Parrotie, Eisenholzbaum

Ein Eisenholzbaum

Parrotie, Eisenholz
Parrotia persica (DC.) C. A. MEYER

Familie: Zaubernussgewächse (Hamamelidaceae)

Verbreitung: Nordiran

Ein Eisenholzbaum

Besonderheiten:
Der Name ehrt den deutschen Arzt und Botaniker J.J.F.W. von Parrot (1792 – 1841) aus Heilbronn. Die Parrotie schmückt durch ihre Winterblüte und durch ihr attraktiv leuchtend gelb bis orangerot gefärbtes Herbstlaub.

Stamm des Eisenholzbaums

Wuchs:
Der mittelgroße, breitkronige, meist vom Boden an mehrstämmige Baum erreicht eine Höhe bis zu 10 m. An den Stämmen ergeben sich unterschiedlich gefärbte Teilflächen durch die abblätternde Schuppenborke.

Blätter des Eisenholzbaums

Knospen:
Die zugespitzen Endknospen sind 6 – 8 mm lang, die Seitenknospen und die rundlichen, achselständigen Blütenknospen etwas kleiner. Graubraune, dickfilzige Schuppen schützen die Knospe.

Blätter:
Die wechselständig stehenden, verkehrt-eiförmigen bis elliptischen Laubblätter haben eine Länge von 6 – 10 cm und einen 2 – 6 mm langen Blattstiel. Spitze und Grund der Blatt-
spreite sind meist abgerundet. Der Blattrand ist in der oberen Hälfte zur Blattspitze bogig gezähnt. Oberseits ist die Blattspreite dunkelgrün, unterseits heller gefärbt.

Blüten des Eisenholzbaums in Nahaufnahme

Blüten:
Vor dem Laubaustrieb, im Februar bis März, entfalten sich die zwittrigen Blüten. Knospenschuppen umgeben die unauffälligen Fruchtblätter und die auffälligen bis zu 15 mm langen, hängenden Staubblätter mit roten Staubbeuteln. Die Kronblätter fehlen.

Früchte:
Die etwa 1 cm lange, gehörnte Kapsel enthält 2 Samen.