Informationen zum Coronavirus

Inhaltsspalte

Newsletter März und April 2021

Logo des Amts für Weiterbildung und Kultur Tempelhof-Schöneberg
Bild: Amt für Weiterbildung und Kultur Tempelhof-Schöneberg

Liebe Leser_in,

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie Herrn Stefan Bruns, bei dem Kulturfest 2019, sprechen
Bild: georg+georg

was für ein Frühjahr! „Dritte Welle“ und Hoffnung auf die größte Impfkampagne, extreme Kälte und plötzliche Vorfrühlings-Wärme, – wann gewinnen wir unsere Freiheiten wieder, wann sind Kontakte und soziale Nähe wieder erlaubt? Öffnen sich die Türen von Bildungs- und Kulturhäusern? Schon wieder warten wir auf eine Kanzlerin-Runde, die nächste Infektionsschutz-Verordnung. Manche reagieren zermürbt. Die Bibliotheken öffnen vorsichtig im Leihbetrieb. VHS, Museen und Musikschule forcieren ihre online-Angebote. Manche Menschen signalisieren: „Nase voll von Videokonferenzen“. Als ob die Zeiten nicht schwer genug sind, kommt für Bildung und Kultur im Bezirk Ungemach dazu:

Das Schulamt hat kurzfristig der Gertrud-Kolmar-Bibliothek ihre Räume in der Pallasstraße gekündigt, Eigenbedarf. Der einzige Raum im Rathaus Schöneberg, den Künstler_innen zum Proben nutzen können, wird für Besprechungen und als Wahlbüro benötigt. Wir reagieren und verstärken die Haltestelle des Bücherbusses vor dem Haus – und wir machen uns auf die Suche nach einem neuen Bibliotheks-Standort in Schöneberg-Nord! Wir suchen neue Künstlerräume in unseren anderen Standorten. Wir kooperieren mit Familienzentren. Und, und, und …

Geschlossene Häuser, aber jede Menge Arbeit. Und wenn Sie weiterlesen – dann werden Sie staunen, was wir trotz Corona alles für Sie vorbereiten! Denn wir vermissen Sie und freuen uns auf Ihren Besuch – noch in diesem Frühjahr. Also bleiben Sie gesund!

Herzlich grüßt

Stefan Bruns
Leiter des Amts für Weiterbildung und Kultur

Wir wachsen zusammen!

Bildvergrößerung: Tomaten Sprössling
Bild: Pixabay

Das Amt für Weiterbildung und Kultur Tempelhof-Schöneberg möchte für die Bürger_innen mehr gemeinsame Angebote schaffen und sich besser vernetzen. Dafür braucht es zunächst Wurzeln, damit es sprießen kann.
Deshalb nehmen wir unser Vorhaben ganz wörtlich und laden Sie ein, dabei mitzumachen:

Tomaten für mehr Stadtgrün!

1. Besorgen Sie sich:
  • Tomatensamen
  • Saatgefäße z. B. Eierkarton mit Erde
  • ein schönes, warmes und helles Plätzchen

2. Säen Sie das Saatgut in die Behälter mit Erde und wässern Sie regelmäßig.

3. Wenn die Pflanzen keimen und wachsen, benötigen sie mehr Erde und Platz. Jetzt muss umgetopft werden.

4. Nach den Eisheiligen im Mai wird es gemeinsame Orte und Aktionen geben, um die Pflanzen ins Freie zu setzen.

Informationen zu den weiteren Aktionen folgen.
Zwischenzeitlich freuen wir uns, wenn Sie Ihre Bilder und Erfahrungen mit uns per E-Mail teilen: stabi-anmeldung@ba-ts.berlin.de

Kunst, Kultur, Museen

Frauenmärz 2021

Bildvergrößerung: Frauenmärz 2021 Flyer
Bild: diegeisel

»Netzwerkerinnen – Visionärinnen – Macherinnen«
vom 1. bis zum 31. März

Warum ist Klimagerechtigkeit auch eine Frage von Geschlechtergerechtigkeit? Und warum sind Frauen im Kunstbetrieb auch im 21. Jahrhundert immer noch unterrepräsentiert?! Mit zwei brisanten Auftakt-Themen am 1. März − in einer Online-Filmnacht und einer »Fair-Share forwomenartists« Kampagne − startet die Veranstaltungsreihe »Frauenmärz« aus Tempelhof-Schöneberg auch in diesem Ausnahmejahr in ein brandaktuelles, facettenreiches Programm.

Ausführliche Infos zum Programm mit rund 30 Veranstaltungen, Talks, Film- und Online-Formaten sowie aktuelle News erhalten Sie ab sofort online unter www.frauenmaerz.de

Dezentrale Kulturarbeit

Bildvergrößerung: Fotografie von Wojtek Skowron
Bild: Wojtek Skowron

Gestreichelte Winkel

Fotografien von Wojtek Skowron und Videoarbeiten von Christian Bomm, dem Berliner Kreativkollektiv mobtik und Silja Korn

Ort: Galerie subjectobject, Grunewaldstr. 79, 10823

Vorbehaltlicher Termin der Vernissage:
am 13. März von 19 bis 22 Uhr / Aktuelle Infos erhalten Sie unter www.dezentrale-kulturarbeit.de

Ausstellungsdauer: vom 13. März bis zum 13. April
Öffnungszeiten: von Dienstag bis Mittwoch von 15 bis 19 Uhr und Donnerstag bis Samstag von 12 bis 19 Uhr

Wojtek Skowron findet seine Motive in den toten Winkeln urbanen Raumes, er stößt auf Dinge, über die unser Blick sonst flüchtig hinweg gleitet. Was er auf Streifzügen durch die Tempelhofer Mitte fand, wird in dieser Ausstellung als ein emotionales Portrait des Stadtviertels vor seiner geplanten Neugestaltung zusammengebracht. Der Fotograf Skowron sowie die Videofilmer Christian Bomm, das Berliner Kreativkollektiv mobtik und Silja Korn sind Gewinner eines Foto- und Videopreises, den die Dezentrale Kulturarbeit 2019 ausgeschrieben hat.

Alliierte in Berlin – Das Architekturerbe

Bildvergrößerung: Flughafen Tempelhof Restaurant Airbase
Bild: Mila Hacke

verlängert bis zum 15. April

Bitte schauen Sie auf die Websites www.urania.de und www.dezentrale-kulturarbeit.de*, um aktuelle Informationen zur Veranstaltung zu finden.

Ort: Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin
Reguläre Öffnungszeiten: von Montag bis Freitag von 16 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag von 14 bis 19 Uhr

Aufgrund des Lockdowns war die Ausstellung im November und Dezember geschlossen. Sollten öffentliche Kulturveranstaltungen wieder möglich sein, kann Mila Hackes Ausstellung noch bis zum 15. April besucht werden. In der Ausstellung in der Urania werden großformatige Fotos von Neubauten der Alliierten gezeigt, dazu zählen Kulturbauten, Schulen und Sportanlagen sowie Kirchen in Kasernen und Siedlungen. Einige sind von Abriss bedroht. Auch die ehemaligen Hauptquartiere, die Luftsicherheitszentrale der vier Mächte sowie die Kommandantur der Westalliierten und deren Flughäfen werden gezeigt.

Neue Werte – auf der Suche nach Zukunft

Die Premiere ist am 30. April um 20 Uhr!
Ort: IM LEEREN RAUM, Ebersstraße 27, 10827 Berlin

In einem Moment, in dem sich alles auf den Kopf zu stellen scheint, stellt sich die Frage, wo es hingehen kann. Können Werte die Funktion von Wegmarkierungen haben, die dabei helfen, die Orientierung zu behalten oder sie zu gewinnen? Welche Werte braucht es, um zukunftsfähig zu sein – und worauf lässt sich verzichten? Wie können Werte verhandelt werden? Was ist wichtiger; um mit Umbrüchen wie der Klimakrise umzugehen – Mut oder Vernunft? In der Stückentwicklung „Neue Werte“ wird untersucht, woran sich Menschen der Gegenwart orientieren. Umsetzung: Alex Bäke

Bust a Nut

Bildvergrößerung: Bust a nut ist ein kollektives und interdisziplinäres Kunstprojekt queerer Künstler_nnen aus der Internationalen Berliner Kulturszene.
Bild: Robin Kirchner

Dokumentation des Kunstprojekts 2018/2019 auf dem Tempelhofer Feld

Infos unter www.dezentrale-kulturarbeit.de

Der Fotograf Robin Kirchner rief im Sommer 2018 die Ausstellungsreihe Bust A Nut ins Leben. Gemeinsam mit dem befreundeten Künstler Theodor Johansson gestalteten sie die Plattenvereinigung – einen Kubus aus recycelten Betonplatten am Rande des Tempelhofer Feldes – innen und außen mit Schwarzweiß-Foto-Postern und farbigen Stoffbannern. Die Installation verwies auf Codes queerer Club- und Cruising-Kultur. Am Gebäude hängend präsentierte sich die Fotografie eines entblößten Pos, weithin sichtbar über das Tempelhofer Feld, und darunter war genug Platz für Drinks und Tanz zu den Klängen von MassimilanoPagliara und Luigi Di Venere, bis die Sonne unterging. Zwei weitere Male wurde bisher zu Art + Rave im queeren Clubhaus geladen, jeweils mit einer neuen Ausstellung und in Kollaboration mit Künstler_innen und DJ’s . Mit Unterstützung der Dezentralen Kulturarbeit ist nun eine Fotodokumentation über ein „queeres Clubhaus“ auf dem Tempelhofer Feld entstanden.

Kommunale Galerien

Aufgrund der aktuellen Pandemieverordnung bleiben die kommunalen Galerien weiterhin bis mindestens 7. März geschlossen. Ab dem 1. März geht die neu gestaltete Website online: www.hausamkleistpark.de

Sobald die Kommunalen Galerie-Standorte wieder für das Publikum öffnen dürfen, werden die aktuellen Ausstellungen „Diversität der Moderne – 100 Jahre Groß Berlin“ im Haus am Kleistpark ebenso wie „Resono“ mit Objekten und Zeichnungen von Ev Pommer in der Galerie im Tempelhof Museum die jeweiligen Laufzeiten verlängern.

Diversität der Moderne. 100 Jahre Groß-Berlin

Bildvergrößerung: Ausstellungsansicht Arwed Messmer
Bild: Gerhard Haug

Fotoausstellung, kuratiert von Gabriele Muschter und Uwe Warnke
verlängert bis zum 23. Mai
Ort: Haus am Kleistpark und Haus am Kleistpark I Projektraum

Mit Arbeiten von Stefanie Bürkle, Göran Gnaudschun, Ute Mahler, Florian Merkel, Arwed Messmer, Andreas Mühe, Loredana Nemes, Michael Schmidt, Anne Schönharting, Michael Wesely, Ulrich Wüst.

Die Metropole Berlin steht im Fokus dieser Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung Haus Europa entstanden ist. Anlässlich des einhundertjährigen Jubiläums der administrativen Schaffung von Groß-Berlin werden elf künstlerisch-fotografische Positionen vorgestellt, die sich mit der Lebensrealität, Vielschichtigkeit und Komplexität von Prozessen und Entwicklungen in der Großstadt Berlin auseinandersetzen.

Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Michael Müller

Resono – Objekte und Zeichnungen von Ev Pommer

Bildvergrößerung: Ev Pommer, Cado III, 2020, Gras
Bild: Ev Pommer

verlängert bis zum 20. Juni
Ort: Galerie im Tempelhof Museum

Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit der Berliner Bildhauerin Ev Pommer steht der Mensch mit seinen Erfahrungen und Empfindungen. Die Künstlerin versucht, mit ihren Objekten und Skulpturen Bilder für Situationen und Gefühle zu finden, die diesen entsprechen.

Anwesenheit und Abwesenheit, das Zusammenspiel von Sichtbarem und Unsichtbarem wie auch der Gegensatz von Innen und Außen spielen in ihrer Arbeit eine wichtige Rolle. Als Bildhauerin spricht sie mit körperlichen Mitteln von geistigen Zuständen, ihre Objekte sieht sie als Konzentrat aus Erfahrungen und Erinnerungen.

Museen Tempelhof-Schöneberg

Workshops gehen online!

Bildvergrößerung: "All included!" Materialen für Schulklassen
Bild: Museen Tempelhof-Schöneberg

Ab sofort hat das Jugend Museum zwei seiner stark nachgefragten Workshops auch als Online-Formate im Programm. Digitale Angebote zum selbst Forschen und Entdecken gibt es auch vom Kindermuseum unterm Dach oder auf der Homepage vom Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße. Damit kommen die Museen auch in Corona-Zeiten in die Schulklassen oder zu Ihnen nach Hause!

Alle Informationen zu den kostenlosen, 90-minütigen Online-Workshops vom Jugend Museum finden Sie hier auf der Website des Jugend Museums.

Beim Kindermuseum unterm Dach gibt es Leckerschmecker-Rezepte für zu Hause, Mitmach-Aktionen und Tipps für Umwelt-Checker_innen: www.kindermuseum-unterm-dach.berlin

Umfangreiches Material für Schulklassen zur Geschichte des SA-Gefängnis Papestraße finden Sie auf der Website des Gedenkortes Papestraße.

Tempelhof Museum

Bildvergrößerung: Die Großtrappen verweisen auch mit kleinen Beschilderungen auf die Hörstation
Bild: zeraberlin

Neuer Audioguide durch die Dauerausstellung »Zwischen Feldern und Fabriken«
Ort: Tempelhof Museum
Bis auf Weiteres geschlossen. Aktuelle Informationen finden Sie unter www.museen-tempelhof-schoeneberg.de

Sobald die Museumstüren sich wieder öffnen, können sich junge Besucher_innen mit einem neuen Audioguide durch die Dauerausstellung im Tempelhof Museum begleiten lassen. Die zwei Großtrappen Willy und Luise erzählen spannende Geschichten aus dem Bezirk und führen durch das Marienfelder Dorfleben und die Industrieanlagen am Teltowkanal. Gemeinsam mit den Kindern stöbern sie auch in geheimnisvollen Schränken und alten Kisten.

Der Audioguide ist beim Besucherempfang im Tempelhof Museum kostenlos erhältlich.

Wege aus der Wohnungsnot – Bauen für Groß-Berlin in Schöneberg und Tempelhof

Bildvergrößerung: Blick in die Ausstellung im Tempelhof Museum Wege aus der Wohnungsnot
Bild: Amélie Losier

Ausstellungskatalog in Vorbereitung

Bis auf Weiteres geschlossen. Die Ausstellungsreihe im Tempelhof Museum und Schöneberg Museum wird über den 14. März hinaus nicht verlängert.

Orte: Schöneberg Museum und Tempelhof Museum

Vor 100 Jahren werden die Dörfer Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade ebenso wie die selbstständige Stadt Schöneberg Teil der neuen Stadtgemeinde »Groß-Berlin«. Bereits bei deren Gründung ist der Wohnungsmangel dramatisch – im gesamten Stadtraum fehlen über 100.000 Wohnungen. Im Rahmen der Ausstellungsreihe Wege aus der Wohnungsnot erscheint nun ein Katalog, der die Highlights der Ausstellungen beleuchtet und eine ausführliche fotografische Dokumentation von beiden Standorten präsentiert.

Der Katalog wird an beiden Museumsstandorten erhältlich sein. Aktuelle Informationen erhalten Sie zeitnah unter www.museen-tempelhof-schoeneberg.de

Enthüllte Schätze. 101 Jahre Schöneberger Kunstdepot

Bildvergrößerung: Hans Baluschek, Schwarzes Land, 1922
Bild: Hans Baluschek Foto: Malte Nies (cequi)

Kunstausstellung
voraussichtlich ab 24. April bis 6. August
Ort: Schöneberg Museum

Hans Baluschek, Marlene Dietrich, Georg Netzband, Moriz Melzer, Ludwig von Hofmann, Albert Einstein – im Mittelpunkt der Sammlungspräsentation stehen Künstler_innen, Persönlichkeiten und Orte des Bezirks. Vor 101 Jahren wurde mit der Sammlung Levinstein der Grundstock für das Kunstdepot der Museen Tempelhof-Schöneberg gelegt, das heute etwa 600 Bilder und Skulpturen beherbergt. Die “Enthüllten Schätze” führen die Betrachter_innen vorbei an Berliner Toilettenhäuschen und abstrakten Landschaften, durch Kiefernwäldchen und Hinterhöfe, über Schienen und zum Schöneberger Gasometer.

Besucher_innen können sich auf ein abwechslungsreiches Begleitprogramm freuen – zum Beispiel auf ein kreatives Sommerferienprogramm für Kinder und Spaziergänge zum Schöneberger Gasometer.

Aktuelle Infos zum Programm finden Sie unter www.museen-tempelhof-schoeneberg.de

Musikschule

Es geht los in der Alten Mälzerei

Unsere Lehrer_innen stehen in den Startlöchern!

Jetzt anmelden für Instrumentalunterricht und Kurse:
  • Violine, Bratsche, Cello
  • Blockflöte, Querflöte, Trompete, Klarinette
  • Gesang, Klavier, Gitarre und Cimbalom
  • Instrumentenkarussell, Musikalische Früherziehung
  • Street-Dance, African-Mooves, und Djembé
  • Elektronischer Musik, Improvisation und Theorie

Anmeldung und Information: gesine.matthes-weitzel@lkms.de

Instrument des Monats – Die Querflöte

Bildvergrößerung: Die Querflöte
Bild: Thea Nielsen

Die Querflöte ist ein vielseitig einsetzbares Instrument, das vom Grundschulalter (ab ca. 2. Klasse) bis ins hohe Alter erlernt werden kann. Ihr Klang ist besonders brillant und strahlend.
Sie gehört in die Familie der Holzblasinstrumente, weil sie in früheren Zeiten
aus Holz war. Heutzutage ist sie aus Metall oder Edelmetall: Silber, Gold oder, sehr selten, sogar Weißgold oder Platin. Dadurch wird ihr Klang kräftiger und strahlender. Für Kinder gibt es Kinderquerflöten mit gebogenen Kopfstücken. Dadurch wird das Instrument kürzer und Kinderarme können alle Klappen gut erreichen. Die Leo Kestenberg Musikschule vermietet ihren Schüler_innen gegen eine geringe monatliche Gebühr Kinder-Querflöten oder „ausgewachsene“ Querflöten für ein Jahr.
Im Orchester ist die Querflöte das am höchsten klingende Blasinstrument.
Oft liegt die Melodie in der Querflötenstimme. In der Pop- oder Rockmusik und
auch im Jazz findet die Querflöte viele Einsatzmöglichkeiten:, auch in der Musikschule. Vom Spielkreis für die ganz jungen Flötist_innen bis zum Kinder- und Jugendorchester. Außerdem werden Bläserquintette, Querflötenensembles, Ensembles mit Querflöten und Gitarren, Bigbands, Rock- und Popbands angeboten.

Gut zu wissen: Es gibt freie Plätze für Querflötenunterricht!

Anmeldung und Information per E-Mail unter martina.schraps@lkms.de

Elementares Musizieren, Kinder erleben Musik

Jetzt neue Kurse!
Ab sofort nimmt die Leo Kestenberg Musikschule Anmeldungen für Kurse ab September 2021 entgegen. Sie finden an verschiedenen Standorten im Bezirk Tempelhof-Schöneberg statt.
Elementares Musizieren ist voraussetzungslos. Das Erlebnis der Musik mit allen Sinnen steht im Mittelpunkt des Unterrichts. Für Kinder ab 2 Jahre mit einem Elternteil bieten Eltern-Kind-Kurse die Möglichkeit, anregende Musik- und Tanzerlebnisse in den Tageslauf aufzunehmen. Bei allen Angeboten, ab 3 Jahre auch Musikspiele am Klavier, stehen Singen und rhythmisches Sprechen sowie die natürliche Bewegung mit dem ganzen Körper und spielerisches Musizieren im Vordergrund. Die Schulung der Sinne und der motorischen Geschicklichkeit im musikalischen Spiel fördert Fantasie und Kreativität ebenso wie Konzentration, Ausdauer und Freude.

Kinder ab 4 Jahre können die wöchentlichen Kursangebote mit den Schwerpunkten Rhythmik/Musik und Bewegung oder Kreativer Kindertanz besuchen. Hier wird einerseits das ganzheitliche Erlebnis der Musik
durch die Entwicklung des Hörvermögens erweitert. Dies geschieht im musikalisch-rhythmischen Spiel mit Klangfarben, Tonhöhen, Tonlängen und Dynamik. Andererseits wird durch den tänzerischen Zugang die
Wahrnehmung der eigenen Körperwelt, ihrer Bewegungsmöglichkeiten und Ausdrucksvielfalt entwickelt.

Kinder ab 5 Jahre lernen im Instrumentenkreisel während eines Unterrichtsjahres verschiedene Instrumente näher kennen. An Saiten-, Blas- und Tasteninstrumenten wird die spezielle Klangerzeugung erforscht, individuelle Erfahrungen und Kenntnisse entwickelt und vertieft. Singen, Sprechen sowie Musik und Bewegung sind weiterhin Basis des Unterrichts, der durchgängig mit dem Spiel an Schlaginstrumenten erweitert wird.

Kinder ab 6 Jahre können das Angebot Instrumentenkarusse*ll besuchen. Es bietet Orientierung und kann eine Entscheidungshilfe bei der *Instrumentenwahl sein. Es finden pro Unterrichtsjahr ca. sieben Instrumentenwechsel statt, die Instrumente werden von der Leo Kestenberg Musikschule bereitgestellt.

Kinder ab 6 Jahre können im Chor mitsingen, im „Schöneberger Kinderchor I und II“ oder im „Kinderchor in Tempelhof I und II“. Hier steht die Freude am Singen im Vordergrund. Es wird in verschiedenen Sprachen gesungen, es gibt Stimmbildung, das Aufeinander-Hören wird trainiert, und immer wieder wird die Chorarbeit mit darstellendem Spiel verbunden.

Fachliche Beratung zum Angebot Kinderkurse / Instrumentenkarussell:
  • Dienstag 13 bis 15 Uhr unter (030) 90277-7406
  • Mittwoch 9 bis 11 Uhr unter (030) 90277-4975
  • Donnerstag 11 bis 13 Uhr unter (030) 90277-4974

Lehrkräfte der Musikschule im Porträt – Sofia Borges

Bildvergrößerung: Sofia Borges
Bild: Sofia Borges

Sofia Borges ist eine Perkussionistin, Komponistin und Improvisatorin, die sich durch die Mitwirkung in einer Vielzahl von internationalen Projekten einen Namen gemacht hat. Als Solokünstlerin und in Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten internationalen Künstler_innen aus den Bereichen Neue Musik, improvisierte Musik, Weltmusik, Theater und Tanz ist sie auf einer Vielzahl von internationalen Festivals rund um den Globus aufgetreten. Für ihre Kompositionen und Performances bringt sie traditionelle und speziell angefertigte Instrumente und elektronische Konfigurationen zusammen.

Sie spielt seit ihrer Jugend Schlagzeug und erhielt ihre frühe Ausbildung in Schlagzeug, Percussion, Jazz, Kammer- und Orchestermusik an der Escola de Música do Conservatório Nacional in Portugal. Anschließend erweiterte sie ihr Studium um die Fächer Komposition, Computermusik und Multimedia an der Escola Superior de Música de Lisboa und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Neben ihrer kompositorischen und performativen Tätigkeit ist Sofia Borges auch eine begeisterte Pädagogin, die sich dafür einsetzt, die jüngsten Generationen für Neue Musik und Ästhetik, erweiterte Techniken, Improvisation und Klangkunst zu begeistern. In ihren Kompositionsworkshops weiht sie Kinder und Jugendliche in die Erforschung neuer Musik und Klänge ein.

“Die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass die Veränderungen, die die Welt erfährt, exponentiell radikaler werden, je weiter wir in der Zeit voranschreiten. Angesichts dieser Ungewissheit habe ich mir viele Fragen über die Rolle des Musiklehrers im XXI-Jahrhundert gestellt und mich hierdurch mehr und mehr für das Unterrichten begeistert, weil ich glaube, dass der Musikunterricht, so wie ich ihn verstehe, einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung des 4K-Modells – Kreativität, kritisches Denken, Kommunikation und Kollaboration – leisten kann und somit Musiker_innen und Bürger_innen mit den notwendigen Werkzeugen für das XXI-Jahrhundert ausbildet.”, so Sophia Borges.

Sofia Borges ist Lehrerin der Fachgruppe Neue Musik, Neue Ton und Klangkunst. Sie bietet Kurse und Einzelunterricht an:
  • Audiokunst-Produktionen
  • Songlabor
  • Multimedielles Komponieren
  • Elektronische Musik
  • Perkussion

Stadtbibliothek

Die aktuellen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek finden Sie auf unserer Website, je nach Entwicklung der Pandemie.

LauschRausch oder bei Anruf Miss Marple!

Bildvergrößerung: aufgeschlagenes Buch, aus dem Gegenstände rausfliegen
Bild: alphaspirit - Fotolia.com

Eine Vorlese-Aktion vom 8. bis zum 12. März

Sie wollen mal abschweifen, sich kurz aus dem Corona-Alltag wegträumen oder wissen einfach einen herzwärmenden Kontakt via Telefon zu schätzen? Mit der neuen persönlichen Vorlesezeit der Stadtbibliothek können Sie sich selbst oder einer befreundeten Person eine besondere Freude machen. Es kann zwischen verschiedenen Vorlesezeiten (5/15/30 Minuten) sowie zwischen „Wunschbuch“ oder „Überraschungstüte“ gewählt werden. Entweder versuchen wir, einen bestimmten Vorlesewunsch zu erfüllen, sofern das Medium in der Bibliothek vorhanden ist. Oder wir überraschen Sie mit einem Gedicht, Märchen, einer Kurzgeschichte oder auch einer Leseprobe aus einem aktuellen oder besonderen Buch.

Anmeldungen per E-Mail stabi-anmeldung@ba-ts.berlin.de oder per Telefon von 10 bis 15 Uhr.: (030) 90277-4574

Freundeskreis der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg

Wollen Sie sich für unsere Stadtbibliothek engagieren?
Informationen über den Freundeskreis der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg unter: www.freundeskreis-bibliothek-ts.de

Volkshochschule

Online malen

Bildvergrößerung: Blick in den Onlinekurs
Bild: Ludvik Glazer-Naudé

Bis zum 7. März finden an der VHS nur Onlinekurse statt.

Schauen Sie bitte auf unserer Website, wann es endlich wieder Präsenzkurse gibt!

Auch in der kulturellen Bildung gibt es Onlineangebote. Dabei gibt es viele Herausforderungen zu bewältigen. Kursleiter Ludvik Glazer-Naudé hat sich ihnen schon im Sommer 2020 gestellt und in seinem Atelier mehrere Kameras installiert, die er im Laufe des Kurses abwechselnd zuschaltet, um den Teilnehmenden des Online-Malkurses möglichst viele Blickrichtungen auf seine Arbeit zu ermöglichen – fast wie im Präsenzkurs! Mitte Februar startete wieder ein ausgebuchter Kurs; für den Kurs ab 22. April gibt es derzeit noch freie Plätze: Malen und Zeichnen von Stilleben

Smart in den Abend starten

Bildvergrößerung: Smartphone_und_Tablet
Bild: Fotolia_massimo_g
Das gelingt mit den kompakten Kursen aus der Praxisreihe Digitale Fitness der Volkshochschule. Auf die Schnelle wird bei den Präsenzterminen das Wesentliche rund um digitale Themen aus dem Alltag und Social Media vermittelt, beispielsweise:

„Stadt | Land | DatenFluss“ - die neue App

Kompetenz im Umgang mit Daten können Sie kostenlos mit der neuen App „Stadt | Land | DatenFluss“ des Deutschen Volkshochschul-Verbands erwerben. Auf einer Lernreise durch eine virtuelle Stadt, in der die von der Digitalisierung geprägten Lebensbereiche symbolhaft repräsentiert werden, eignen Sie sich spielend leicht Wissen über datengestützte Technologien, wie Internet der Dinge oder Künstliche Intelligenz an. Zugang über den App Store oder Google Play.

Neue Mitte Tempelhof

Hier finden Sie die aktuellen Infos zur Neuen Mitte Tempelhof:
www.berlin.de/neue-mitte-tempelhof

Impressum

Schild Impressum mit Finger und Button
Bild: Coloures-pic - Fotolia.com

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
Amt für Weiterbildung und Kultur
Redaktion: Alexandra Hoffer
Alarichstraße 12-17, 12105 Berlin
Tel.: (030) 90277-6297
Fax: (030) 90277-3512

Dieser Newsletter zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der vielfältigen Angebote des Amts für Weiterbildung und Kultur. Er soll Sie neugierig machen auf das Ganze.

Sie können den Newsletter des Amtes für Weiterbildung und Kultur jederzeit kostenfrei unter
www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg
bestellen / abbestellen.