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Rückblicke der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten

Uhr als Spierale für Zeitverlauf
Bild: photonetworkde - Fotolia.com

Podcast zu Film & Diskussion "Nur eine Frau"

Bildvergrößerung: Saal mit sitzendem Publikum
Die Expertinnen diskutieren im Nachgang des Films.
  • 29.01.2020

Im Kinosaal des Rathauses Schöneberg wurde am 28.11.2019 im Rahmen von CrossKultur 2019 und anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen der Film “Nur eine Frau” gezeigt. Er thematisiert das Leben und die Ermordung von Hatun Aynur Sürücü.

Im Anschluss an den Film diskutierten Samia El-Dakhoul und Cima-Nadja Samadi, zwei Referentinnen von ufuq.de, die Themen und Motive des Filmes. Die Moderation der Diskussion, Amina Aziz, hat die Diskussion in einem Podcast verarbeitet: „Nur eine Frau“ – Wenn ein Film Gutes will, aber Klischees reproduziert

Aktionen anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen 2019

Bildvergrößerung: Berlinweite Anti-Gewalt-Fahne weht vor dem Rathaus Schöneberg.
Die berlinweite Anti-Gewalt-Fahne am Rathaus Schöneberg.
  • 25.11.2019

Die Zahlen von Frauen, die Gewalt erfahren, sind weiterhin hoch. Die Dunkelziffer liegt bei mehr als 12 Millionen Frauen in Deutschland, d.h. jede dritte Frau ist mindestens ein Mal in ihrem Leben von Gewalt betroffen. Laut aktuellstem Bericht des Bundeskriminalamtes sind die Fälle von Partnerschaftsgewalt sogar gestiegen.

Am Montag, den 25.11.2019 wurde vor dem Rathaus Schöneberg die erste landeseigene “Anti-Gewalt-Fahne” gehisst. Damit wurde ein berlinweites Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt. Zuvor fand am Morgen eine Frühverteilungsaktion mit der Bezirksbürgermeisterin im Rathaus Schöneberg statt. Dabei wurden Informationsflyer zur Problematik häusliche Gewalt mit Kontaktadressen zu Hilfsangeboten an die Mitarbeiter_innen des Bezirksamtes verteilt. Ziel der Aktion war es, die Mitarbeitenden für das Thema zu sensibilisieren, sodass sie z. B. betroffene Kolleginnen gut dabei unterstützen können, sich Hilfe zu suchen.

Bildvergrößerung: Saal mit sitzendem Publikum, vorne spricht eine Frau
Franzi Fiene begrüßt das Publikum zur Diskussion.

Im Kinosaal des Rathauses Schöneberg wurde am 28.11.19 im Rahmen von CrossKultur 2019 der Film “Nur eine Frau” gezeigt. Er thematisiert das Leben und die Ermordung von Hatun Aynur Sürücü. Im Anschluss an den Film diskutierten Samia El-Dakhoul und Cima-Nadja Samadi, zwei Referentinnen von ufuq.de, die Themen und Motive des Filmes. Dabei wurde z. B. die Fragen verhandelt, ob der Film anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen dem Thema Femizid und Gewalt an Frauen gerecht wird. Inhaltlich wurde dabei vor allem auf den Aspekt des antimuslimischen Rassismus eingegangen und welche Rolle dieser im öffentlichen Diskurs spielt, wenn es um Gewalt, und im Speziellen auch um Gewalt gegen Frauen, geht. Als Moderation leitete Amina Aziz durch die Diskussion.

Weltmädchentag 2019 – „Wir Mädchen wollen…“

Bildvergrößerung: Tanzende menschen
Die Mädchen und Frauen tanzen mit Centre Talma den Tanz zu "One Billion Rising"
  • 27.09.2019

Für Selbstbestimmung, Geschlechtergerechtigkeit und ein gewaltfreies Leben feierten am Freitag den 27.09.2019 über 200 Mädchen und junge Frauen den Weltmädchentag in Tempelhof-Schöneberg.
Unter dem Motto „Wir Mädchen wollen…“ gab es im Kulturzentrum Weiße Rose ein buntes Programm bei dem die Besucher_innen auf der Bühne verschiedene Beiträge von Mädchengruppen aus den bezirklichen Einrichtungen bestaunen konnten. Diese berichteten mit Mut und Kreativität von ihren eigenen Erfahrungen, wie sie sich eine gerechtere Welt vorstellen oder beeindruckten mit Musik und Tanzperformances.

Eingeladen zum 8. Weltmädchentag hatten wie jedes Jahr Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Jugendstadtrat Oliver Schworck. Geplant und durchgeführt wird der Weltmädchentag jährlich von der Fach-AG “Mädchen und junge Frauen” gemeinsam mit der bezirklichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und dem Jugendamt.

8. interdisziplinärer Fachtag im Rathaus Schöneberg

Bildvergrößerung: Saal mit sitzendem Publikum
Im Publikum sitzen rund 150 Teilnehmer_innen aus verschiedenen Fachbereichen
  • 04.09.2019

Der 8. interdisziplinäre Fachtag der Koordinierungsstelle des S.I.G.N.A.L. e.V. stand unter dem Titel

„Gewalt in Paarbeziehungen: Wenn Patient_innen Kinder haben“

und setzte einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die gesundheitliche Versorgung gewaltbetroffener Patient_innen und deren Kinder.

Die am 04. September veranstaltete und ausgebuchte Fachtagung im Rathaus Schöneberg war ein voller Erfolg. Aus verschiedenen Fachbereichen kamen rund 150 Teilnehmer_innen zusammen. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler begrüßte die Fachkräfte aus Beratung, Gesundheit, der Kinder- und Jugendhilfe, Medizin, Politik, der Verwaltung und der Wissenschaft.

Nach mehreren fachlichen Inputs mit dem Fokus auf Schnittstellenthemen von Häuslicher Gewalt und Kinderschutz kamen die Teilnehmer_innen anschließend in vier verschiedenen Workshops unter Anleitung von Referent_innen zusammen, um sich zu konkreten Fragestellungen aus der Praxis auszutauschen. Ein Thema lautete zum Beispiel wie Gewaltschutz und Kinderschutz in der Klinik zusammen gedacht werden können und welche Strukturen hierzu notwendig sind.

Die Aufzeichnungen und Ergebnisse des Fachtages sind auf der Internetseite von S.I.G.N.A.L. e.V. abrufbar .

Galerie des 8. interdisziplinären Fachtages im Rathaus Schöneberg

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Festveranstaltung „Happy Birthday - 70 Jahre Grundgesetz“

Bildvergrößerung: Bunt bemaltes Plakat mit vielen kleinen Texteten und der Überschrift: Happy Birthday 70 Jahre Grundgesetz
Visuell begleitet und Zusammengefasst wurde der Abend durch ein Graphic Recording.
  • 06.06.2019

Die Beauftragten des Bezirksamtes nahmen das 70jährige Bestehen des Grundgesetzes zum Anlass zu einer Festveranstaltung – „Happy Birthday – 70 Jahre Grundgesetz“ – einzuladen.

Im Sinne der Beauftragten, die sich für die Rechte und die Gleichstellung von Frauen und Männern, Menschen mit queeren Lebensweisen, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit Behinderung einsetzen, wurde der Artikel 3 Absatz 1 Grundgesetz – „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ – in mehreren Talkrunden diskutiert.

Verschiedene gender- und queer-, migrations-, sowie behindertenpolitische Aktivist_innen und Vertreter_innen der Bezirkspolitik tauschten sich darüber aus, ob der Bezirk seinen grundgesetzlichen Verpflichtungen aus Artikel 3 genügend nachkomme.
Dabei wurde einerseits die feste Verankerung des Benachteiligungsverbots als positiv herausgestellt, ein Grundrecht, das in seinem Wesensgehalt unveränderlich ist. Andererseits wurde jedoch auf weiterhin bestehende Diskriminierungserfahrungen und fehlende Partizipationsmöglichkeiten bestimmter Menschengruppen hingewiesen.

Musikalisch und künstlerisch begleitet wurde die Veranstaltung durch den Gebärdenchor der evangelischen Gehörlosengemeinde und der Singer, Songwriterin Leona Heine.

Bilder von der Festveranstaltung

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Girls' Day 2019

Bildvergrößerung: Menschen stehen auf einer großen Treppe
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler begrüßt die Teilnehmerinnen des Girls´Day im Rathaus Schöneberg
  • 28.03.2019

Im Rahmen des Girls‘ Day 2019 hatten Schülerinnen auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler einen Tag lang zu begleiten.

Dabei freuten wir uns besonders über die erneute Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR). Auch in diesem Jahr konnten sich die Schülerinnen dort – zusammen mit den Teilnehmerinnen des Mädchen-Kultur-Treffs „Dünja“ und der Alten Feuerwache e.V. – mit der Bezirksbürgermeisterin und den Studierenden über die verschiedenen Studiengänge und Biografien austauschen. Das Programm wurde abgeschlossen durch eine Vorstellung der Berufsbilder bei der Polizei durch eine ehemalige Studentin, die nun beim Landeskriminalamt arbeitet.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit der Bezirksbürgermeisterin zurück im Rathaus Schöneberg, wurde der Tag mit einer Führung durch die schönen Räumlichkeiten des Rathauses abgerundet.

Equal Pay Day 2019

  • 18.03.2019

Anlässlich des Equal Pay Days haben die Bezirksbürgermeisterin Frau Schöttler und die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Frau Selge heute mit dem Jobcenter Tempelhof-Schöneberg und den freien Trägern Infomaterialien im Foyer des Rathauses verteilt, um auf die immer noch bestehende Lohnungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen aufmerksam zu machen.

Der Stand wurde von den Bürger_innen sehr gut angenommen und es entstanden zahlreiche Gespräche zu dem Thema. Viele Frauen berichteten auch, wie schwierig es ist, nach einer längeren familienbedingten Erwerbsunterbrechung wieder eine Anstellung zu finden, insbesondere wenn die Frau aufgrund der familiären Situation nicht in Vollzeit arbeiten möchte.

Im Anschluss an den Stand wurde vor dem Rathaus mit den Vertreter_innen der BVV und von freien Trägern die Equal Pay Day Fahne gehisst.

Kinoabend "Sternstunde ihres Lebens"

Bildvergrößerung: Sitzendes Publikum im Saal
Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte begrüßt zum Kinoabend.
  • 11.03.2019

Die Frauen- und Gleich­stellungs­beauftragte lud zum Kinoabend ein. Anläßlich des 70. Geburtstages des Grundgesetzes wurde der Film “Sternstunde ihres Lebens” mit Iris Berben gezeigt. Der Film handelt von dem Kampf der Abgeordneten Elisabeth Selbert für die Aufnahme des Satzes »Männer und Frauen sind gleich­berechtigt« in das GG, womit ein Grundstein für die politische und gesellschaftliche Auseinander­setzung zum Thema Gleic­hberechtigung gelegt wurde.

Der Abend wurde durch eine historische Einodnung durch Frau Dr. Reena Perschke abgerundet.

Erster frauenpolitischer Empfang

  • 07.03.2019

Anlässlich des Internationalen Frauentages fand in Tempelhof-Schöneberg der erste frauenpolitische Empfang statt.

An vier verschiedenen Thementischen tauschten sich Politik, Verwaltung und freie Träger über gleichstellungspolitische Themen aus und entwickelten gemeinsame Ziele.

Bevor aber die Arbeit an den Thementischen begann, stellten die Gleichstellungsbeauftragten von Mitte und Tempelhof-Schöneberg verschiedene Aspekte ihrer Arbeit vor.

Imressionen frauenpolitischer Empfang

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Gedenken an Hatun Sürücü

Bildvergrößerung: Viele Blumenkränze schmücken eine Gedenktafel
Gedenken an Hatun Sürücü
  • 07.02.2019

Zum vierzehnten Mal jährte sich am 07.02.2019 der Tod von Hatun Sürücü. Am Ort ihrer Ermordung gedachten zahlreiche Vertreter_innen von Politik, Verwaltung und Organisationen wie auch Freunde und Community.

Bezirksbürgermeisterin Schöttler beotonte in ihrer Rede, dass auch vierzehn Jahre nach der Ermordung von Hatun Sürücü insbesondere Frauen und Mädchen von Unterdrückung betroffen sind und wie wichtig es ist, weiterhin darauf aufmerksam zu machen.

Vernissage anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht

Bildvergrößerung: 7 Frauen stehen im Halbkreis und schauen in die Kamera.
Vernissage anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht
  • 28.11.2018

Am 28. November 2018 fand die Vernissage anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht im interkulturellen Frauenzentrum S.U.S.I statt.
Vorangegangen war eine Fotokampagne zu der Frage “Warum braucht es heute noch ein Feminismus?”. Die Ausstellung wurde mit einer Podiumsdiskussion eröffnet.
In der Diskussion wurde besonders deutlich, dass die feministischen Bewegungen die unterschiedlichsten Vielfaltsdimensionen wie u.a. sexuelle Identität Behinderung oder Herkunft berücksichtigen müssen und nicht nur die Kategorie Geschlecht. Betont wurde auch wie wichtig die gegenseitige Solidarität ist, um die bestehenden Herausforderungen zu bewältigen.

Fahnenhissung vor dem Rathaus Schöneberg zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Bildvergrößerung: Frau hisst die bezirkliche Antigewaltfahne
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hisst die bezirkliche Antigewaltfahne
  • 23.11.2018

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2018 wurde am 23. November vor dem Rathaus Schöneberg die Antigewaltfahne gehisst.

Damit setzte die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gemeinsam mit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Julia Selge, Vertreter_innen der BVV und des Frauen- und Mädchennetzwerkes ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Neben der Fahne von TERRE DES FEMMES wurde auch erstmalig die bezirkliche Antigewaltfahne gehisst.

Die Fahnenhissung wurde mit der Aktion #schweigenbrechen verbunden, mit der auf das niedrigschwellige Angebot des bundesweiten Hilfetelefons aufmerksam gemacht werden soll.

Festakt anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht

Impressionen vom Festakt

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  • 14.11.2018

Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Frauenwahlrecht hat der Bezirk mit einer Festveranstaltung am 14. November 2018 den Frauen gedacht, die jahrzehntelang für dieses Recht gekämpft haben und einen Ausblick gewagt, welche gleichstellungspolitischen Herausforderungen es noch zu bewältigen gilt. Die Festrede hielt Frau Claudia von Gélieu musikalisch wurde der Abend von Leona Heine begleitet. Ein weiteres kulturelles Highlight war der Auftritt der Poetry Slammerin Jessy James LaFleur.

Der Festakt wurde umrahmt von einer kleinen Ausstellung, die den Werdegang von
Clara Mende, Elisabeth Schumacher, Hilde Radusch und Louise Schroeder portraitierte. Der Bezirk wollte damit Frauen sichtbar machen, denn bis heute ist die Geschichtsschreibung männlich geprägt.

Weltmädchentag 2018

Schwarzweiß Foto: eine Frauenhand steckt einen Zettel in eine Urne.
Kartenaktion "Wir Mädchen sind..."
Bild: LIA VELDEN
  • 12.10.2018

Unter dem Motto „Wir Mädchen sind…“ fand am 12.10.2018 der 8. Weltmädchentag im Kulturzentrum Weiße Rose statt

Über zweihundert Mädchen sind der Einladung von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und dem Bezirksstadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport, Oliver Schworck, gefolgt.
Ein großer Dank geht an die Fach-AG Mädchenarbeit, die wie jedes Jahr den Weltmädchentag organisiert hat.

Veranstaltung zum Thema Bodyshaming mit Magda Albrecht

Bildvergrößerung: 3 Frauen lächeln in die Kamera.
Gleichstellungsbeauftragte Julia Selge, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Bloggerin Magda Albrecht
  • 30.08.2018

Am 30.08.2018 fand eine tolle Veranstaltung zum Thema Bodyshaming im Frauentreff Begine statt.
Anhand des Films „Embrace – Du bist schön“ und dem Input der queer-feministische Bloggerin Magda Albrecht diskutierte das Publikum angeregt über Diskriminierungsstrukturen die aufgrund von gängigen Körperbildern bestehen.

Die Veranstaltung stieß auf eine sehr positive Resonanz, so dass das Thema im Bezirk auf jeden Fall weiter verfolgt und diskutiert wird.

Fotoaktion anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht

Bildvergrößerung: Eine Frau zeigt in die Kamera einen Zettel mit dem Text: "Damit es weit mehr als nur 8% weibliche Oberbürgermeisterinnen gibt.
Spruchaktion "100 Jahre Frauenwahlrecht" - BzBm Schöttler
  • 19.07.2018

Anlässlich des Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlrecht“ haben Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die bezirkliche Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Frau Selge zu einer Fotoaktion aufgerufen. Nach dem Vorbild Studierender der Duke University, die die Kampagne „Who needs feminismin“ ausgerufen haben, können alle Teilnehmenden auf einen Zettel notieren, warum es heute noch einen Feminismus braucht und davon ein Foto machen. Dieses wird im Rahmen einer Vernissage am 28.11.2018 im interkulturellen Frauenzentrum ausgestellt.

Bildvergrößerung: Eine Frau zeigt in die Kamera einen Zettel mit dem Text: "Weil gleichwertige Arbeit gleich entlohnt werden muss."
Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte nimmt an der Fotoaktion teil.
Wenn Sie auch an der Fotoaktion teilnehmen möchten, schicken Sie uns einfach Ihre Fotografien
  • bis zum 12.10.2018

per E-Mail an die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

oder

per Post (bitte im 20er Bildformat) an:
  • Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
    Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
    10820 Berlin

7. interdisziplinäre Fachtag im Rathaus Schöneberg

  • 11.06.2018

Der 7. interdisziplinäre Fachtag der Koordinierungsstelle des S.I.G.N.A.L. e.V. stand unter dem Titel

„Meine Eltern sollen das nicht wissen…“
Ärztliche Versorgung Jugendlicher nach sexueller Gewalt ohne Einbezug der Eltern – Ergebnisse einer Expertise.

Bildvergrößerung: Eine Projektion mit dem Logo der S.I.G.N.A.L. e.V., auf der Steht: "Herzlich willkommen zum 7. Fachtag. Meine Eltern sollen nicht wissen... Ärztliche Versorgung Jugendlicher nach sexueller Gewalt ohne Einbezug der Eltern."
Fachtag von S.I.G.N.A.L. e.V. im Rathaus Schöneberg

Die Veranstaltung, die am 11.06.2018 im Rathaus Schöneberg stattfand, wurde sehr gut angenommen, so waren 140 Teilnehmer_innen aus den unterschiedlichen Fachbereichen anwesend. Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Frau Julia Selge, bedankte sich in Ihrer Begrüßung für die langjährige Kooperation mit S.I.G.N.A.L. und hob in die Wichtigkeit einer interdisziplinären Zusammenarbeit hervor.

Die von S.I.G.N.A.L. in Auftrag gegebene und vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin finanzierte Rechtsexpertise wurde durch das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJUF) angefertigt. Auf den Fachtag stellte die Hauptautorin, Frau Lohse, die folgenden wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung vor:
  • Ärzt_innen dürfen Minderjäjhrige ohne Einwilligung der Eltern untersuchen und behandeln, sofern sie in Bezug auf die konkreten Maßnahmen einwilligungsfähig sind.
  • Die Einwilligungsfähigkeit muss in jedem einzelnen Fall durch den/die untersuchende Ärzt_in geprüft werden
  • Jede Klinik ist grundsätzlich in der Lage Spuren sexueller Gewalt zu sichern.

Die gesamte Expertise ist auf der Internetseite von S.I.G.N.A.L. e.V. abrufbar.

Bilder von der Veranstaltung

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Girls´Day

Bildvergrößerung: Eine Frau und fünf Mädchen lächeln freundlich in die Kamera.
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit den Schülerinnen des Girls´Day
  • 26.04.2018

Auch dieses Jahr hatten fünf Schülerinnen die Möglichkeit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler einen Tag lang zu begleiten.

Das besondere dieses Jahr war die Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR). Gemeinsam mit den Mädchen der Jugendfreizeiteinrichtung „Dünja kamen sie hier mit der Bezirksbürgermeisterin und den Studierenden ins Gespräch. Besonders spannend waren hier die unterschiedlichsten Bildungswege und Biografien. Abgerundet wurde das Programm durch eine kleine „Vorlesung“ der Professorin Prof. Dr. Solveig Reißig-Thust zu dem Thema „Wie werde ich Professorin?“.

Zurück im Rathaus Schöneberg gab es erst mal eine Stärkung in der Kantine. Im Anschluss führte die Bezirksbürgermeisterin die Schülerinnen durch das Rathaus. Hier schlossen sich auch die Jungs vom Boys Day an, die zuvor einen Einblick in den Arbeitsalltag einzelner Fachbereiche der Bezirksverwaltung erhielten.

Hissung der Equal-Pay-Day-Fahne

Bildvergrößerung: Frauen halten gemeinsam die Equal-Pay-Day-Fahne.
Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Julia Selge (zweite v. re) hisst gemeinsam mit den Bezirksverordneten Martina Zander-Rade (erste v. re) und Vertreterinnen der AG „Mädchenarbeit“ die Equal-Pay-Day-Fahne.
  • 18.03.2018

Anlässlich des Equal-Pay-Days am 18. März 2018 wurde die Equal-Pay-Day-Fahne vor dem Rathaus Schöneberg durch die Gleichstellungsbeauftragte gehisst.

Der diesjährige Equal Pay Day steht unter dem Motto „Transparenz gewinnt“. Denn nur wenn Mitarbeiter_innen die Möglichkeit haben Auskunft über die Gehaltsstrukturen in ihrem Unternehmen zu erhalten, kann ein offener Umgang mit Lohnunterschieden, bei vergleichbaren Tätigkeiten, geschaffen und mögliche Diskriminierungen beseitigt werden.Hier ist das verabschiedete „Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen“ ein wichtiger Schritt. So sind Arbeitgeber_innen mit mehr als 200 Beschäftigten seit dem 06.01.2018 verpflichtet, auf Anfrage zu erläutern, nach welchen Kriterien sie wie bezahlt haben. Zudem werden ab sofort private Arbeitgeber_innen mit mehr als 500 Beschäftigten aufgefordert in regelmäßigen Abständen ihre Entgeltstrukturen auf die Einhaltung der Entgeltgleichheit zu überprüfen und darüber zu berichten, die Berichte werden im Bundesanzeiger veröffentlicht und sind damit für alle einsehbar.

Erstes Austauschtreffen der bezirklichen Frauen- und Mädchenprojekte

  • 08.03.2018

Anlässlich des internationalen Frauentages fand am 08.03.2018 das erste Austauschtreffen der Frauen- und Mädchenprojekte statt. Eingeladen haben Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Frau Selge. Ziel ist, einen kontinuierlichen Austausch zwischen den verschiedenen Projekten zu gewährleisten und gleichstellungspolitische Themen gemeinsam im Bezirk voranzubringen.

Gedenken an Hatun Sürücü

Bildvergrößerung: 2 Frauen und ein Mann stehen an Gedenktafel mit Blumenkränzen.
Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Julia Selge, Bezirksverordnetenvorsteher Stefan Böltes und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gedenken dem Tod von Hatun Sürücü
  • 07.02.2018

Zum dreizehnten Mal jährte sich am 07.02.2018 der Tod von Hatun Sürücü. Am Ort ihrer Ermordung gedachten zahlreiche Vertreter_innen von Verwaltung und Organisationen wie auch Freunde und Community.
Neben Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler sprachen sich auch die Vorsitzende des berlinweiten Arbeitskreises gegen Zwangsverheiratung, die Organisation TERRE DE FEMME und die Heroes für ein Leben ohne Zwänge aus und für eine bessere Vernetzung der verschiedenen Hilfemaßnahmen.

Aktionstage und Projekte

Weltmädchentag

Logo mit Schriftzug Weltmädchentag
Logo vom Weltmädchentag

Der internationale Weltmädchentag ist ein von den Vereinten Nationen initiierter Aktionstag an jedem 11. Oktober, der auf die weiterhin existierende prekäre Lage von jungen Mädchen aufmerksam machen soll.

Internationaler Frauentag

Rotes Herz mit dem Text: 8. März
Bild: yvart - Fotolia.com

Der internationale Frauentag wird am 08. März gefeiert. Er soll auf die weiterhin bestehende Ungleichbehandlung von Frauen und Männern aufmerksam machen.

Während früher die Forderung nach einem Frauenwahlrecht das vorherrschende Thema war, fordern Frauen heute die gesellschaftliche und wirtschaftliche Gleichstellung der Geschlechter. Dazu zählen unter anderem:
  • Recht auf ein gewaltloses Leben
  • Recht auf Entgeltgleichheit gegenüber den männlichen Kollegen.
  • Recht auf ein Leben frei von Sexismus

Equal Pay Day

Logo vom Equal Pay Day

Der Equal Pay Day markiert die immer noch existierende Lohnlücke zwischen Frauen und Männer in Deutschland. So arbeiten Frauen praktisch jedes Jahr 77 Tage umsonst, während ihre männlichen Kollegen schon ab dem 01. Januar bezahlt werden. Mit diesen Zahlen hat Deutschland neben Österreich und Estland im europäischen Vergleich eine der Spitzenpositionen bezgl. des gender gaps inne.

Daher finden jedes Jahr im März landesweite Veranstaltungen statt, um der Forderung nach einer Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern Ausdruck zu geben. Mehr Informationen zum Equal Pay Day finden Sie auf der Seite des Business and Professional Women (BPW) Germany e.V.