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Der Senat von Berlin zu Besuch in der City-West

Gruppenbild mit Masken: Mitglieder des Senats und des Bezirksamts Charlottenburg anlässlich des Senatsbesuchs am 25. August 2020
Gruppenbild mit Masken: Mitglieder des Senats und des Bezirksamts Charlottenburg anlässlich des Senatsbesuchs am 25. August 2020
Bild: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf/Brühl
Pressemitteilung vom 25.08.2020

Der Senat von Berlin hat am heutigen Dienstag, 25. August, den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf besucht. In einer gemeinsamen Sitzung haben sich Senat und Bezirksamt am Vormittag über anstehende Themen des Bezirks ausgetauscht. Zuvorderst stand das Werkstadtforum City West auf der Agenda, das sich mit der Entwicklung in der westlichen Innenstadt beschäftigt. Stadtentwicklungsstadtrat Oliver Schruoffeneger hat zu diesem Thema die Charta 2040 vorgestellt. Über die Situation rund um den Bahnhof Zoo und den Ausbau der Bahnhofsmission berichtete der für Ordnungsangelegenheiten zuständige Stadtrat Arne Herz. Sozialstadtrat Detlef Wagner stellte ein Projekt in Zusammenarbeit der Wilmersdorfer Seniorenstiftung mit dem Arbeiter-Samariter-Bund zugunsten von wohnungslosen Menschen in Schmargendorf vor.

Nach dem Eintrag der Senatoren ins Goldene Buch des Bezirks gaben Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und der Regierende Bürgermeister Michael Müller Statements ab.

Reinhard Naumann:

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat sich sehr gefreut, den Senat von Berlin im Bezirk begrüßen zu dürfen. Wir hatten in unseren Gesprächen einen regen Austausch und haben einige Verabredungen getroffen. Charlottenburg-Wilmersdorf sieht mit Selbstbewusstsein auf das inzwischen einhundert Jahre alte zweistufige System der Berliner Verwaltung. Auch wenn es in diesem Zusammenhang immer Verbesserungsmöglichkeiten gibt, geht es für uns nicht um eine Ob-Frage möglicher Zentralisierungen in einer Metropole von fast vier Millionen Einwohnern, sondern um die Wie-Frage, wie kann man etwas besser machen oder optimieren. Ich glaube, da sind wir auch mit Besuchen wie diesem auf einem guten Weg.

Michael Müller:

Ich freue mich sehr, immer wieder neue Dinge im Bezirk zu sehen, wie zum Beispiel den Pfad der Erinnerung in Charlottenburg-Nord, aber auch Dinge wieder zu sehen, die ich seit einigen Jahren intensiv mitbegleite wie die Entwicklung der TU mit dem CHIC an der wichtigen Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Da ist es uns sehr wichtig, Akzente zu setzen, die Berlin weiter nach vorne bringen und Arbeitsplätze schaffen.

Am Nachmittag besuchten die Gäste auf Einladung von Bildungsstadträtin Heike Schmitt-Schmelz die Heinrich-Schulz-Bibliothek im Sockelgeschoss des Rathauses, um an deren Beispiel zu sehen, welche innovativen Ideen dort umgesetzt werden, aber auch welche Erfordernisse noch bestehen, das Bibliothekswesen modern fortzuentwickeln.

Vorgestellt wurde auch das geplante Großbau-Projekt “Spreequelle” hinter dem Rathaus in Alt-Lietzow, in dem neben Einrichtungen für betreutes Wohnen und Werkswohnungen auch soziale Einrichtungen, Einzelhandel und Büros Platz finden sollen.

Die Besuchstour führte weiter zum CHIC, dem Charlottenburger Innovations-Centrum, einem Ort, an sich neue Ideen beispielsweise von Studierenden der Technischen Universität (TU) zu neuen Geschäftsmodellen entwickeln können.

Der Senatsbesuch endete im Charlottenburger Norden, wo den Senator*innen der Pfad der Erinnerung vorgestellt wurde, der einerseits der Erinnerung an den Widerstand gegen die Nationalsozialisten verpflichtet ist, aber auch ein Beispiel für dezentrale touristische Orte darstellt. Im Charlottenburger Norden informierten sich die Landespolitiker*innen schließlich noch auch über die Pläne für den Stadtumbau in diesem Bereich.

Im Auftrag,
Brühl

Besuch des Senats in Charlottenburg-Wilmersdorf am 25. August 2020

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