Aktuelles und Veranstaltungen

Theaterprojekt Heimtücke

Das Stück bearbeitet den Schwerpunkt Gewalt gegen Frauen.
Premiere ist der 6. März 2024 um 20:00 Uhr.
Heimtücke ist ein neues Theaterstück, inspiriert von der strafrechtlich relevanten Haustyrannen-Fallgruppe. Dabei werden Opfer häuslicher Gewalt nach jahrelanger Misshandlung selbst zum Täter.
Insbesondere wird dabei das Hinsehen, Dulden, untätig sein und Wegschauen sowie die Lebensrealität der Betroffenen thematisiert.
Das Stück ist eine Symbiose von Jura, Theater, Film und Tanz.
Ort: Ballhaus Prinzenallee, Prinzenallee 33, 13359 Berlin

Kabarett trio.feminale

Benefiz zugunsten des RuT-Lesbenwohnprojektes
Mit einem Grußwort der Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger

Samstag, 9. März 2024 um 16 Uhr

Ort: im BVV Saal Bezirksamt Mitte, 1. OG (Aufzug)
Karl-Marx-Allee 31 in 10178 Berlin, U5 Schillingstraße

Der Eintritt ist frei, eine Spende willkommen.

Einlass: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

Seit mehr als 10 Jahren stehen die drei Freizeitkabarettistinnen in wechselnden Gruppen auf der Bühne.
Sie sind politische Frauen mit weiblichem (Scharf)Blick auf die Welt.
Mit Spott, Esprit und Spielfreude stellen sie Ihnen ihre eigenen Texte und Lieder zu Politik,
Gesellschaft und der Skurrilität des Alltags vor.
Kabaretistinnen: Ilona Böttcher, Gabriele Fleck-Altzschner, Marlene Wendt

Das RuT und inklusive queere Zentrum in der Berolinastraße in Berlin-Mitte
Solidarisches, gemeinschaftliches Wohnen und Le-ben. Der barrierefreie Neubau mit 72 Wohnungen zur Miete, fünf rollstuhlgerechten Wohnungen, Gemeinschaftsräumen, einer integrierten Pflege-Wohngemeinschaft, einem Kiez-Café, Veranstal-tungssaal wird viele Möglichkeiten bieten zur Be-gegnung für Jung und Alt, für die Nachbarschaft, die queere Community, den Stadtbezirk.

Auftaktveranstaltung Aktionsmärz am 29.02.2024 - (Sorge-) Arbeit, Lohn und Wirklichkeit

Zum Zusammenhang von Gender-, Migrant- und Class-Pay-Gap begrüßen wir unsere Gäst:innen zu einer Keynote von Dr. Reyhan Şahin aka Lady Bitch Ray mit anschließender Podiumsdiskussion.

Datum & Zeit: 29. Februar 2024 (Equal-Care-Day) Ankommen ab 17.00 Uhr, Beginn: 17.30 Uhr Ausklang bis 20.30Uhr

Ort: Zitadelle Spandau, ZAK, Saal A + B (barrierefrei)

Anmeldung bitte hier:
Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie Bedarfe haben, um gut an der Veranstaltung teilnehmen zu können.
Wir freuen uns sehr, für unser Programm namenhafte Expert:innen aus Politik, Kunst, Wissenschaft und Verwaltung gewonnen zu haben:

Grußworte:
Bezirksbürgermeister Frank Bewig
Senatorin Cansel Kiziltepe (Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung des Landes Berlin)

Keynote:
Dr. Reyhan Şahin aka Lady Bitch Ray (Künstlerin, Wissenschaftlerin, Buchautorin & Aktivistin)

Podiumsdiskussion mit:

Dr. Reyhan Şahin aka Lady Bitch Ray
Prof. Dr. Heide Pfarr (angefragt, Ehrenmitglied des Dt. Juristinnenbundes & ehem. Berliner Senatorin) Tayo Awosusi-Onutor (Sängerin, Autorin, Regisseurin und Aktivistin bei Romani Phen und IniRromnja) Dr. Doris Liebscher (Leiterin der Ombudsstelle für das Landesantidiskriminierungsgesetz)

Moderation: Melike Çınar

Zum Thema:

Unsere Veranstaltung soll den Blick auf die Themen Lohnunterschiede und materielle Diskriminierung lenken.
Im Sinne des Aktionsmärz wird dabei das Zusammenwirken von sexistischer Diskriminierung, rassistischer Diskriminierung und Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft im Fokus stehen.
Wir wissen, dass Frauen rund 18 Prozent weniger verdienen als Männer in Deutschland. Am Ende ihres Berufslebens werden sie lediglich über die Hälfte des Vermögens der Männer verfügen.
Wesentliche und miteinander verbundene Gründe für diese finanzielle Ungleichheit sind die Auswirkungen von ungleich verteilter und unbezahlter Sorgearbeit, die massiven Lohnunterschiede zwischen Branchen mit einem hohen Männeranteil und Branchen mit einem hohen Frauenanteil sowie die direkte Lohndiskriminierung von Frauen selbst bei gleicher Arbeit.
Doch das reicht das für die Analyse?

Über wen reden wir eigentlich, wenn wir über Frauenarmut sprechen?
Wer arbeitet in Branchen, die besonders schlecht zahlen, in der Kinderbetreuung, der Altenpflege oder der Gastronomie?
Wer pflegt wen, wer betreut (wessen) Kinder und für wen ist die gläserne Decke besonders undurchdringlich?

Was in Ländern wie Großbritannien längst statistisch erhoben wird, wird in Deutschland meist vergessen. Selten wird errechnet oder auch nur gefragt, was es konkret für Alltag, Gesundheit und Bildungschancen bedeutet, wenn neben dem Lohngefälle aufgrund des Geschlechts auch noch Lohndiskriminierung aufgrund rassistischer Diskriminierung (Migrant Pay Gap) oder der sozialen Herkunft (Class Pay Gap) hinzukommen.

Unsere Expert:innen erörtern auf dem Podium das Zusammenwirken mehrerer Diskriminierungsformen bei Sorgearbeit und Lohnverteilung.
Mit Blick auf die Ursachen und die spürbaren Nachteile im Leben vieler Frauen, wird diskutiert, welche Maßnahmen Politik und Verwaltung in Spandau und im Land ergreifen oder umsteuern müssen, um Frauenarmut wirksam entgegenzuwirken.

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung mit Ihnen!

Veranstaltet durch:

Die Veranstaltung wird von der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamts Spandau in Kooperation mit den Partnerschaften für Demokratie Spandau, der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung (SenASGIVA) sowie der Landesarbeitsgemeinschaft der
Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Berliner Bezirke (LAG) organisiert.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Spendler:
E-Mail: sina.spendler@ba-spandau.berlin.de

Interessierte für den Frauenbeirat gesucht

Sie haben Interesse sich im Frauenbeirat Mitte zu engagieren?
Dann füllen Sie bitte das Formular aus.
Wir bitten Sie um Angaben zu Ihrer Person und zu Ihren Erfahrungen und Kenntnissen.
Zudem können Sie sich überlegen, ob Sie sich für eine Mitgliedschaft bewerben oder als Gästin teilnehmen möchten.

Bundeskonferenz der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Mai in Leipzig 2023

„Gretchenfragen – feministische Perspektiven für die Zukunft“

Die 27. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Deutschlands ist in Leipzig mit einer Demonstration und Forderungen an die Politik zu Ende gegangen, u.a.:

• Paritätische Besetzung im Bundestag und in den Kommunalparlamenten
• Abschaffung des § 218
• Umsetzung der Istanbul-Konvention: Mehr Geld für Täterarbeit und Präventionsprojekte für Jungen, bessere Strukturen für besonders verletzliche Gruppen, wie trans und inter Personen und verlässliche Finanzierung von Frauenschutzhäusern
• Abschaffung der Steuerklasse V und Abschaffung des Ehegattensplittings
• Mehr Unterstützung und Entlastung für Alleinerziehende

Hier finden Sie die Dokumentation der Bundeskonferenz in Leipzig.

Fachtag Nein zu Gewalt an Frauen mit Behinderungen! Wie hilft die Istanbulkonvention?

Datum: 10. Mai 2023
Einlass: ab 8:00 Uhr
Beginn: 9:00 Uhr

in der „Alte Kaserne“ in der Zitadelle Spandau
Adresse: Am Juliusturm 64, 13599 Berlin

Das Programm des Fachtages und viele weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie auf der Website.

Ein gedrucktes Programm in großer Schrift erhalten Sie bei der Anmeldung vor Ort!

Da einige der Workshops räumlich begrenzt sind, kann es sein, dass Ihre erste Auswahl nicht berücksichtigt werden konnte. Sprechen Sie uns gerne vor Ort an, in welchen Workshop Sie eingeteilt wurden.