Einblicke in den Bezirk 2020

Juli

Stadtbibliothek eröffnete Sonderpräsentation

Von rechts nach links: Bezirksstadtrat Matthias Steuckardt, Stephanie Wolfram, Regenbogenfamilienzentrums Berlin, Jörg Steinert, Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg, und Britta Wildemann, Koordinatorin Bestandsaufbau, eröffnen die Sonderpräsentation mit queeren Medien.
Von rechts nach links: Bezirksstadtrat Matthias Steuckardt, Stephanie Wolfram, Regenbogenfamilienzentrums Berlin, Jörg Steinert, Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg, und Britta Wildemann, Koordinatorin Bestandsaufbau, eröffnen die Sonderpräsentation mit queeren Medien.

Zum Beginn der CSD-Woche eröffneten Bezirksstadtrat Matthias Steuckardt, Jörg Steinert, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg, Stephanie Wolfram, Leiterin des Regenbogenfamilienzentrums Berlin sowie Britta Wildemann, Koordinatorin Bestandsaufbau der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg eine Sonderpräsentation mit queeren Medien.

14 Tage lang sind zahlreiche Bücher, Filme und Broschüren zu queeren Lebensweisen sowie Kinder- und Jugendliteratur, die die Selbstfindung von jungen Menschen erleichtern und stereotype Vorstellungen von Geschlecht, Rollen und Beziehungen hinterfragen soll, an exponierter Stelle und liebevoll dekoriert zu finden.

Weitere Informationen zur Sonderpräsentation.

Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige

Seit 1998 wird am 21. Juli 2020 der bundesweite Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige begangen und geht auf eine Initiative von Angehörigen in Gladbeck zurück.

Eine traurige Zahl: Nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. sind 215 Menschen in 2019 alleine in Berlin an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben. Bundesweit waren insgesamt 1.398 Drogentote zu beklagen.

Der bundesweite Gedenktag für verstorbene drogenabhängige Menschen erinnert an die aufgrund ihrer Drogenabhängigkeit verstorbenen Menschen und bietet vielen Akteur_innen und Organisationen ein Forum, um auf die spezielle Lebenssituation und die Lebensumstände von drogenabhängigen Menschen aufmerksam zu machen. In diesem Jahr steht das Thema „Covid 19 und Versorgungssicherheit“ im Fokus des Gedenktags.

Flaggenhissung des weltweiten Netzwerkes Mayors for Peace gegen atomare Aufrüstung

Die Flagge des Netzwerkes Mayors for Peace weht vor dem Rathaus Schöneberg.

Das internationale Netzwerk Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Ihm gehören mittlerweile über 7900 Städte und Gemeinden aus über 160 Ländern an, darunter mehr als 680 Städte in Deutschland. Gemeinsam mit der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) setzen sich die Mitglieder für ein Verbot von Atomwaffen ein.

Seit 2017 ist der Bezirk Tempelhof-Schöneberg ein Mitglied des weltweiten Netzwerkes Mayors for Peace.

Weitere Informationen zu Mayors for Peace.

Dankeschön-Buddy-Bären an Ehrenamtliche

Bezirksbürgermeisterin mit den geehrten Ehrenamtlichen vom Pestalozzi-Fröbel-Haus

Ein persönliches Dankesschreiben, Ehrenamtskarten und 13 Dankeschön-Buddy-Bären wurden von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und dem Ehrenamtsbüro persönlich an Engagierte übergeben. Die vom Pestalozzi-Fröbel-Haus vorgeschlagenen Ehrenamtlichen haben in der Coronakrise besonders große Unterstützung geleistet.

Ehrenamtskarte, was ist das?
Mit der Verleihung der Ehrenamtskarten wird dauerhaftes Engagement im Bezirk #Tempelhof-#Schöneberg geehrt.

Was sind die Dankeschön-Buddy-Bären?
Die Miniatur-Buddy-Bären gab es als besondere Auszeichnung für Ehrenamtliche, die während der Covid-19 #Pandemie tatkräftige Unterstützung geleistet haben.

Weitere Infos zu den Dankeschön-Buddy-Bären und der Ehrenamtskarte.

Juni

Die neue Bezirksbroschüre von Tempelhof-Schöneberg

Die Bezirksbroschüre ist der Wegweiser durch Tempelhof-Schöneberg.
Auf 194 Seiten stellt die Broschüre alle Leistungen und Angebote sowie die Ansprechpartner_innen der bezirklichen Verwaltung vor. Dazu bietet die Broschüre viele spannende Themen rund um Tempelhof-Schöneberg und enthält eine Karte des Bezirks mit aktuellem Straßenverzeichnis.

Die aktuelle Bezirksbroschüre ist auch als digitale barrierefreie Version verfügbar.

Weitere Informationen zur neuen Bezirksbroschüre.

Bezirk verteilt an 3. und 4. Klassen kostenlose Hausaufgabenhefte mit anregenden Themenseiten

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Schulstadtrat Oliver Schworck präsentiern die "Möhrchenhefte"
Schulstadtrat Oliver Schworck und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler präsentiern die "Möhrchenhefte"

Zum neuen Schuljahr 2020/2021 erhalten knapp 4.000 Schüler_innen der 3. und 4. Klassen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg kostenfrei ein faires Hausaufgabenheft. Die “Möhrchenhefte” werden den Schulen bereits in dieser Woche zur Verfügung gestellt, damit sie rechtzeitig bei den Kindern ankommen. Bereits im vergangenen Schuljahr haben die Schüler_innen der 4. Klassen ein solches Heft erhalten. Das Hausaufgabenheft vermittelt altersgerecht und auf anschauliche und kreative Weise Informationen rund um die Themen Fairer Handel, Klimaschutz und Biologische Vielfalt. Die Themenseiten lassen sich durch ihre zeitliche Abstimmung auf das Jahr und auf besondere Nachhaltigkeitsevents gut im Unterricht aufgreifen, so dass auch schon die Grundschüler_innen des Bezirks für das Thema Fairer Handel begeistert werden können.

Auftaktveranstaltung “Bündelung der Stückgutverkehre ausgehend vom GVZ Großbeeren”

Teilnehmer_innen der Auftaktveranstaltung bei Se'Lux

Das Projekt zielt darauf ab, die hohen Lieferverkehrsbelastungen der B101, der Kreuzung B 101/Nahmitzer Damm sowie der Erschließungsstraßen innerhalb des Gewerbe- und Industriegebiets Motzener Straße erheblich zu reduzieren. Damit soll zur Beseitigung von Wachstumshemnissen, zur Ressourcenschonung sowie zur Reduktion der mit dem Lieferverkehr verbundenen Belastungen (Lärm, CO2-Ausstoß) beigetragen werden. Ansatzpunkt sind die Stückgutlieferungen: Diese werden aktuell von den Speditionen im GVZ Großbeeren in der Regel jeweils individuell den Empfängern im Gewerbe- und Industriegebiet Motzener Straße (Berlin-Marienfelde) zugestellt.

Mit dabei waren Akteur_innen der Kommunalpartner_innen Stadt Ludwigsfelde, die Gemeinde Großbeeren und der Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Von Seiten der Wirtschaft mit dabei waren das Unternehmensnetzwerk Motzener Straße e. V. und die IPG Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH Potsdam.

Weitere Informationen zur Auftaktveranstaltung.

Bars of Berlin und den CSD erhalten

Bereits zum dritten Mal haben sich die Betreiber vom Hafen mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung getroffen. Dieses Mal mit dabei war Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Seit dem 2. Juni dürfen auch Bars und Kneipen unter erschwerten Bedingungen öffnen. Die derzeitigen Einschränkungen, die gekennzeichnet sind durch Abstandsregeln und Tischservice, haben zur Folge, dass nicht wirtschaftlich gearbeitet werden kann. Sollten diese Teilöffnungen nicht von stützenden finanziellen Maßnahmen begleitet und zudem eine langfristige Strategie zur Erhaltung des Nachtlebens ausgearbeitet werden, müssten viele Betriebe schließen.

Der Regenbogen-Kiez trägt seit Jahren zur Attraktivität von Berlin als Wirtschaftsstandort bei und zog nicht zuletzt eine stetig wachsende kreative Szene in die Stadt.

Weitere Informationen zum dritten Treffen: Bars of Berlin.

Digitaler Industrie- und Wirtschaftstreff in Tempelhof-Schöneberg

Am 8. Juni 2020 fand der erste digitale Industrie- und Wirtschaftstreff von Tempelhof-Schöneberg statt. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung organisiert Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zweimal im Jahr ein Treffen für bezirkliche Akteure wie Unternehmen, Institutionen und Politik, die hier zusammenkommen, sich austauschen und vernetzen. Trotz Corona wollte der Bezirk nicht komplett auf dieses Format verzichten und hat sich entschlossen, die Veranstaltung – mit Unterstützung von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie – digital durchzuführen.

Weitere Informationen zum digitalen Industrie- und Wirtschaftstreff.

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg radeln um die Wette

Fahrräder

Auch 2020 rufen Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Beschäftigtenvertretungen gemeinsam alle Mitarbeiter_innen des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg wieder zum Fahrrad-Wettbewerb auf.

Bei der Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ zählt jeder Tag, der mit dem Rad zur Arbeit gefahren wird (auch Teilstrecken). Und zu Corona/ COVID-19-Zeiten sogar auch die Fahrten rund ums HomeOffice!

Durch die Corona-Pandemie startete #MdRzA in diesem Jahr offiziell erst am 1. Juni und dauert länger, nämlich bis 30. September 2020. Die Herausforderung bleibt aber die gleiche: mindestens 20 Tage mit dem Fahrrad zur Arbeit oder rund ums Homeoffice zu fahren. Hierbei ist es Ziel, das Fahrrad mehr zu nutzen und gemeinsam bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ der AOK in Kooperation mit dem ADFC teilzunehmen. Experten sind sich einig: Radfahren ist gerade in Zeiten von Corona/COVID-19 sinnvoll. Es beugt Bewegungsmangel vor und schütz vor Infektionen in Bus und Bahn.

Weitere Infromationen zur Aktion Mit dem Rad zur Arbeit oder rund ums Homeoffice.

Mai

Bars of Berlin

Zum zweiten Mal trafen sich die Betreiber vom Hafen mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung. Mit dabei waren Vertreter_innen der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und von visitBerlin.

Mit mehrere Bars aus den Berliner Bezirken ist die Initiative “Bars of Berlin” gestartet. Sie bauen gemeinsam eine Interessengemeinschaft auf, welche die durch die Corona-Krise in Bedrängnis geratenen Unternehmen vertritt. So gibt es einen Zusammenschluss nur für die Clublandschaft der Stadt.

Weitere Infromationen zum zweiten Treffen: Bars of Berlin.

Spielplatz am Alarichplatz ist eröffnet

Der Spielpatz am Alarichplatz wurde komplett saniert.
Er ist in Anlehnung an die benachbarte Paul-Klee-Grundschule gestaltet worden. Bei der Balancier- und Kletterlandschaft mit verschiedenen Höhen und Schwierigkeitsgraden handelt es sich um eine Spielgerätesonderkonstruktion. Des Weiteren entstand ein separater Sandspielbereich zum Buddeln und ein Schaukelbereich mit Vogelnestschaukel.

Weitere Infromationen zum sanierten Spielplatz m Alarichplatz.

BVV unter Einhaltung des Mindestabstandes

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Tempelhof-Schöneberg tagte am 27. Mai 2020 erstmals wieder nach der pandemiebedingten Pause. Der Tagungsort ist ungewöhnlich: für die Sitzung wurde die Sporthalle Schöneberg am Sachsendamm 12 in einen Sitzungssaal verwandelt.

Der Grundstein für die Sporthalle am Sachsendamm wurde am 21.03.1953 während der Amtszeit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Professor Ernst Reuter, durch den Senator für Volksbildung, Dr. Joachim Tiburtius, gelegt. Auf der Urkunde zur Grundsteinlegung heißt es: “Möge diese Halle für die sporttreibende Jugend Berlins eine Stätte der Freude und des edlen Wettstreites in olympischem Geiste werden.” Dass rund 67 Jahre später die Halle Tagungsort der Bezirksverordnetenversammlung werden würde, hätte damals wahrscheinlich keiner geglaubt.

Weitere Informationen zur BVV in der Sporthalle Schöneberg.

Internationaler Tag gegen Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit (IDAHOT)

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Jörg Steinert hissen die Regenbogenfahnen vor dem Rathaus Schöneberg
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Jörg Steinert hissen die Regenbogenfahnen vor dem Rathaus Schöneberg

Am 17. Mai 1990 wurde Homosexualität aus dem Krankheitsschlüssel der WHO gestrichen. In Erinnerung an diesen Tag wird auch in diesem Jahr am 17. Mai wieder der Internationale Tag gegen Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit begangen. Weltweit wird für die Akzeptanz queerer Lebensentwürfe geworben und darauf aufmerksam gemacht, dass diese in vielen Ländern noch unter Strafe stehen – in einigen Ländern sogar mit der Todesstrafe.

Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit wurden vor dem Rathaus Schöneberg wieder die Regenbogenflaggen gehisst, um die starke Verbundenheit des Bezirksamts mit der queeren Community zu zeigen.

Weitere Informationen zum Internationalen Tag gegen Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit.

Tempelhof-Schöneberg vergibt Dankeschön-Bären

Überall in Berlin gibt es Unternehmen, Initiativen oder Einzelpersonen, die in der Corona-Krise Engagement zeigen. Der Zusammenhalt im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist stärker denn je. Eins ist klar: wir überstehen diese Krise nur gemeinsam. Dafür möchte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit Unterstützung der Buddy Bär Berlin GmbH und der Investitionsbank Berlin “Danke” sagen.

Fünfzig der vorschläge aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg, die sich durch besonderes Engagement auszeichnen, bekommen eine persönliche Danksagung und einen kleinen Buddy Bären. Wenn mehr als 50 Ideen eingereicht werden, entscheidet ein Los darüber, wer einen Buddy Bären erhält.

Bild eines Miniatur-Buddybären

Überall im Bezirk gibt es Unternehmen, Initiativen oder Einzelpersonen, die in der Corona-Krise Engagement zeigen. Das soll sichtbar gemacht werden.

Die ersten Dankeschön-Bären machten sich auf den Weg zu ihren Empfänger_innen. Diese setzen sich ehrenamtlich während der Corona Krise für ihre Nachbarschaft in besonderer Weise ein.

Weitere Informationen zu:

Umsetzung der Maßnahmen des Runden Tisches Sexarbeit: Aufstellung von zwei weiteren Ökotoiletten im Kurfürstenkiez

Toilettenhäusschen aus Holz unter einer Hochbahn.
Bild: Ecotoiletten

Die erste Maßnahme wurde nun – etwas verzögert durch die Corona-Pandemie – umgesetzt: Zwei zusätzliche Ökotoiletten wurden im Schöneberger Norden aufgestellt. Eine der Toiletten wurde in der Frobenstraße nahe der Kurfürstenstraße und die zweite Toilette an der Ecke Bülowstraße/Frobenstraße unter der Hochbahn aufgestellt. Diese werden über Mittel des Runden Tisches Sexarbeit, bereitgestellt durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, für die Jahre 2020 und 2021 des aktuellen Doppelhaushaltes finanziert.

Perspektivisch soll im Rahmen des landesweiten Toilettenkonzeptes eine festinstallierte Toilette in unmittelbarer Nähe der Kurfürstenstraße aufgebaut werden. Die Ökotoiletten dienen somit als kurzfristig umsetzbare Zwischenlösung, da sie kein Wasser, Abwasser oder Strom benötigen und damit ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Wasser- und Klimaschutz leisten.

Weitere Informationen zu den Ökotoiletten im Kurfürstenkiez.

Plakataktion "Bleiben Sie gesund"

Über zwei Stunden verteilten Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Wirtschaftsförderung Plakate im Quartier Bayerischer Platz der Plakataktion “Bleiben Sie gesund”. Ziel war es, nicht nur das Plakat an die kleinen Unternehmen zu verteilen, sondern sich einen Eindruck der Situation des Handels und der Gastronomie vor Ort zu verschaffen. Angelika Schöttler freut sich über die erneute Kooperation mit der Buddy Bär Berlin GmbH, die die Plakate entworfen und dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg zur Verfügung gestellt hat.

Weitere infromationen zur Plakataktion.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler wünscht allen Muslim_innen einen gesegneten Ramadan

Im ihrem historischen Büro steht die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg und hält eine Schale mit Datteln auf fairem Handel in ihren Händen, die nach vorne gestreckt sind.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler wünschte allen Muslim_innen einen gesegneten und friedvollen Ramadan. Auch wenn dieses Jahr kein großes gemeinsames Fastenbrechen, wie das vom Bezirksamt geplante “faire” Fastenbrechen im Interkulturellen Haus, zustande kommen kann, wünscht das Bezirksamt allen Berliner_innen eine schöne Ramadan Zeit mit ihren Familien.

Weitere Informationen zu Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler wünscht allen Muslim_innen einen gesegneten Ramadan.

April

75 Jahre Erinnerung an die Opfer der "Penzberger Mordnacht"

Niedergelegte Kränze des Bezirksamtes, der Partnerstadt Penzberg und der Friedensinitiative Schöneberg am Gedenkstein für die Opfer der "Penzberger Mordnacht"
Niedergelegte Kränze des Bezirksamtes, der Partnerstadt Penzberg und der Friedensinitiative Schöneberg am Gedenkstein für die Opfer der "Penzberger Mordnacht"

In der „Penzberger Mordnacht“ wurden am 28. April 1945 – nur wenige Tage vor Kriegsende – 16 Bürgerinnen und Bürger von Nationalsozialisten erschossen bzw. erhängt. Jedes Jahr gedenkt am 28. April die Stadt Penzberg der Opfer dieser Mordnacht. 2005 wurde den Ermordeten posthum die Ehrenbürgerwürde der Stadt Penzberg verliehen. Auch in Tempelhof- Schöneberg, der Partnerstadt von Penzberg, wurde am Dienstag, dem 28. April 2020 der Penzberger Opfer gedacht.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler legte im Namen des Bezirksamtes und der Bezirksverordnetenversammlung am Gedenkstein in der Münchener Straße / Ecke Penzberger Straße einen Kranz nieder und gedachte der Opfer. Weitere Kränze wurde im Namen der Partnerstadt Penzberg und der Friedensinitiative Schöneberg niedergelegt.

Weitere Informationen zum Gedenken an an die Opfer der “Penzberger Mordnacht”.

Dank an unser Gesundheitsamt

Eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes schickte uns ein Foto der Dankes-Aktion zu. Sie war genauso gerührt wie die anderen Kolleg_innen, die morgens von dem Plakat überrascht wurden.

Unser Dank ging zurück.

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg verteilte Schutzmasken

Unter Einhaltung der gängigen Hygiene- und Verhaltensregeln wurden in den Rathäusern Schöneberg und Tempelhof ab dem 27. April 2020 Schutzmasken abgegeben.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:

Ich bin froh, dass wir nun auch diejenigen Mitbürger_innen mit einer Maske versorgen können, die sich dern Erwerb selber nicht leisten können. Bitte zeigen Sie sich solidarisch und nehmen das Angebot nur wahr, wenn Sie sonst keine andere Möglichkeit haben.

Wasser für die Straßenbäume in Tempelhof-Schöneberg

Bäume in einem Park stehen nebeneinander. Ähnlich wie in einer Allee

Gerade im Frühjahr benötigen vor allem die Jungbäume zum Zeitpunkt des Austriebes ausreichende Feuchtigkeit. Jungbäume haben noch keine tiefreichenden Wurzeln, um sich selbst zu versorgen.

Der Bezirk lässt durch beauftragte Firmen bereits Jungbäume bewässern. Da die Erdkruste durch die Trockenheit wasserabweisend wirkt, wäre es sinnvoll, den Baum zunächst anzugießen und zu warten, bis etwas Feuchtigkeit eingezogen ist, so nimmt der Boden auch den Rest des Wassers besser auf. Auf den mit Splitt angelegten Baumscheiben oder den Bäumen mit einem Gießring aus Kunststoff kann das Wasser direkt eindringen und steht dem Baum sofort zur Verfügung. Ein Jungbaum benötigt wöchentlich 150 l. Optimal wären täglich zwei bis vier Eimer (20 bis 40 Liter) Wasser pro Baum.

Deshalb bittet das Bezirksamt Bürger_innen um Unterstützung beim Gießen der Straßenbäume in Tempelhof-Schöneberg.

Weitere Informationen zu Wasser für die Straßenbäume im Bezirk.

VHS-Nähkurse helfen im Kampf gegen Corona

Mehrere Mund-Nasen-Masken liegen im Kreis auf einem dunklen Boden.
Bild: Marion Czyzykowski

Fast 300 Mund-Nase-Masken wurden im Auftrag der Volkshochschule aufgrund des Mangels gefertigt. So wurden unter Anleitung der Kursleiter_innen von zwei Nähkursen in ehrenamtlicher Hausarbeit durch die Teilnehmer_innen insgesamt 290 Mund-Nasen-Masken fertig gestellt. Die Mund-Nasen-Masken können gekocht bzw. mit heißem Wasser überbrüht, mit höchster Bügelstufe gebügelt und wiederverwendet werden. Sie sind aus 100% vorgewaschener Baumwolle und haben eine Einschubfalte, wo steriler Mull oder Ähnliches in der Größe 5 × 20 cm eingelegt werden kann. Sie sind nicht zertifiziert oder geprüft, es handelt sich lediglich um ein Hilfsmittel.

Die Volkshochschule stellt die Mund-Nasen-Masken Arztpraxen und anderen Einrichtungen, die sie dringend benötigen, zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den VHS-Nähkursen.

Corona-Krise: Lastenräder für den guten Zweck

Lastenrad vor dem Rathaus Schöneberg

Im Zuge der Corona-Präventionsmaßnahmen sind alle kommunalen Lastenfahrradverleihstationen der „fLotte kommunal“ in Tempelhof-Schöneberg bis auf weiteres geschlossen. Daher ist ein regulärer Verleih derzeit leider nicht möglich.

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg stellt in diesen besonderen Zeiten seine kommunalen Lastenräder deshalb gemeinnützigen Projekten kostenfrei und auch für einen längeren Zeitraum zur Verfügung. In erster Linie sollen damit Angebote für Risikogruppen und Bedürftige unterstützt werden.

Weitere Informatioen zu den Lastenrädern für den guten Zweck.

#gibtshierimkiez_ts

Ein neuer Hashtag, der die Vielfalt der kleinen Unternehmen und Geschäfte in den Kiezen zeigen soll -auch nach der Corona Krise- geht an den Start.Die Aktion richtet sich an kleine Unternehmen und Bürger_innen des Bezirks. Sie sind es, die diese Kampagne mit Leben füllen sollen. Sie sollen kleine Ladengeschäfte, Handwerksbetriebe etc. vorstellen und so auf die Vielfalt im Kieze aufmerksam machen.

Wie funktioniert das Ganze? Unternehmer_innen oder Kund_innen können mit dem Hashtag #gibtshierimkiez_ts auf Instagram einen Beitrag teilen und den Lieblingskiezladen vorstellen. Viele von ihnen bieten einen Lieferservice an. Mit dieser Aktion sollen die Bürger_innen darauf aufmerksam gemacht werden. Die Beiträge werden dann auf der offiziellen Instagram-Seite des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg geteilt.

Weitere Informationen zum #gibtshierimkiez_ts.

Corona Nachbarschaftshilfe

Grünes Plakat mit der Aufschrift: Corona-Nachbarschaftshilfe in Tempelhof-Schöneberg

Viele Menschen werden durch die Folgen der Corona-Krise in ihrem Leben massiv eingeschränkt und benötigen nun Hilfe bei grundlegenden alltäglichen Aktivitäten, da sie sie selbst nicht ausführen können oder dürfen.

Gleichzeitig möchten viele Menschen ihre Hilfe und Unterstützung für die Bürger_innen in Tempelhof-Schöneberg anbieten und ehrenamtlich Unterstützung und Nachbarschaftshilfe leisten.

Daher hat der Bezirk Tempelhof-Schöneberg in Kooperation mit dem Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum der Ufafabrik e.V. und dem Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. eine Anlaufstelle für alle Hilfesuchenden und Helfenden im Bezirk eingerichtet.

Weitere Informationen zur Corona Nachbarschaftshilfe.

März

Equal Pay Day 2020

Rote Fahne mit der Aufschrift Equal Pay day und Schriftzug im Vordergrund mir dem diesjährigen Motto

Anlässlich des Equal Pay Days wurde die Equal Pay Day Fahne vor dem Rathaus Schöneberg gehisst. „Auf Augenhöhe verhandeln – WIR SIND BEREIT.“ – so lautete das diesjährige Motto des Equal Pay Days am 17. März 2020, der symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied markiert.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler nahm den Equal Pay Day zum Anlass um auf diese Problematik und die damit verbundene immer noch herrschende Ungleichheit und Ungerechtigkeit in der Bezahlung zwischen Frauen und Männer, dem sog. Gender Pay Gap, aufmerksam zu machen.

Weitere Informationen zum Equal Pay Day 2020.

Februar

Ein neuer Bezirksstadtrat für Tempelhof-Schöneberg

In der 40. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung wurde Matthias Steuckardt (CDU) mehrheitlich zum neuen Bezirksstadtrat für Bildung, Kultur und Soziales gewählt. Der 40jährige tritt die Nachfolge von Jutta Kaddatz an, die Ende Januar in den Ruhestand gegangen ist.

Matthias Steuckhardt wurde unmittelbar nach seiner Wahl ernannt und vereidigt. Das Bezirksamt ist also wieder komplett.

Weitere Informationen zur Vereidigung des neuen Bezirksstadtrates.

24 neue Stolpersteine in Tempelhof-Schöneberg verlegt

Beispiel einer Stolperstein-Verlegung

Am 21. und 22. Februar wurden in Tempelhof-Schöneberg weitere 24 Stolpersteine zum Gedenken an Menschen verlegt, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden.

Verlegt wurden die Stolpersteine für:
  • 1 Stein für Manfred Sommerfeld
  • 3 Steine für Dr. Franz Selten, Erna Selten, Eva Maria Selten
  • 5 Steine für Emma Fabian, Michael Tennenbaum, Ilse Johanna
  • 1 Stein für Siegfried Engel
  • 2 Stein für Luise Cohn, Ludwig Cohn
  • 2 Steine für Clara Lichtenstein, Dora Lichtenstein
  • 2 Steine für Paul Bendix, Max Tausk
  • 1 Stein für Max Abraham
  • 3 Steine für Karl Silberstein,Erna Silberstein, Heinz Silberstein

Weitere Informationen zu den Stolpersteinverlegungen.

Musikalische Grüße nach Nahariya aus Tempelhof-Schöneberg

Das Trio LuLuGa der Leo Kestenberg Musikschule spielt in der israelischer Partnerstadt Nahariya
Bild: Gaby Bultmann

Das Trio LuLuGa der Leo Kestenberg Musikschule unter der Leitung von Gaby Bultmann hatte sich für das Halbfinale des Tel Aviv Recorder Festivals TARF im Tel Aviv Conservatory qualifiziert und ergriff die schöne Gelegenheit, auch der Partnerstadt von Tempelhof-Schöneberg einen musikalischen Besuch abzustatten.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler begrüßt diese neue musikalische Verbindung mit Nahariya und freut sich auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen der Leo Kestenberg Musikschule und dem Städtischen Konservatorium von Nahariya.

Weitere Informationen zu den musikalischen Grüßen nach Nahariya.

Kranzniederlegung und Konzert zum Gedenken an Hatun Aynur Sürücü

Gedenkstein mit vielen Blumenkränzen und Gedenkkerzen herum.
Gedenkstein Hatun Sürücü am 7. Februar 2020

“Ein Zeichen setzen für Frauen*- und Mädchen*rechte und ein selbstbestimmtes Leben” lautete das Motto am 7. Februar 2020 beim Gedenkkonzert anlässlich des fünfzehnten Todestages von Hatun Aynur Sürücü im Rathaus Schöneberg. Viele Menschen sind der Einladung der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und dem Arbeitskreis Zwangsverheiratung gefolgt, um gemeinsam an Hatun Aynur Sürücü zu erinnern und sich gegen patriarchale Gewalt auszusprechen.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler betonte in ihren Reden am Nachmittag sowie am Abend, wie wichtig es sei die Debatte bezüglich der Tötung von Hatun Aynur Sürücü in einen größeren Kontext zu stellen, um in der Bekämpfung von Gewalt an Frauen voranzukommen. Neben der Stärkung von Frauen- und Mädchenrechten, sei es daher unbedingt notwendig auch den Blick auf die Ursachen dieser Gewalt zu richten. Dabei verwies sie auf schädliche Männlichkeitsbilder und die Debatten um das Themenfeld toxischer Männlichkeit.

Weitere Informationen zum Gedenken an Hatun Sürücü.

Januar

Positiver Ausblick zum umweltschonenden Lieferverkehr: Gesprächsforum zum geplanten „Micro-Hub am Te-Damm“

Die Unternehmer-Initiative Te-Damm hat am 31. Januar 2020 gemeinsam mit dem Bezirksamt alle Einzelhändler_innen am Standort zu einer ersten Info-Veranstaltung eingeladen, um das bevorstehende Pilotprojekt „Micro-Hub – Lieferung der letzten Meile am Te-Damm“ näher zu erläutern. Es gab informative Hinweise und Raum zur Diskussion. Die Fragen der Teilnehmer_innen wurden von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler sowie Bezirksstadträtin Christiane Heiß, Jan Kruska (smart city / Deutsche Bahn, DB Station & Service AG) und Tobias Mette (Vorstandsvorsitzender Unternehmer-Initiative Te-Damm e.V.) ausführlich beantwortet.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:

Wir freuen uns sehr auf den Start des Pilotprojektes -Micro-Hub- die Lastenräder werden den Tempelhofer Damm entlasten. Der Lkw-Lieferverkehr wird reduziert was wiederum CO2-Emissionen, Lärm und Stau vermindert. Dies schützt Anwohner_innen rund um den Te-Damm.

Neben den verschiedenen Händler_innen, welche zukünftig mit den Lastenfahrrädern beliefert werden können, waren auch zwei Hersteller_innen von Lastenfahrrädern anwesend. Diese boten an, ihre Fahrräder zu Testzwecken beim Tempelhofer Sommer der Unternehmer-Initiative am 13. und 14. Juni zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen zum Gesprächsforum zum geplanten „Micro-Hub am Te-Damm“.

Gedankenaustausch zwischen Bezirksbürgermeisterin und Präsidentin der Berliner Handwerkskammer zur Situation der Handwerksbetriebe in Berlin

Zwei Frauen und drei Männer stehen nebeneinander in einem Raum und lächeln in die Kamera.
Von links nach rechts: Svend Liebscher HWK, Angelika Schöttler Bezirksbürgermeisterin, Carola Zarth Präsidentin HWK, Jürgen Wittke Hauptgeschäftsführer HWK und Anselm Lotz IHK

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler traf sich mit der Präsidentin der Handwerkskammer Carola Zarth zum Gedankenaustausch über die Situation der Handwerksunternehmen in Berlin. Mit dabei waren von der HWK Hauptgeschäftsführer Jürgen Wittke und Svend Liebscher sowie Anselm Lotz von der IHK und die bezirkliche Wirtschaftsförderung.

Es wurde vereinbart, für dieses Jahr gemeinsam zu einem Treffen mit allen Akteuren einzuladen und um das Thema Einzelhandel zu erweitern, da dieser mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat.

Weitere Informationen zum Austausch zur Situation der Handwerksbetriebe in Berlin.