Mitte Blog - Dezember 2025

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Europa im Mittelpunkt beim WeihnachtsZauber am Gendarmenmarkt

30.11.2025

Auf dem Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt startete am 30. November das kulturelle Rahmenprogramm mit europäischem Fokus.
Im Rahmen der Eröffnung stellte die Europabeauftragte des Bezirksamtes Mitte die vielfältige Europaarbeit des Bezirks vor und erläuterte, wie der europäische Gedanke in Mitte im Alltag sichtbar wird – von EU-geförderten Projekten im Bezirk über Bildungs- und Kulturaktivitäten bis hin zu niedrigschwelligen Beteiligungsangeboten. Sie betonte die Bedeutung europäischer Werte wie Solidarität, Demokratie und kultureller Vielfalt und machte deutlich, dass diese Werte auch im Kiez gelebt werden.

Während des gesamten Marktzeitraums lädt ein Europazelt dazu ein, ins Gespräch zu kommen, sich zu informieren oder mit kleinen Mitmachaktionen Europa spielerisch zu entdecken. An den Abenden des 8., 15. und 22. Dezembers bereichert zudem ein vielfältiges Kulturprogramm mit Beiträgen aus mehreren europäischen Ländern den Markt.
Mit dem europäischen Programm beim WeihnachtsZauber Gendarmenmarkt zeigt der Bezirk Mitte, wie lebendig europäische Werte im öffentlichen Raum erfahrbar werden können.

Der Bezirk Mitte dankt den Betreiber*innen des Marktes ausdrücklich dafür, dass mit dieser Initiative ein sichtbares Zeichen für europäische Vielfalt und Zusammenhalt gesetzt wird.

Rosen und Kerzen auf einer Treppe in einer Kirche

Gedenken an einsam Verstorbene in Berlin-Mitte

28.11.2025

Einmal im Jahr richtet Berlin-Mitte den Blick auf jene Menschen, die im Verborgenen gelebt und ohne erreichbare Angehörige verstorben sind. Die jährliche Trauerfeier bietet einen Moment des Innehaltens, an dem Verwaltung, Kirche und Nachbarschaft zusammenkommen, um diesen Menschen einen respektvollen Abschied zu schenken. Auch in diesem Jahr war die Anteilnahme spürbar, leise, aber verbindend.

Zwischen Oktober 2024 und September 2025 gab es im Bezirk insgesamt 66 ordnungsbehördliche Bestattungen. Sie sind notwendig, wenn trotz intensiver Recherche keine Angehörigen gefunden werden können und der Bezirk die Verantwortung übernimmt.

Während der Gedenkfeier wurden die Namen aller Verstorbenen verlesen. Besonderer Erwähnung fand der wohnungslose Mann, der am 10. März 2025 in der Rosenstraße ums Leben kam und in seiner polnischen Heimat bestattet wurde.

Seit 2019 organisiert die evangelische Kirche diese jährlichen Feiern gemeinsam mit den Bezirksämtern. Zum zweiten Mal waren auch Nachbarinnen und Nachbarn aus den Häusern der Verstorbenen eingeladen, ein Angebot, das erneut auf Zustimmung stieß und die Veranstaltung weiter öffnete.

Unter den Teilnehmenden waren Pfarrer Michael Kösling, Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger, Gesundheitsstadtrat Christoph Keller sowie Jelisaweta Kamm, Vorsteherin der BVV Mitte.

Die Zusammenkunft machte deutlich, wie wichtig ein würdevoller Abschied ist. Gerade in einer Großstadt wie Berlin, in der Menschen leicht übersehen werden können. Ein leiser Appell an uns alle: aufeinander achten, Nähe schenken und im Alltag ein offenes Auge füreinander haben.

  • Trauerfeier3
  • Trauerfeier-Verlesen der Namen
  • Trauerfeier4
  • Trauerfeier2