Es gibt verschiedene Arten von Stromausfällen. Die Unterschiede liegen in der Ursache, dem Ausmaß und der Dauer. Generell lassen sich Stromausfälle in geplante (Abschaltung durch Netzbetreiber) und ungeplante Stromausfälle unterteilen.
Zu den ungeplanten Stromausfällen zählen:
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Kurzzeitige Unterbrechung – sogenannte Netzstörungen:
Hierbei handelt es sich um kurze Stromunterbrechungen (Millisekunden/Sekunden) welche im Alltag häufig nicht oder nur wenig bemerkt werden. Router oder Computer starten neu oder digitale Uhren werden zurückgestellt. Die Ursache hierfür sind hauptsächlich Schwankungen im Netz oder automatische Schutzabschaltungen. -
Lokaler Stromausfall:
Es handelt sich um einen begrenzten Ausfall, betroffen sind meistens nur einzelne Häuser oder Stadtteile. Häufige Ursachen sind Bauarbeiten, defekte Kabel, Überlastungen oder Kurzschlüsse. -
Brownout:
Von einem Brownout spricht man bei einer gewollten oder ungewollten Spannungsabsenkung im Stromnetz. Der Strom fließt zwar weiter, aber eingeschränkt. Die Lichter werden dunkler (brown – englisch für braun- statt hell) und Geräte laufen nur eingeschränkt. Ein Brownout kann aber auch gezielt eingesetzt werden, um einen Blackout zu verhindern. -
Blackout:
Ein Blackout ist ein großflächiger und vollständiger Stromausfall eines ganzen Stadtteils, einer ganzen Region oder des ganzen Landes. Es liegt ein Totalausfall der Versorgung aufgrund von Unwettern oder Sabotage vor und kann mehrere Stunden oder Tage dauern. Betroffen sind alle Haushalte und Bereiche des öffentlichen Lebens z.B. Infrastruktur, Verkehr Kommunikation etc.