Aktuelles aus der Wirtschaftsförderung

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Zweites Netzwerktreffen der Zukunfts-Charta Grüner Hirsch in der neuen Vattenfall Deutschland-Zentrale am Südkreuz

Um eine weitere Vernetzung der Unternehmen anzustoßen und die Neumitglieder willkommen zu heißen, begrüßten Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann, die bezirkliche Wirtschaftsförderung und das Netzwerk Südkreuz in der vergangenen Woche rund 60 Teilnehmende zum zweiten großen Netzwerktreffen des Grünen Hirschen. Die Veranstaltung fand in der 2022 eröffneten Vattenfall-Deutschland Zentrale statt und fokussierte das für viele Unternehmen drängende Thema der Energieeffizienz und Energiewende.
Weitere Informationen entnehmen sie bitte der Pressemitteilung

Unterstützung für Unternehmen bei der Energieversorgung

  • Härtefallregelung Energie für kleine und mittelständische Unternehmen
    Mit der Gas- und Strompreisbremse kommt ein wichtiger Hebel für die Entlastung der Wirtschaft und auch die Übernahme des Dezemberabschlags bedeutet eine spürbare Entlastung.
  • Energiekampagne “Berlin packt das!”
    Der Berliner Senat informiert über Hilfe-, Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten in der Energiekrise mit einer Energiekampagne. Im Zentrum steht die Informationsseite Berlin packt das! Gemeinsam durch die Energiekrise. Sie informiert über die Energieversorgungslage, konkrete Hilfen, Beratungs- und Förderangebote in Sachen Energieeffizienz, Energieberatungsangebote.

Über die einzelnen Entlastungsmaßnahmen – wie die Energiepreisbremsen oder Unterstützung für Unternehmen informiert die Internetseite der Bundesregierung

  • Berliner Heizkostenhilfe
    Sie richtet sich als Teil des Berliner Entlassungspakets an Privathaushalte und Gewerbetreibende, die mit den Energieträgern Öl, Pellets, Kohle oder Flüssiggas heizen.
    Zur Information über die Bewilligungsvoraussetzungen und das konkrete Verfahren werden zum 31. Januar 2023 die entsprechende Richtlinie zur Heizkostenhilfe Berlin sowie Hinweise zur Antragstellung auf der Seite der IBB veröffentlicht. Für die Beantwortung von Fragen wird eine Telefon-Hotline geschaltet.

Die Antragsstellung ist ab dem 31. Januar 2023 digital auf der Website der Investitionsbank Berlin möglich

Jetzt bewerben oder nominieren: Annedore-Leber-Preis 2023 für beispielhafte Inklusion im Arbeitsleben

Menschen mit einer Behinderung haben besondere Begabungen und sind als Fachkräfte unentbehrlich. Viele Unternehmen haben dies mittlerweile erkannt. Selbstverständlich ist Inklusion im Arbeitsleben jedoch noch immer nicht. Deshalb verleiht der Berufsbildungswerk Berlin e. V., Trägerverein des Annedore-Leber-Berufsbildungswerks (ALBBW), einmal jährlich den Annedore-Leber-Preis. Er zeichnet Unternehmen und Organisationen aus, die sich bei der Eingliederung von Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Arbeit beispielhaft hervorgetan haben.

Bewerbungen und Vorschläge für den Annedore-Leber-Preis 2023 können bis zum 10. Februar 2023 eingereicht werden. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.

Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular finden Sie auf der Internetseite des Annedore-Leber- Berufsbildungswerks Berlin.

Personen in einer Produktionshalle

Made in Tempelhof-Schöneberg – Mercedes-Benz Werk Berlin

Ende Oktober war es soweit, ein Besuch stand weit oben auf der Prioritätenliste von Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann.

Beim Besuch bei einem der größten Arbeitgeber Berlins wurden Bezirksbürgermeister Oltmann und die bezirkliche Wirtschaftsförderung vom Standortverantwortlichen Clemenz Dobrawa, dem Leiter der Produktion Dieter Nau, dem Betriebsratsvorsitzenden Fevzi Sikar und Stefan Lange, Centerkoordination empfangen.

Dem ältesten Produktionswerk von Mercedes-Benz stehen große Veränderungen bevor. Das Beschäftigungsfeld ändert sich von konventionellen Antrieben hin zur E-Mobilität und wird das Motorenwerk in die Zukunft führen. Der Transformationsprozess ist ganzheitlich angelegt und umfasst nicht nur die Produkte, sondern geht Hand in Hand mit der Qualifikation der Mitarbeitenden.

Für den bereits begonnenen Transformationsprozess baut der Automobilhersteller auf die bestehende Berliner-Belegschaft, die derzeit rund 2.100 Mitarbeitende umfasst. Ein gutes Beispiel hierfür ist die erfolgreiche Qualifizierung von Produktionsmitarbeitenden zu Junior Softwareentwickler_innen. Die Mitarbeitenden sind hoch motiviert und werden am Standort erfolgreich fortgebildet. Als Trainings- und Qualifizierungszentrum sollen im kürzlich eröffneten Mercedes-Benz Digital Factory Campus im Werk Berlin künftig Schulungsprogramme für das gesamte Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz implementiert werden. Am Standort wird auf die eigenen Talente und deren Förderung vertraut. Die Standortleitung arbeitet mit dem Betriebsrat gemeinsam an Lösungen, die Mitarbeitenden bei dem Transformationsprozess mitzunehmen.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:

Für mich als Bezirksbürgermeister ist es wichtig zu hören, dass Standortleitung und Betriebsrat gemeinsam daran arbeiten, dass bei den jetzt anstehenden Veränderungen die Mitarbeitenden Teil des Transformationsprozesses sind. Ein für Berlin so wichtiger Arbeitgeber trägt hier auch eine gewisse Verantwortung. Besonders freut es mich auch, dass Mercedes sich offen zeigt, sich lokal einzubringen und mit den Akteur_innen vor Ort in Kontakt zu treten. Dabei unterstützt der Bezirk sehr gerne.”

Im Rahmen des Besuchs gab es die Möglichkeit einen Produktionsbereich im Südwerk zu besuchen. Meister Bernhard Barnewitz erklärte stolz die Arbeitsprozesse, die zur Fertigung des Batteriesteuerungsmoduls im Werk gehören.

Vier Männer stehen vor einer weißen Wand

Industrie-und Wirtschaftstreff: Die Digitalisierung und seine Herausforderungen für Unternehmen und Behörden

Nach 2 Jahren Unterbrechung fand am letzten Donnerstag der Industrie-und Wirtschaftstreff wieder mit Publikum in den schicken Räumen des Gastgebers hubraum in Tempelhof-Schöneberg statt. Das brandaktuelle Thema Digitalisierung war das Motto der Veranstaltung. Zahlreiche lokale Unternehmen und hochkarätige Referenten waren vertreten, haben an der regen Diskussion teilgenommen und die Gelegenheit zum Austauschen und Vernetzen genutzt.
Wer oder was sind hubraum? Der Managing Director Axel Menneking des Tech-Inkubator der Deutschen Telekom glaubt an eine greifbare Zukunft: Im wahrsten Sinne des Wortes bringt hubraum Tech-Innovationen von der Theorie in die Praxis, sorgt für Innovationstransfer und schafft Geschäftsmöglichkeiten. hubraum arbeitet seit 2012 von seinen Standorten in Berlin, Krakau und Tel Aviv aus zu digitalen Themen zusammen. Ihre Fokusthemen sind 5G, Internet der Dinge und künstliche Intelligenz.
Michael Frank, Leiter Unit Smart City bei der Telekom erläuterte die digitale Lösungen für die zukünftigen Herausforderungen und Fragen in unserer globalen Gesellschaft. Wie gehen wir mit Umweltverschmutzung um? Was tun wir gegen Rohstoffknappheit? Welche Folgen haben demographischer Wandel und Bevölkerungswachstum in urbanen Räumen? Zu diesen Fragen kommen weitere Themen aus dem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Spektrum hinzu. Smart-City-Strategien versuchen, darauf die richtigen Antworten zu präsentieren. Smart City beinhaltet jedoch mehr als neue Technologien. Das Konzept stellt den Menschen in den Vordergrund. Der Anspruch der Bürger_innen steigt und der Wunsch nach digitalen Innovationen, die schnelle Hilfe im Alltag leisten, wird zunehmend größer.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:

Die Digitalisierung hat sich auch als wichtiger Bestandteil der Krisenbewältigung im Zuge der Corona-Pandemie durch Politik, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen erwiesen. Die Verlagerung von Arbeitsprozessen und Kommunikation auf virtuelle Plattformen und die Ermöglichung von Arbeit im Homeoffice können langfristig positive Effekte mit sich bringen. Verkehrsmengen und der Ressourcenverbrauch werden dadurch reduziert und der Wandel zu neuen Arbeitsformen vorangetrieben“.

Die Entwicklung von smarten Lösungen im öffentlichen Raum von großen Städten erfordert deshalb eine angemessene Zusammenarbeit und Beteiligung aller Interessensgruppen. Je früher die Einbindung in Entscheidungsprozesse stattfindet, desto größer ist der Nutzen.

Der Chief Digital Officer des Landes Berlin Dr. Ralf Kleindiek:

Transformation heißt Menschen zusammen und Interessen in Einklang zu bringen, um gemeinsam konkrete Vorhaben anzugehen. Klimakrise, Verkehrswende, lebendige Kieze und gute Lebensqualität erfordern Kooperation und neues Denken! Daher bietet die Strategie Gemeinsam Digital: Berlin neben der Vision eines smarten Berlins und den dafür notwendigen Zielen, einen Prozess, in dem die vielfältigen Perspektiven und Kräfte in der Stadt gebündelt und neue Werkzeuge gemeinsam erprobt werden. Smart ist Berlin dann, wenn Digitalisierung und Technologie gesellschaftlichen Nutzen erzeugen und das demokratische Gemeinwesen stärken.“
Im Anschluss konnten sich die Gäste von der Vernetzungsplattform, die das Bezirksamt im Rahmen vom GRW geförderten Regionalmanagement erstellt hat, einen Eindruck verschaffen und das Showroom der Telekom besichtigen.

Alle Gewinner_innen und Sponsoren des Green Buddy Awards 2022, Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann und Bezirksstadträtin Saskia Ellenbeck

Green Buddy Award zum 11. Mal verliehen

And the winners are…

Nach zwei Jahren endlich wieder live mit Publikum: Im Metropol Berlin wurden gestern zum elften Mal die Green Buddy Awards festlich verliehen. Das stimmungsvolle Event wurde musikalisch von der Band Dota begleitet. Das Abendprogramm präsentierte erneut die Moderatorin Boussa Thiam. An der großen Feier nahmen zahlreiche Vertreter_innen von Unternehmen und Institutionen teil.

Mit der Auslobung des Green Buddy Awards würdigt das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und ihren Kooperationspartner_innen Unternehmen, für die Ökologie und Nachhaltigkeit Teil der eigenen Unternehmensphilosophie sind. Zukunftsweisende Entwicklungen, die nachhaltig wirken, werden durch die Verleihung des Green Buddy Awards anerkannt und honoriert.

Der Green Buddy Award 2022 besteht aus fünf Preiskategorien. Jede Kategorie wird mit einem individuellen Buddy Bären, einem Preisgeld von 2.000 Euro sowie einer Urkunde ausgezeichnet.

Die diesjährigen Preisträger_innen

In der Kategorie “Einzelhandel” geht der Preis vom Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. an hello simple:

  • Hello simple steht für innovative, minimalistische und plastikfreie Drogerieprodukte und auch für Regionalität. Durch die Zusammenarbeit mit kleinen, deutschen Manufakturen, unterstützen sie die regionale Wirtschaft, vermeiden unnötige Übersee-Transporte und den damit verbundenen CO2-Ausstoß und fördern die deutsche Handwerkskunst. Außerdem leisten sie Pionierarbeit bei der Entwicklung neuer, innovativer Produkte, wie beispielsweise die DIY Boxen, bei denen die Kund_innen durchs Selbermachen lernen, welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Darüber hinaus engagieren Sie sich für den Meeresschutz. Durch ihre Arbeit konnten bereits über 3,5 Tonnen Plastik aus den Flüssen Indonesiens gefischt und mehr als 12.000 Euro für den Meeresschutz gespendet werden.

In der Kategorie “Abfallvermeidung/ Reduce, Reuse und Recycle” geht der Preis der Berliner Stadtreinigung an FREA GmbH:

  • FREA ist das weltweit erste pflanzenbasierte zero waste Restaurant und Cateringunternehmen. Alle Produkte und Speisen werden im eigenen Restaurant selbst hergestellt, alle Reste werden in der hauseigenen Kompostiermaschine zu einem wertvollen Bodenersatzstoff weiterverarbeitet. Die FREA Produkte sind aus ökologischem Anbau, saisonal und zum größten Teil regional. FREA steht für einen ganzheitlich nachhaltigen Ansatz der Müllvermeidung und Ressourcenschonung in der Gastronomie. Nachhaltigkeit lohnt sich und kann wirtschaftlich sein.

In der Kategorie “Smart Cities Lösungen” geht der Preis von Berlin Partner und IBB an Madaster Germany GmbH:

  • Auf der Madaster -Plattform werden die Rohstoffdaten eines Gebäudes auf Basis von Building Information Modeling (BIM) dokumentiert und durch die Verknüpfung zu externen Datenbanken angereichert. Die gebündelten Daten werden in einem digitalen Gebäuderessourcenpass nachvollziehbar und differenziert widergespiegelt. Der Gebäuderessourcenpass von Madaster ermöglicht finanzielle und zirkuläre Bewertungen sowie die Berechnung des CO2-Fußabdruckes und unterstützt somit die Verwaltung und die Veräußerung von Immobilien und die Wiederverwendung von Bauteilen und Materialien durch die Etablierung eines Materialkatasters.

In der Kategorie “Umweltschonende Produktion und produktionsnahe Dienstleistungen und Handwerksbetriebe” geht der Preis des Bezirks an Soulproducts GmbH:

  • Soulproducts GmbH ist ein Berliner Sozialunternehmen, das plastikfreie und wiederverwendbare Trinkflaschen aus Glas und Edelstahl vertreibt. Mit ihren Produkten möchte das Unternehmen Verbraucher_innen motivieren, nachhaltiger zu konsumieren, ganz konkret: von Wasser aus Plastikflaschen auf Leitungswasser umzusteigen und so jede Menge unnötigen Plastik und CO2-Emissionen einzusparen. Die soulbottles sind fair, nachhaltig und klimaneutral produziert. Als Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie und zertifizierte B Corp steht Soulproducts GmbH für eine Wirtschaft, die Menschen und dem Planeten hilft.

Der Young Green Buddy Award geht an die Schülerfirma Scoopaper:

  • Scoopaper ist eine Schüler_innenfirma der Carl-Zeiss-Oberschule. Aus Altpapier, welches die Schüler_innen von der Schule zur Verfügung gestellt bekommen, stellen sie durch ein Schöpfverfahren neues Papier her, das dann zu neuen Produkten, zum Beispiel Notizbücher, Lesezeichen, Briefpapier, Anhänger weiterverarbeitet wird. Die Produkte zeichnen sich sowohl durch das umweltfreundliche Image als auch durch eine gute Qualität, basierend auf Handarbeit aus.

Kooperationspartner_innen des Green Buddy Awards sind die Buddy Bär Berlin GmbH sowie Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, die Investitionsbank Berlin, die Berliner Stadtreinigung (BSR) und der Marienpark Berlin, die Preise stiften und die feierliche Verleihung fördern.

Weitere Auslobungen übernehmen der Handelsverband Berlin-Brandenburg HBB sowie das Umwelt-und Naturschutzamt des Bezirks.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann mit den Initiator_innen der Charta und den Neuunterzeichner_innen

Erstes Netzwerktreffen der Zukunfts-Charta Grüner Hirsch

Nach dem Motto – „Kurze Wege in die Zukunft“ haben sich Tempelhof-Schöneberger Unternehmen gemeinsam mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg zu einem lokalen Bündnis zusammengeschlossen. Damit rücken sie ökologisches Wirtschaften und innovative Zukunftsprojekte in den Fokus.
Die Charta Grüner Hirsch ist eine freiwillige Selbstverpflichtung und sorgt für mehr Sichtbarkeit von Nachhaltigkeits-Themen und -Engagement. 2021 gegründet, nimmt die nachhaltige Wertegemeinschaft nun richtig Fahrt auf! Nach und nach schließen sich Unternehmer_innen der Wertegemeinschaft an und bekennen sich öffentlich zu den acht Leitsätzen der Zukunfts-Charta. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg geht dabei neue Wege der Vernetzung.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:

Die Charta versteht sich als partizipativer Zusammenschluss, der durch die Netzwerkpartner_innen gemeinschaftlich gestaltet wird. Genau solche Zusammenkünfte, wie den heutigen Tag wollen wir nutzen, um in den Austausch zu kommen. Der Grüne Hirsch soll inspirieren, motivieren und Unternehmer_innen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit bestärken.

Bei dem ersten Auftakttreffen sind die Initiator_innen der Charta, die Neuunterzeichner_innen und alle, die an der Charta interessiert sind, zusammengekommen. Nach der Begrüßung von Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann, wurden allen Unterzeichner_innen feierlich die Urkunden übergeben. Die Veranstaltung diente vor allem dazu, sich zu vernetzen und gemeinsam neue Ideen für Nachhaltigkeit in Tempelhof-Schöneberg zu entwickeln.

Die Zukunfts-Charta wurde im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Bundesmitteln und Mitteln des Landes Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, gefördert und durch die Senatsverwaltung für Finanzen kofinanziert.

Plakatmotiv zu Art up! Crossover Creation

Art up! Crossover Creation

„Art up! Crossover Creation“ unterstützt bildende Künstler_innen und Musiker_innen, sich besser in der Kreativwirtschaft zu positionieren. Neben der individuellen Förderung steht die konkrete Zusammenarbeit von Musiker_innen und bildenden Künstler_innen im Fokus, die hier spartenübergreifende künstlerische Formate entwickeln und erproben können.

In einem 6-monatigen Prozess befasst sich die Gruppe aus Musiker_innen und Künstler_innen gemeinsam zielgerichtet mit Kunst und Musik als Unternehmen, passenden Kommunikationsstrategien, Markenbildung für Kulturschaffende, der Akquise von Finanzmitteln und der wirtschaftlichen Verwertung des eigenen Schaffens. Zur Seite in diesem Prozess stehen ihnen Expert_innen aus der Kunst- und Musikwirtschaft.

Am Ende steht ein kollaborativ erarbeitetes Abschlussevent, bei dem die Teilnehmenden ihre Werke der Öffentlichkeit präsentieren.

Detaillierte Informationen dazu

Logo Berlin reloaded

Perspektiven für die Bezirksarbeit zur Stärkung des lokalen Tourismus

Das bezirksübergreifende Projekt zur Unterstützung der lokalen touristischen Unternehmen in und nach der Coronakrise unter dem Arbeitstitel „Berlin reloaded“ hat eine Analyse der Betroffenheit von lokalen touristischen Unternehmen durchgeführt. Es wurde ein Set an potenziellen Maßnahmenvorschlägen für die bezirklichen Wirtschaftsförderungen für die Zeit nach der Coronapandemie vorgelegt.

Das durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe finanzierte einjährige Projekt (Dezember 2020 bis Dezember 2021) wurde von acht Wirtschaftsförderungen der Berliner Bezirksämter initiiert. Zielstellung war es, die Folgen der Pandemie für die lokale Wirtschaft auch unter den Prämissen der Stadtverträglichkeit, Nachhaltigkeit und Aspekten der zunehmenden Digitalisierung genauer zu betrachten. Ein Projektteam der mascontour GmbH und Leo-Impact Consulting GmbH führte gemeinsam mit den Wirtschaftsförderungen eine berlinweite quantitative Onlinebefragung unter den Unternehmen der Tourismusbranche und benachbarter Branchen durch. Experteninterviews mit wichtigen Akteur_innen des Berliner Tourismus sowie die Einbeziehung bestehender Tourismuskonzepte vervollständigen die Einschätzungen.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:

Die Studienergebnisse kommen zur richtigen Zeit, damit sie in unser bezirkliches Tourismuskonzept eingearbeitet werden können. Darüber hinaus haben wir uns gemeinsam mit den anderen Bezirken auf ein Folgeprojekt geeinigt, in dem wir uns vor allem um die Fachkräftesicherung und -qualifizierung kümmern werden.

Die Ergebnisse aus den Befragungen und der Voranalyse spiegeln Strukturen und Bedarfe touristischer Akteur_innen der Unternehmensbranchen Beherbergung, Gastronomie, Freizeit/Kultur, Shopping, Clubs, Attraktionen und Mobilitätsanbieter mitten in der Pandemie wider.

Wesentliche Herausforderungen bestehen nach Auskunft der Unternehmen hinsichtlich der Gewinnung bzw. Fluktuation von Fachkräften sowie in Bezug auf die Umsetzung des Homeoffice. Das Thema Fachkräftemangel wirkt weit über die Pandemie hinaus und hat dadurch an Dynamik und Dramatik gewonnen. In puncto Innovationsbereitschaft liegt der Fokus der Unternehmen nun auf der Entwicklung neuer Angebote, der Erschließung neuer Zielgruppen, der Nutzung neuer Vermarktungskanäle, dem Ausbau von Kooperationen und der Vernetzung innerhalb Berlins. Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Stadtverträglichkeit werden bei der zukünftigen Entwicklung qualitativer Angebote weiterhin eine hohe Relevanz besitzen. Handlungsbedarf zeigt sich bei den Themen Interaktion mit Ämtern und Behörden, Yield-Management, Warenwirtschaft und Personalmanagement. Bemerkenswert, rund ein Viertel der Unternehmen engagiert sich bereits in Tourismusprojekten auf bezirklicher Ebene und jedes zweite der 300 befragten Unternehmen könnte sich vorstellen, dies in Zukunft zu tun.

Aus der Voranalyse, den qualitativen Interviews sowie der Online-Unternehmensbefragung wurden sechs strategische Handlungsempfehlungen abgeleitet. Diese sind als Leitlinien zur künftigen Initiierung, Steuerung und Begleitung der tourismusbezogenen Arbeit zu betrachten und richten sich an die bezirklichen Wirtschaftsförderungen, betreffen aber zugleich in Teilen die Landesebene mit den entsprechenden Akteur_innen. Die Ergebnisse von „Berlin reloaded“ fließen in die Ausgestaltung des Neustart-Programms der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe ein.

Weitere bezirksspezifische Informationen können Sie auf den Internetseiten der am Projekt beteiligten Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf, Neukölln, Lichtenberg, Pankow, Reinickendorf und Tempelhof–Schöneberg nachlesen.

Berliner Breitband Portal

Was ist das Berliner Breitband Portal

Eine Plattform, die erstmalig allen Berliner Bürger_innen und Unternehmen die Möglichkeit gibt einen Breitbandbedarf zu melden und sich umfassend über das Thema Breitband zu informieren.

Für wen ist das Berliner Breitband Portal

Es richtet sich an alle Berliner Bürger_innen besonders aber an Unternehmen, die sich eine bessere Breitbandversorgung wünschen. Mithilfe der Telekommunikationsunternehmen, die ebenfalls dazu aufgerufen sind das Berliner Breitband Portal zu nutzen, wollen wir dazu beitragen, Versorgungslücken im Land zu reduzieren.

Was kann ich hier tun?

Bedarfe, Bedarfe, Bedarfe! Bitte melden Sie Ihren Bedarf und tun Sie dies idealerweise gemeinsam mit Nachbar_innen, Bekannten oder Unternehmenskolleg_innen. Je mehr Bedarfe gemeldet werden, desto sichtbarer sind Sie für die ausbauenden Telekommunikationsunternehmen. Beachten Sie aber bitte, dass Sie für mehr Bandbreite gegebenenfalls höhere Kosten in Kauf nehmen müssen. Sie haben außerdem die Möglichkeit, direkt von Telekommunikationsunternehmen mit konkreten Angeboten kontaktiert zu werden. Hierfür müssen Sie uns ausdrücklich Ihre Zustimmung erteilen. Ihre Daten werden dabei selbstverständlich vertraulich im Sinne des Datenschutzes behandelt.

Was passiert dann?

Ihre Breitbandbedarfe werden in einen geschützten Bereich überführt, auf denen die Telekommunikationsunternehmen zugreifen können. Wenn Sie kontaktiert werden wollen, können die registrierten Telekommunikationsunternehmen Ihnen entsprechende Angebote unterbreiten. Bleiben Sie anonym, wird ihr Bedarf lediglich auf der Bedarfskarte abgebildet

Was darf ich nicht erwarten?

An dieser Stelle möchten wir Sie darauf hinweisen, dass das Land Berlin derzeit nicht aktiv in den Breitband Ausbau eingreifen darf. Entsprechend dient diese Plattform als Vermittlungsinstrument zwischen Ihnen als Bedarfsträger und den ausbauenden Telekommunikationsunternehmen. Wir können Ihnen daher keinen gewünschten Anschluss garantieren.

Weitere Informationen und die Möglichkeit für eine Bedarfsanmeldung bekommen Sie auf der Internetseite des Berliner Breitband Portals.