Sichere Kreuzungen

Galerie - Beispiele bisher umgesetzter Maßnahmen

  • Beuthstrasse / Kommandantenstrasse

    Beuthstraße / Kommandantenstraße

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  • Badstraße / Buttmannstraße

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  • Nordufer / Torfstraße

    Nordufer / Torfstraße

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  • Badstrasse / Buttmannstrasse

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Umgestaltung von Kreuzungen und Querungen in Mitte

Das SGA gestaltet eine hohe Anzahl an Kreuzungen mit verhältnismäßig einfachen und kostengünstigen Maßnahmen um. Damit werden die Kreuzungen sicherer für alle – allen voran für Menschen zu Fuß.

Folgende Effekte erreichen wir mit den umgestalteten Kreuzungen:
  • Verringern / Verhindern von illegalem Parken von Kfz in den 5- und 8-Meter-Bereichen an Kreuzungen
  • Bessere Sichtbeziehungen zwischen allen Verkehrsteilnehmenden
  • Förderung des Fußverkehrs, weil die Gehwege von abgestellten Fahrrädern, E-Scootern und Krafträdern freigehalten werden
  • Förderung klimafreundlicher Mobilität wie des Radverkehrs
  • Förderung des klimafreundlichen Transports mit Lastenrädern
  • Förderung der Mikromobilität für die letzte Meile

Wie erreichen wir diese Effekte?

  1. Die 5- und 8-Meter-Bereiche der Kreuzungen werden markiert, so dass Fahrzeuge diese nicht mehr befahren oder darauf halten/parken dürfen. Teilweise werden die Bereiche auch mit Pollern geschützt.
  2. Neben den Kreuzungsbereichen werden Parkflächen für Fahrräder, Lastenräder, Krafträder und E-Scooter auf der Fahrbahn eingerichtet.

Die Maßnahme setzt geltendes Recht (Berliner Mobilitätsgesetz) um und trägt außerdem zu bezirks-, stadt- und bundesweiten Zielen (Veränderung des Modal Splits, Klimaschutz, Klimaanpassung, Gesundheitsförderung, …) bei.

Das Straßen- und Grünflächenamt entwickelt die Kreuzungen stetig weiter. Zukünftig sollen auch Schankvorgärten, Entsiegelung, Lieferzonen und Car-Sharing mitgedacht werden.

Langfristiges Ziel ist ein vollständig barrierefreier Fußverkehr in allen Kiezen. Dabei sollen Gehende nicht, wie der aktuelle Standard vorsieht, immer über abgesenkte Borde gehen müssen, sondern die Fahrbahn soll im Kreuzungsbereich auf Gehwegniveau angehoben werden. Die Umgestaltung von Kreuzungen ohne bauliche Maßnahmen ist daher nur ein erster – aber wichtiger! – Schritt zur Herstellung eines gerechten Verkehrsraums für alle.

Haben Sie Fragen? Hier finden Sie unsere Antworten.

  • Warum werden nicht alle Borde abgesenkt und vollständige Barrierefreiheit hergestellt?

    Im ersten Schritt werden die Kreuzungen verbessert, ohne dass Borde abgesenkt werden, da dies aufwändig ist. Es besteht der Anspruch, langfristig alle Kreuzungen vollständig barrierefrei herzustellen. Im gesamten Bezirk Mitte gibt es ca. 1.800 Kreuzungen und Querungen über Fahrbahnen, davon sind bereits die meisten Kreuzungen an hauptverkehrsstraßen mit Ampeln barrierefrei hergestellt. Bei jeder Maßnahme müssen die Belange von Menschen mit Behinderung in der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden. Aufgrund des Aufwands, der begrenzten Ressourcen (finanzielle Mittel, Personal, Baubetriebe) musste daher zwischen der Herstellung von wenigen barrierefreien Kreuzungen oder der Verbesserung vieler Kreuzungen ohne bauliche Eingriffe abgewogen werden. Das Straßen- und Grünflächenamt viele Kreuzungen mit reinen straßenverkehrsrechtlichen Maßnahmen.

  • Warum stehen so viele Fahrradbügel, wenn dann aber gar keine Fahrräder dort abgestellt werden?

    Es ist wichtig, Fahrräder so zu parken, dass sie den Fußgängerverkehr oder den Verkehrsfluss nicht behindern. Damit Räder nicht behindernd auf dem Gehweg abgestellt werden, wird Fahrradparken angeboten.
    Das erhöht weiterhin die Sichtbarkeit von Radverkehr und fördert die Akzeptanz.

  • Warum werden einige Kreuzungsecken abgepollert und andere mit Sperrflächen versehen?

    Die Gestaltung von Kreuzungen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Kiez, den Erfahrungen mit Eckenparkern, der Parkraumbewirtschaftung und den Kosten der Poller. Daher kann es zu Unterschieden in der Gestaltung kommen.

  • Warum sehen die Kreuzungen so unterschiedlich aus?

    Bei der Gestaltung von Kreuzungen wird pragmatisch vorgegangen und mit jeder Kreuzung wird dazugelernt. Dadurch können Unterschiede in der Gestaltung entstehen

  • Warum stehen trotzdem noch einige E-Scooter auf dem Gehweg rum?

    Obwohl die Standorte von E-Scootern per GPS bestimmt werden, ist die Genauigkeit nicht immer ausreichend. Trotzdem werden die E-Scooter an bestimmten Stellen konzentriert und stehen maximal ein paar Meter von der Stellfläche entfernt. Die Einhaltung der Regeln wird über das Ordnungsamt durchgesetzt.

  • Wie und von wem werden die Kreuzungen bestimmt?

    Die Festlegung der Knotenpunkte erfolgte auf Grundlage bereits angedachter Maßnahmen wie Fahrradstraßen, dem bekannten Bedarf nach Fahrradabstellanlagen, den Hinweisen auf Gefahrenstellen an Schulen, Anregungen aus der Zivilgesellschaft und durch Beteiligung des Mobilitätsrats Mitte.

Übersichtskarte

Stand: 23. Mai 2023

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