Die Wilhelmsaue führt von der Bundesallee bis zur Mannheimer Straße. Die frühere “Dorfstraße” wurde um 1874 als “Wilhelmstraße” nach dem deutschen Kaiser und König von Preußen (22.03.1797 – 09.03.1888) Wilhelm I. umbenannt, bis sie am 16.3.1888 ihren heutigen Namen erhielt.
Auf dem Mittelstreifen an der Ecke Mehlitzstraße erinnert ein Findling mit Gedenktafel an die frühere Dorfstraße.
Die Wilhelmsaue führt von der Bundesallee bis zur Mannheimer Straße und bildet den historischen Kern des alten Wilmersdorfs. Bereits im 13. Jahrhundert entstand hier das Angerdorf Wilmersdorf, dessen Dorfstraße über Jahrhunderte das Zentrum des dörflichen Lebens war. Der bis heute erhaltene begrünte Mittelstreifen erinnert an den ehemaligen Dorfanger, auf dem sich einst ein Dorfteich und gemeinschaftlich genutzte Flächen befanden.
Die frühere Dorfstraße wurde um 1874 zu Ehren des deutschen Kaisers und Königs von Preußen Wilhelm I. (22.03.1797–09.03.1888) in „Wilhelmstraße“ umbenannt. Bereits am 16. März 1888 erhielt sie ihren heutigen Namen „Wilhelmsaue“, während der frühere Dorfanger gleichzeitig zu einer parkähnlichen Grünanlage umgestaltet wurde.
An der Ecke Mehlitzstraße erinnert ein Findling mit Gedenktafel an die ehemalige Dorfstraße und die Anfänge Wilmersdorfs. Der Stein selbst wurde 1933 ursprünglich als Schlageter-Denkmal aufgestellt; die heutige Bronzetafel, die an die historische Dorfaue erinnert, stammt aus dem Jahr 1956.
vgl. auch den Artikel von M. Roeder zur Wilhelmsaue im Kiezer Weblog vom Klausenerplatz