaltsort. Auch die Suppenküche an der Marienkirche, die alle zwei Wochen warme Mahlzeiten ausgibt, erhält einen Teil des Kaffees. „Mit dem gespendeten Kaffee kommen wir bis zum Ende der Kältesaison im April“, sagte Bellin.

Weitere 100 Päckchen erhielt die Notübernachtung der Caritas in der Residenzstraße. Dort finden seit 17 Jahren vor allem wohnungslose Männer eine Übernachtungsmöglichkeit. Ein weiterer Teil der Spende geht an die Ambulanz für wohnungslose Menschen, sagte Joseph Salim, der Leiter der Notübernachtung.

Die verbleibenden 100 Päckchen werden in der kommenden Woche an Evas Haltestelle überreicht. Dort erhalten wohnungslose Frauen Unterstützung und Beratung.

Carsten Spallek, stellvertretender Bezirksbürgermeister, dankte allen beteiligten Einrichtungen für ihre wichtige Arbeit sowie den vielen Spender*innen: „Die große Beteiligung zeigt, wie stark der Zusammenhalt in unserem Bezirk ist. Gemeinsam können wir Menschen in schwierigen Lebenslagen konkret unterstützen.“