Auszug - Wiedereinführung des Straßenbahnbetriebs auf dem Lichtenrader- und Mariendorfer Damm  

 
 
32. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt
TOP: Ö 5.6
Gremium: Ausschuss für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt Beschlussart: ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen (Beratungsfolge beendet)
Datum: Mo, 25.11.2019 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 19:40 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Rathaus Schöneberg, Raum 1110, ist wegen schwergängiger Gangtüren für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen nur eingeschränkt barrierefrei erreichbar
Ort: Rathaus Schöneberg, Raum 1110,ist wegen schwergängiger Gangtüren für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen nur eingeschränkt barrierefrei erreichbar
1149/XX Wiedereinführung des Straßenbahnbetriebs auf dem Lichtenrader- und Mariendorfer Damm
     
 
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Kinder- und JugendparlamentAusschuss für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt
  Franck, Karsten
Drucksache-Art:Antrag aus dem KJPBeschlussempfehlung
 
Beschluss


Es liegt ein Änderungsantrag der Fraktion Bündnis90/Grüne mit folgender Formulierung vor:

 

Die BVV empfiehlt dem BA sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass der Neubau der Straßenbahnstrecke Alt Mariendorf- Lichtenrade, der bereits im Nahverkehrsplan Berlin (weitere Bedarfe) enthalten ist, in der Priorität als vordringlich oder zumindest dringlich eingestuft wird.

 Tausende Schüler besuchen täglich eine der drei Weiterführenden Schulen oder eine der zwei Grundschulen im Süden Lichtenrades. Diese Schulen befinden sich alle am Streckenverlauf der Buslinien M76 und X76. Das führt häufiger dazu, dass Fahrzeuge überfüllt sind. Und obwohl das Fahrzeug schon überfüllt ist, steigen Schüler noch ein und blockieren die Türen. Die Fahrgäste drängen sich dicht zusammen, damit die Türen sich schließen. Geschieht das nicht muss der Fahrer warten, bis die Türen geschlossen sind und der Bus baut Verspätung auf. Um Überfüllungen und Verspätungen zu vermeiden, wäre die Einrichtung eines Straßenbahnbetriebs auf dem Lichtenrader- und Mariendorfer Damm die ideale Lösung. (Vorschläge für Linienführungen sind hier vorzufinden: http://umap.openstreetmap.fr/de/map/straenbahn-auf-dem-lichtenrader-damm_309585) Straßenbahnen haben eine höhere Fahrgastkapazität als Omnibusse. Überfüllungen wären somit vermeidbar. Des Weiteren besteht die Möglichkeit Straßenbahnen zu koppeln, das heißt zwei Züge miteinander zu verbinden. Diese sogenannte Doppeltraktion könnte die Verstärkerfahrten des M76 ersetzen. Das spare nämlich Treibstoff und Personal ein.

Ferner könnten die Gleise auf dem Damm installiert werden. Dies würde die Beförderungsge- schwindigkeit (vor allem in Lichtenrade) erhöhen. Da eine Busspur in Lichtenrade nicht existent ist, steht der M76, sobald er aus der Goltzstraße in den Lichtenrader Damm einbiegt, im Stau. In Mariendorf existiert zwar eine Busspur, doch ist diese nicht immer benutzbar, da sie zugeparkt ist, oder weil breite Fahrzeuge, wie Lastkraftwagen die Durchfahrt für Busse verhindern. Selbst wenn die Busspur frei ist muss diese immer mit Vorsicht vor breiteren Fahrzeugen und Straßenrandbepflanzung befahren werden. Mit der Straßenbahn und der damit verbundenen Möglichkeit der Auslagerung der Gleise aus dem Straßenverkehr, würde die Beförderungsgeschwindigkeit erhöht und die Pünktlichkeit gesteigert werden.“

 

In der geänderten Fassung mehrheitlich beschlossen.

 
 

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