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SeniorInnen fragen - PolitikerInnen antworten

Pressemitteilung

Zum Forum „SeniorInnen fragen – PolitikerInnen antworten“ hatte die Seniorenvertretung von Mitte am 31.10.2019 die älteren Menschen aus allen Stadtteilen des Bezirkes, den Bezirksbürgermeister und die Stadträtinnen und Stadträte in das Rathaus Tiergarten eingeladen.

Ohne lange Vorrede wurden der Bezirksbürgermeister und die anderen Politikerinnen und Politiker vom zahlreich erschienenen Publikum befragt.
Ein breites Spektrum von Problemen, Wünschen und Hinweisen vom Zusammen-Leben im Bezirk wurde in den knapp zwei Stunden diskutiert.

Die Anliegen des Publikums reichten von der Forderung nach mehr Sicherheit im Straßenverkehr, insbesondere beim Überqueren der Straße und gegen die Flut von E-Rollern, Leihfahrrädern und wilden Parkern. Die Sauberkeit auf der Straße und in den Parkanlagen waren ebenso Anliegen der Fragesteller. Was werde gegen die Flut von Spielhallen, Wettbüros und Spätis unternommen und um die Einkaufssituation für Anwohner z.B. im Sprengelkiez wie am Hackeschen Markt zu verbessern, wurde gefragt.

Herr von Dassel, Herr Gothe, Frau Weißler, Frau Reiser und Herr Spallek – um sie einmal alle zu nennen – zeigten auf, wo Zuständigkeiten im Bezirk liegen, was unternommen wurde und wird. Sie verwiesen auch auf den Senat und dessen Beschlüsse, die in seiner Verantwortung liegen.
Gerade bei der Frage der Einkaufsmöglichkeiten für Anwohner zeigt sich, dass dies vom Gesetzgeber nicht als Aufgabe gesehen wird. Und damit hat der Bezirk wenig Einflussmöglichkeiten, wenn die Gewerberäume von privaten Besitzern angeboten werden.

Auch die Treffpunkte von Drogenhändlern, -konsumenten, Alkoholkranken und Obdachlosen im Bezirk, wie z.B. Kleiner Tiergarten, Leopoldplatz und U-Bahnhof Seestraße, waren Thema. Die Befragten legten dar, dass der Bezirk in letzter Zeit viel unternommen hat, die Situation für die Anwohner und die häufig Obdachlosen zu verbessern. Es wurde aber auch deutlich, dass zu einer langfristig befriedigenden Lösung weitere Kräfte dazukommen müssen, wie z.B. Senat, Polizei, Psychosozialer Dienst.
Die Besucher bemängelten, dass es für Wohnungssuchende keine persönlichen Ansprechpartner und öffentliche Sprechstunden bei den Wohnungsbaugesellschaften gibt. Herr von Dassel verwies auf ihr Anforderungsprofil, das dies regele.
An diesem Problem wird auch die Seniorenvertretung dranbleiben.

Nicht alle Fragen konnten direkt beantwortet werden. Die PolikiterInnen notierten diese Probleme und werden später antworten bzw. die Fragestellungen an die Verantwortlichen weiterleiten.

Seniorenvertretung Mitte
Charlotte Hahn

Pressemitteilung und Protokoll - SeniorInnen fragen PolitikerInnen antworten

Pressemitteilung SeniorInnen fragen PolitikerInnen antworten

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Forum Protokoll

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