Newsletter März April 2019

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Bild: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

Liebe Leserin, lieber Leser,

hier ist er, Ihr neuer Kultur-Newsletter aus Tempelhof-Schöneberg. Viel Spaß beim Stöbern, beim Entdecken.

Das Aktuellste ist diesmal der „Frauenmärz“, ein (Blumen-)-Strauß voller frauenpolitischer und kultureller Veranstaltungen, zu Feminismus heute, nach 70 Jahren Grundgesetz, zu Kunst, Literatur, zu Großmüttern und Enkelinnen, zu Europa und HipHop in der diversCity.
Am 2. März geht’s los, siehe www.frauenmaerz.de.

Das Staubigste im Moment wahrscheinlich: die Bibliothek in der Schöneberger Hauptstraße, sie ist noch geschlossen – wegen Baustelle für Aufzug und neue Toiletten. Im März steht Sie Ihnen (wenn auch noch ein bisschen weiter mit Baulärm und –staub) wieder offen.

Das Wichtigste aber: Die Entscheidung des Bezirksamt und des BVV-Hauptausschusses für das Projekt „Alte Mälzerei Lichtenrade“. Ein kombiniertes und neu gestaltetes Gebäude für Bildung und Kultur soll dort entstehen. Seien Sie neugierig!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Stefan Bruns
Leiter des Kulturamts Tempelhof-Schöneberg

Kunst, Kultur, Museen

Druckfrisch

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie das Cover des Booklets 2019
Bild: Museen Tempelhof-Schöneberg

Die neuen Programm-Booklets
»Kunst-Kultur-Geschichte I März – Juni 2019«

Wir freuen uns, Ihnen mit den ersten bunten Frühlingsknospen wieder ein facettenreiches Programm des Fachbereichs Kunst, Kultur, Museen vorstellen zu können. Der Frühling hat uns inspiriert, Ihnen am Ende des Booklets einen neuen Kalender zu präsentieren – zur praktischen Übersicht und gerne auch zum Aufhängen. Unser handliches Booklet erhalten Sie in vielen Einrichtungen des Bezirks und hier als PDF zum Download.

Frauenmärz 2019 – vier Wochen Frauenpower in Tempelhof-Schöneberg!

Bildvergrößerung: Frauenmärz 2019 Logo
Bild: BA Tempelhof-Schöneberg

Eröffnung: 1. März I 19.30 – 21.30 Uhr I Eintritt frei
Ort: Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm,
Ecke Barnetstraße, 12305 Berlin

Im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung mit Musik und Improtheater gibt die Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Jutta Kaddatz, am 1. März den Startschuss für die Veranstaltungsreihe „Frauenmärz“ in Tempelhof-Schöneberg. Bereits zum 34. Mal bietet der Frauenmärz eine Plattform für einen lebendigen Austausch zu historischen und aktuellen frauenspezifischen Themen. Das Motto lautet in diesem Jahr „70 Jahre Grundgesetz – Vordenkerinnen, Akteurinnen, Erbinnen“.

Alle Infos zur Eröffnungsveranstaltung und zum Programm finden Sie hier.

Kommunale Galerien

Die zweite Heimat– Fotografien von Peter Bialobrzeski

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie Menschen auf einem Feld
Bild: Peter Bialobrzeski

31. März I 16 Uhr I Finissage und Künstlerführung
Einführung: Ingo Taubhorn, Peter Bialobrzeski ist anwesend
Ausstellung noch bis 31. März
Ort: Haus am Kleistpark

Peter Bialobrzeski (geb. 1961) ist einer der bekanntesten und international erfolgreichsten deutschen Fotografen der Gegenwart. Für Die zweite Heimat reiste der Künstler von 2011 bis 2016 mit seiner Kamera durch Deutschland. Mit seinen Fotografien versucht Bialobrzeski, die soziale Oberfläche des Landes zu beschreiben, das ihm seit 50 Jahren eine Heimat bietet. Am Tag der Finissage besteht die Möglichkeit, den Künstler kennen zu lernen sowie durch Ingo Taubhorn, einen der bedeutendsten Kuratoren für Photographie in Deutschland, in das Werk von Bialobrzeski eingeführt zu werden.

Vernissage: Body and Soul– Fotografien von Amin elDib

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie drei Statuen
Bild: Amin ElDib

9. April I 19 Uhr I Einführung: Dr. Enno Kaufhold
Ausstellung vom 10. April bis 2. Juni
Ort: Haus am Kleistpark

Amin ElDib fotografiert mit unverwechselbarer Handschrift. Das Aufzeigen von Verwundungen und Vergänglichkeit sind bestimmende Elemente in seinem Werk. In der Ausstellung zeigt der Künstler sowohl in Berlin als auch neuere in der Schweiz entstandene Werkgruppen. Seine Sujets reichen vom Portrait über Stillleben und Landschaften bis zu Reflexionen über Fotografie. Das alles Verbindende ist die bildhaft werdende Fragilität des Seins als Teil des Lebens.

Objekt I

Bildvergrößerung: Blick in den Raum der Ausstellung
Bild: Gerhard Haug Berlin

Untersuchungshaftanstalt Haftkrankenhaus Berlin-Hohenschönhausen
Eine fotografische Arbeit von Ruth Stoltenberg
Noch bis zum 24. März
Ort: Haus am Kleistpark I Projektraum

Die Fotografien Ruth Stoltenbergs zeigen das ehemalige Gefängnis der Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen und das zugehörige Haftkrankenhaus aus einem persönlichen Blickwinkel. Diese beiden Orte des Terrors und der Gewalt sowie intensive Gespräche mit ehemals inhaftierten Zeitzeugen haben die Fotografin so tief bewegt, dass sich daraus eine sensible fotografische Arbeit entwickelt hat. Stoltenberg lässt in ihren Aufnahmen Räume und Objekte von dem Grauen sprechen, welches an diesen Orten stattgefunden hat.

Eröffnung: LOOKING BACK – Fotografien von Marsha Burns

4. April I 19 Uhr I Einführung: Benjamin Ochse
Ausstellung vom 5. April bis 26. Mai
Ort: Haus am Kleistpark I Projektraum

Mit dieser Fotoausstellung rufen wir eine in Berlin fast vergessene Fotografin in unser Gedächtnis zurück. Marsha Burns war die einzige US-Fotografin, die 1984 im Rahmen der legendären Werkstatt für Photographie an der VHS Kreuzberg zu einem Vortrag eingeladen wurde. Die Künstlerin setzt sich in ihrer Arbeit hauptsächlich mit der klassischen Bildnisfotografie auseinander. Während ihres Aufenthaltes in Europa entstanden mit der Großformatkamera zahlreiche inszenierte Portraits von jungen Menschen.

Schengen

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie ein Foto einer Haustür in Apach in Frankreich
Bild: Ruth Stoltenberg

Fotografien von Ruth Stoltenberg
noch bis 17. März
Ort: Galerie im Tempelhof Museum

Schengen ist ein luxemburgisches Winzerdorf, das an Deutschland und Frankreich grenzt. Hier wurde einst das Abkommen zur Abschaffung der innereuropäischen Grenzkontrollen unterzeichnet. Die Fotografin Ruth Stoltenberg interessierte sich dafür, welchen Einfluss diese Grenzöffnung nach so langer Zeit auf die unterschiedlichen Kulturen und Lebensgewohnheiten der Menschen aus den drei Nationen genommen hat. Diese Arbeit wurde mit nationalen wie internationalen Preisen ausgezeichnet und ist im Oktober 2018 beim Kehrer Verlag als Buch erschienen.

Genauso und anders

Bildvergrößerung: Christina Paetsch, Puna Bay 2018
Bild: Christina Paetsch, Puna Bay 2018

27. März I 19 Uhr I Ausstellungseröffnung
Einführung Christoph Tannert I Ausstellung vom 28.03. – 12.06.
Eine Ausstellung von Christina Paetsch
Ort: Galerie im Tempelhof Museum

Die Dinge sind nicht so, wie sie scheinen. Ob gefundene Dinge des Alltags, der Botanik oder der Lebensmittelindustrie, sie sind Zeugnisse unseres Umgangs mit uns und unserer Umwelt. Christina Paetsch ist bildende Künstlerin und arbeitet hauptsächlich in den Bereichen Fotografie, Video und Installation. Ihre gezielt inszenierten Stillleben hinterfragen unter anderem Konsumverhalten und Schönheitsideale. Paetsch stellt nicht nur unsere Sehgewohnheiten auf die Probe, sondern befasst sich auch mit Klimawandel, Überproduktion und Globalisierung auf sozialer Ebene.

Museen

Druckfrisch aus Tempelhof! Blicke in das Ullsteinhaus

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie die Ausstellung
Bild: Museen Tempelhof-Schöneberg

1. März + 5. April, jeweils um 17 Uhr I Kurator_innenführungen
Sonderausstellung noch bis 30. Juni
Ort: Tempelhof Museum

Seit 1927 steht das Ullsteinhaus in Tempelhof. 60 Jahre lang war es für die Presse- und Medienlandschaft in Deutschland ein ebenso zentraler Ort wie für tausende Mitarbeiter_innen. Die Ausstellung wirft Blicke auf die Geschichte hinter den Mauern des eindrücklichen Bauwerks, das bis heute die Silhouette von Tempelhof prägt. Ergänzt wird die Wanderausstellung durch zahlreiche Leihgaben und Schenkungen, die Tempelhofer_innen und ehemalige Mitarbeiter_innen des Ullsteinhauses dem Museum im Rahmen eines Sammlungsaufrufs überließen.

Weitere Infos zum Begleitprogramm.

Welcome to diversCITY! Queer in Schöneberg und anderswo

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie einen Ausschnitt der Ausstellung diverscity
Bild: Museen Tempelhof-Schöneberg

Ausstellung noch bis 18. August
Ort: Jugend Museum

Im fünften Jahr des Modellprojekts ALL INCLUDED! bietet die neue Ausstellung des Jugend Museums einen kreativen und spielerischen Zugang zu vielfältigen Lebensweisen – historisch und aktuell. Ein phantasievoll gestaltetes Stadtmodell im Zentrum stellt Menschen, Orte und Ereignisse vor, die für vielfältige sexuelle und geschlechtliche Lebensweisen stehen. Zugleich regt die Ausstellung Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu an, Wahrnehmungsgewohnheiten und Vorurteile zu hinterfragen, sich aktiv einzubringen und selbst etwas zur diversCITY beizutragen.

Begleitprogramm:
Termine finden Sie unter www.museen-tempelhof-schoeneberg.de
Kurator_innen-Führungen jeden 2. Sonntag im Monat um 16 Uhr
Workshop-Angebote für Schulklassen unter (030) 90277 6163 und museum@ba-ts.berlin.de .

Tinte und Feder

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie ein Foto von einem Sütterlinschriftzug
Bild: Museen Tempelhof-Schöneberg

3. März I Beginn jeweils um 14 und 16 Uhr
Sonntag! Auf ins Jugend Museum! I Familiensonntag
Für Kinder ab 8 Jahren, Dauer ca. 1,5 Std.
Ort: Jugend Museum

Wir schauen uns alte Poesiealben und Haushaltsbücher in den Wunderkammern an und stellen fest, dass wir die Schrift gar nicht lesen können. Vor 100 Jahren haben die Menschen mit Feder und Tinte in Sütterlinschrift geschrieben. Spannend, die Buchstaben sehen ganz anders aus. Wie wohl euer Name in Sütterlinschrift aussieht?

Hannah Höch - Eine Künstlerin bei Ullstein

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie ein Foto offset Lithographie eines Holzschnittes
Bild: Museen Tempelhof-Schöneberg

5. März I 18.30 Uhr
Vortrag und Gespräch mit Dr. Eckhard Fürlus
Ort: Tempelhof Museum

Im Ullstein Verlag der 1920er Jahre arbeiteten nicht nur Journalist_innen, Autor_innen und Fotograf_innen, sondern auch zahlreiche Künstler_innen. Die berühmte Dadaistin Hannah Höch zeichnete neben ihrer freien künstlerischen Tätigkeit bis 1926 für Ullstein. Hier entwarf sie vor allem Modeschnitte für die Frauenzeitschrift »Blatt der Hausfrau«.

Der Vortrag von Dr. Eckhard Fürlus beleuchtet diese eher unbekannte Etappe ihres bewegten Künstlerinnenlebens.

Eine Veranstaltung des Tempelhof Museums zum Frauenmärz.

Frauen-Lesbengeschichte in Schöneberg und anderswo

10. März I 16 Uhr
Interaktive Führung durch die Ausstellung »Welcome to diversCITY! Queer in Schöneberg und anderswo«
Ort: Jugend Museum

Die neue Ausstellung des Jugend Museums lädt ein, sich spielerisch mit vielfältigen Lebensweisen zu beschäftigen, den eigenen Blick zu hinterfragen und den »Regenbogenkiez« in Schöneberg historisch und aktuell zu erkunden. In einer interaktiven Tandemführung einer Kuratorin gemeinsam mit Katja Koblitz vom Spinnboden Lesbenarchiv soll die Frauen-Lesbengeschichte besonders in den Blick genommen werden. Einzelne nur heute gezeigte Objekte aus dem Spinnboden erweitern temporär die Ausstellung. Die Besucher_innen sind aufgefordert, die Ausstellung ebenso durch eigene Geschichten und Erfahrungen zu ergänzen.

Eine Veranstaltung der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Tempelhof-Schöneberg zum Frauenmärz.

Gesprächsrunde zu feministischen Positionen

»Wir müssen nun dahin wirken, dass die Gleichberechtigung in der Praxis bis zur letzten Konsequenz durchgeführt wird« (Elisabeth Selbert, 1920)
26. März I 18.30 Uhr
Gesprächsrunde zu feministischen Positionen von 1949, den 1980er Jahren und heute
Ort: Jugend Museum I Schöneberg Museum

Die Juristin Elisabeth Selbert machte sich 1948/49 dafür stark, dass die Gleichstellung zwischen Mann und Frau im Grundgesetz festgeschrieben wird. Wie positionierten sich weiße Aktivistinnen der 2. Frauenbewegung, was ist ihr heutiger Blick darauf? Welche Parallelen und Unterschiede gab und gibt es im Ost- und West-Teil der Stadt? Welche Positionen bezogen und beziehen schwarze und »Frauen of color«? Welche Positionen werden heute vertreten? Akteurinnen und Expertinnen aus Ost- und Westberlin laden zum Gespräch, moderiert von Yasmina Bellounar.

Die Plätze sind begrenzt, bitte anmelden bis zum 20. März
Eine Veranstaltung des Jugend Museums zum Frauenmärz.

Ausgeblendet. Der Umgang mit NS-Täterorten in West-Berlin

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie den Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße
Bild: Harry Weber

28. März I 18 Uhr I Eröffnung
Sonderausstellung vom 28. März bis 12. Juni
Ort: Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße

Im Stadtbild Berlins finden sich heute zahlreiche Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Mahnmale, die an die nationalsozialistischen Verbrechen erinnern. Der Einrichtung vieler dieser Orte – gerade, wenn es sich um sogenannte Täterorte handelt – ging jedoch eine lange Geschichte des Ausblendens und Verschweigens sowie politischer Auseinandersetzungen voraus. Die Ausstellung erzählt von diesem schwierigen Prozess und dem großen Engagement einzelner Menschen und Initiativen für eine angemessene Erinnerungskultur in West-Berlin.

Eine Ausstellung des Aktiven Museums, Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz.

Frauenstimmen zur Berliner Luftbrücke

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie ein fliegendes Flugzeug und Menschen
Bild: AdsD / Friedrich-Ebert-Stiftung

29. März I 18 Uhr
Präsentiert von der Literaturwissenschaftlerin Simone Vobis und der Historikerin Marion Feise
Ort: Tempelhof Museum

Zeitgleich zur Verabschiedung des Grundgesetzes war die Lebensrealität der Berlinerinnen vor 70 Jahren geprägt von der Luftbrücke. Die Notwendigkeit, mit der Blockade umzugehen, verband alle – egal ob Hausfrau, Filmstar, Kind oder Politikerin. An diesem Abend geht es um die Erfahrungen unterschiedlicher Frauen mit dieser Herausforderung.

Eine Veranstaltung zum Frauenmärz.

averčandoforo – diversCITY bewegt!

30. März I 18.30 Uhr
Hip Hop-Theaterperformance
Ort: Jugend Museum

Die Schauspielerinnen, Regisseurinnen und Rapperinnen Sandra und Simonida Selimović setzen sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit Feminismus, Antiziganismus und queere Genderindentitäten auseinander. Sie nutzen die Ausstellung diversCITY, um sich gemeinsam mit Jugendlichen kritisch mit Erwartungshaltungen und Zuschreibungen zu konfrontieren. Wie weit stimmen Selbst und Fremdwahrnehmungen mit der eigenen Identität überein? Warum beeinflussen uns die Wahrnehmungen der anderen mehr als unsere eigenen? Mit frechen Texten, groovigen Beats und Humor dekonstruieren sie lustvoll normative Rollenbilder der Gesellschaft.

Die Plätze sind begrenzt, bitte anmelden bis zum 26.03. unter museum@ba-ts.berlin.de

Eine Veranstaltung des Jugend Museums in Kooperation mit dem Romnja* Power Month2019 und Frauenmärz.

Stolperstein-Verlegung für Erna Davidsohn

Bildvergrößerung: Stolpersteine, Verlegebeispiel Museen Tempelhof-Schöneberg
Bild: Museen Tempelhof-Schöneberg

31. März I 12 Uhr
Ort: Crellestraße 1, 10827 Berlin

Dr. Erna Davidsohn war eine Kinderärztin, die in der Bahnstraße 1 (heute Crellestraße 1) lebte. Das Berufsverbot im Jahr 1938 traf sie wie viele andere jüdische Bürger_innen. Die couragierte Schönebergerin begleitete dann Kindertransporte nach England und Schweden. Das Asyl wurde ihr dort verweigert. 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert und musste dort mit zwei Kolleginnen unter widrigsten Bedingungen ein Lagerlazarett leiten. Nur eine der drei Frauen überlebte und konnte später von der Zeit berichten.

Im Anschluss an die Verlegung steht Matthias Schirmer (rbb), der zu Erna Davidsohn geforscht hat, zum inhaltlichen Austausch zur Verfügung. Diese Verlegung knüpft an die Veranstaltung »Parallel und nicht vergleichbar – Realitäten von Schöneberger Frauen zwischen 1920 und 1945« am 24. März an, im Rahmen des Frauenmärz.

Informationsort Schwerbelastungskörper - Saisoneröffnung 2019

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie ein Foto vom Schwerbelastungskörper
Bild: Gesche Würfel

2. April I 14 Uhr

Der unter Denkmalschutz stehende Schwerbelastungskörper zeugt bis heute von den größenwahnsinnigsten Bauvorhaben, die es je für Berlin gegeben hat. Unter der Leitung des Generalbauinspektors Albert Speer, dem Architekten Adolf Hitlers, ging ab 1937 ein gigantisches Projekt in Planung, das Berlin völlig neu gestalten sollte.

Eine Ausstellung auf dem Gelände informiert über diese menschenverachtende Stadtplanung, und ein 15 Meter hoher Aussichtsturm macht die städtebaulichen Dimensionen der damaligen Planungen erfahrbar.

Führungen und Workshops bitte hier anmelden
Neue Öffnungszeiten: Di, Mi, Do, Sa und So, 14 – 18 Uhr

Das Geheimnis der Millionenbauern

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie ein Gemälde
Bild: MuseenTempelhof-Schöneberg

7. April I Beginn um 14 und 16 Uhr
Familiensonntag
Für Kinder ab 6 Jahren, Dauer ca. 1,5 Std.
Ort: Jugend Museum

Begib dich im Jugend Museum auf Spurensuche und finde heraus, wer die Millionenbauern sind. Wie sind sie über Nacht zu Millionär_innen geworden? Wir besuchen ihre Grabstätten auf dem benachbarten Friedhof und schreiben eine eigene »Millionenbauern-Geschichte«.

Marlow – Der siebte Rath-Roman

Buch-Cover von Marlow
Bild: Piper-Verlag

Lesung mit Volker Kutscher
9. April I 19 Uhr
Ort: Schöneberg Museum

Berlin, Spätsommer 1935. In der Familie Rath geht jeder seiner Wege. Pflegesohn Fritz marschiert mit der Hitlerjugend zum Nürnberger Reichsparteitag, Charly schlägt sich als Anwaltsgehilfin und Privatdetektivin durch, während sich Gereon Rath, mittlerweile zum Oberkommissar befördert, mit den Todesfällen befassen muss, die sonst niemand haben will. Ein tödlicher Verkehrsunfall weckt seinen Jagdinstinkt, obwohl seine Vorgesetzten ihm den Fall entziehen und ihn in eine andere Abteilung versetzen.

Die Zahl der Sitzplätze ist begrenzt. Bitte hier anmelden.

»We are family«

17. April I 19 Uhr
Präsentation und Pop-Up-Ausstellung zum deutsch-israelischen Austauschprojekt
Ort: Jugend Museum

24 Jugendliche aus Berlin und Tel Aviv-Jaffa haben gemeinsam die Diversität in familiären Strukturen untersucht. In Bildern und Texten zeigen sie ihre Ergebnisse und laden zu einem Blick ins Projekt ein. Die Ausstellung und Veranstaltung wird in englischer Sprache durchgeführt, wir übersetzen gern.

Das Projekt des Jugend Museum wurde gefördert von der EVZ.

He? She? It’s me! Tanzworkshop zur Ausstellung »Welcome to diversCITY!«

Bildvergrößerung: Tanz-Workshop im Jugend Museum
Bild: Christian Burnowski

22. – 26. April I 10 – 16 Uhr und 27. April I 11 – 15 Uhr
Osterferien im Jugend Museum I für Kinder von 8 bis 14 Jahren
Ort: Jugend Museum

Was bedeutet Vielfalt? Woran glauben wir Mädchen und Jungen erkennen zu können – an ihrer Körpersprache, an der Farbe ihrer Kleidung, der Frisur …?n der Ausstellung »Welcome to diversCITY! Queer in Schöneberg und anderswo« findest du Antworten und viele Anregungen, lernst unterschiedliche Sichtweisen kennen und kannst dir eine eigene Meinung bilden. Wir experimentieren mit Bewegungen, schlüpfen in andere Rollen und tanzen in verschiedenen Kostümen. Inspiriert von der Ausstellung entwickeln wir im Lauf der Woche gemeinsam ein Tanzstück. In der Werkstatt könnt ihr malen, Requisiten herstellen und ein Bühnenbild bauen.

Für Mittagessen ist gesorgt. Die Plätze sind begrenzt, bitte anmelden bis zum 20. April.

Gefördert vom Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V. und dem Bundesprogramm »Kultur macht stark!« des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

ON TOUR

Kultour 60+
30. April I 14.30 – 17.30 Uhr

Mit KULTOUR 60+ wollen wir interessierten älteren Menschen unsere Bildungs- und Kulturlandschaft im Bezirk vorstellen. Unser Amt hat dafür ein einrichtungsübergreifendes Angebot mit einem besonderen Service erarbeitet: Ein Bus holt die Teilnehmenden an einem konkreten Haltepunkt ab und bringt sie nach Ende der Veranstaltung auch dorthin zurück – von Süd nach Nord und umgekehrt. Die Stadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Jutta Kaddatz, begleitet die Tour persönlich.

Treffpunkt ist die Seniorenfreizeitstätte Rudolf-Wissell-Haus, Alt-Mariendorf 24-26, 12107 Berlin.

Die Teilnahme ist begrenzt. Die Anmeldung ist daher unbedingt erforderlich, Tel. (030) 90277 8793.

KULTOUR 60 + DIE STATIONEN
Lette-Verein Berlin
Lernen Sie die Direktorin der Stiftung Lette-Verein, Petra Madyda sowie die stellvertretende Leiterin der sieben Schulen im Lette Verein, Julia von Randow, kennen. Erfahren Sie von ihnen, welche Möglichkeiten der »Verein zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts«, wie der Lette Verein bei seiner Gründung 1866 hieß, über 150 Jahre für die Berufstätigkeit von Frauen weltweit hatte und welche ausgezeichneten Ausbildungsmöglichkeiten er heute bietet. Werfen Sie außerdem einen Blick in ausgewählte Labore und Werkstätten in der renommierten Ausbildungsstätte.

Die INSEL TOUR
Die »Schöneberger Insel« ist ein lebendiges Viertel mit eindrucksvoller Architektur und wechselvoller Geschichte, das mit einem neuen historischen Informationssystem zu Entdeckungstouren einlädt – die INSEL TOUR. Sibylle Nägele wird Ihnen ausgewählte Stationen in einem kleinen historischen Rundgang quer durch den Kiez näherbringen. Jede Station fokussiert auf ein besonderes Bauwerk oder ein spezifisches Thema. Dabei wird der infrastrukturelle Wandel des Areals ebenso in den Blickgenommen wie einzelne Ereignisse oder Menschen.

Dezentrale Kulturarbeit

Galeriebesuch bei Christine Knauber

Bildvergrößerung: Galerie Christine Knauber
Bild: Daniel Wetzel

9. März I 17.30 Uhr
Ort: Galerie Christine Knauber, Langenscheidtstraße 6, 10827 Berlin

Eine Galerienstudie 2013 des IFSE ergab: nur 38% der Galerist_innen sind weiblich. Vor drei Jahren hat sich die Galerie Christine Knauber in Schöneberg mitten im Crelle-Kiez angesiedelt. Davor hatte die Galeristin acht Jahre lang die »Galerie und Radierwerkstatt 30 LINKS« im Fachwerkhof in Kreuzberg geleitet. Christine Knauber versteht sich in erster Linie als Kunstvermittlerin, will Kunst nicht auf dem Podest, sondern auf Augenhöhe zeigen.

Teilnahme begrenzt, wir bitten um Anmeldung: Sibylle Nägele,
Mobil: 01522/7181579 oder s.naegele@medienautoren.de

Eine Veranstaltung zum Frauenmärz.

Die Künstlerinnen Jani Pietsch und Marie Rolshoven

Bildvergrößerung: Jani Pietsch: Hackenköpfe. Alpenwände, 2018
Bild: Jani Pietsch

16. März I 17.30 Uhr
Atelierbesuch
Ort: Atelier Bergmann, Merseburger Straße 12, 10823 Berlin

Die Atelierausstellung zeigt Gemälde von Jani Pietsch und künstlerisch-ästhetische Fotografien von Marie Rolshoven. In ihren Videos und Installationen ist die Historikerin und bildende Künstlerin Jani Pietsch immer gesellschaftskritisch. Auch ihre Tochter, die Kunst- und Theaterwissenschaftlerin Marie Rolshoven, arbeitet als Fotografin und Regisseurin immer politisch. Ihr gemeinsames Erinnerungsprojekt seit 2016 hat großen Erfolg: DENK MAL AM ORT erinnert an authentischen Orten an Berliner_innen, die in der NS-Zeit verfolgt wurden.

Teilnahme begrenzt, wir bitten um Anmeldung: Sibylle Nägele,
Mobil: 01522/7181579 oder s.naegele@medienautoren.de

Eine Veranstaltung zum Frauenmärz.

Großmütter – Töchter – Enkelinnen

Bildvergrößerung: Privatarchiv: Claudia von Gélieu
Bild: Privatarchiv: Claudia von Gélieu

17. März I 15 Uhr I Ladies only!
Ein interaktiver Vortrag, Gespräch und Diskussion mit der Frauengeschichtsforscherin
Claudia v. Gélieu / FRAUENTOUREN
Ort: BEGiNE, Potsdamer Straße 139, 10783 Berlin

Wie haben unsere eigenen Großmütter gelebt? Unterschied sich ihr Leben von anderen Frauen ihrer Generation? Die Schilderungen der Teilnehmerinnen werden in Bezug zur allgemeinen Frauengeschichte gesetzt. Gefragt wird auch nach dem Wandel von Frauenalltag und Frauenchancen im 20. Jahrhundert – und, was zu tun bleibt. Welche Utopien haben wir? Was wünschen wir uns für unsere Enkelinnen?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit BEGiNE – Treffpunkt & Kultur für Frauen e.V. zum Frauenmärz.

Manifest für einen feministischen Führungsstil

Bildvergrößerung: Theater Oberhausen/Frauen und Fiktion
Bild: Ant Palmer

22. März I 19 Uhr I Ladies only!
Workshop mit dem Performancekollektiv Frauen und Fiktion
Ort: BEGiNE, Potsdamer Straße 139, 10783 Berlin

70 Jahre Grundgesetz. 70 Jahre Gleichberechtigung. Wir feiern das Jubiläum und blicken gleichzeitig nach vorne: Was hat es den Frauen gebracht? In welchem Verhältnis stehen Anspruch und Wirklichkeit? In dem Workshop entwickeln die Teilnehmerinnen in 90 Minuten gemeinsam ein Manifest für einen feministischen Führungsstil, angeleitet vom Performancekollektiv Frauen und Fiktion – Forscherinnen, die an der Grenze von Theorie und Theater neue Räume für Gedankenexperimente zum Thema Frau-Sein eröffnen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Tempelhof-Schöneberg und der BEGiNE – Treff & Kultur für Frauen e.V. zum Frauenmärz.

Musikalische FrauenTour

Bildvergrößerung: Maria Spießberger/ Dr. Iris Wachsmuth
Bild: Privatbesitz Maria Spießberger/ Dr. Iris Wachsmuth

31. März I 14.30 Uhr
Stadtspaziergang mit Live-Musik
Ort: Treffpunkt wird bei Anmeldung bekanntgegeben

Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg lassen sich neu erkämpfte Freiheiten und Rechte der Frauen in der ersten Demokratie Deutschlands lebendig nachvollziehen – ebenso der Einbruch 1933 und das Wiederanknüpfen an vormals erkämpfte Rechte durch das Grundgesetz. Die Stadtsoziologin Dr. Iris Wachsmuth und die Sängerin Maria Christina kreieren eine musikalische Zeitreise zur Historie und Rechten sowie zu Lebenswelten heutiger Frauen und laden dazu herzlich ein.

Teilnahme begrenzt – Anmeldung bitte unter maria.spiessberger@gmail.com

Eine Veranstaltung zum Frauenmärz.

Stadtbibliothek

Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt stärken

Hier sehen Sie Menschen die zusammen ein high-five machen
Bild: AdobeStock / veedu-Szdui2B GmbH, Berlin

Das kostenlose MakerLab 4.0 startet ab März
… und bietet Arbeitssuchenden im Bezirk einen Einstieg in die digitale Arbeitswelt und zeigt ihnen neue Möglichkeiten für ihren beruflichen Weg auf – in Kooperation mit der Studio2B GmbH, Berlin.

Es wird gebastelt, gebaut und programmiert – und das mit 3D-Druck, Elektronik und Robotern.

Anmeldung und Teilnahmebedingungen unter: www.makerlab-berlin.de oder
per E-Mail an: makerlab-berlin@veedu.de oder direkt telefonisch: (030)789546013

Ort: Gertrud-Kolmar-Bibliothek

Jeder lügt so gut er kann

Bildvergrößerung: Porträt von Harald Martenstein und Buchcover seines Buchs "Jeder lügt so gut er kann"
Bild: Randomhouse & Harald Martenstein

Harald Martenstein liest
Mittwoch, 6. März | 20 Uhr | Eintritt frei

In seinen Texten wagt er sich immer wieder an die großen Themen der Gegenwart – subjektiv, überraschend und oft sehr witzig…

Ort: Bezirkszentralbibliothek

Soft-Opening

Hier sehen Sie die Baustelle in der Mittelpunktbibliothek
Bild: Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg

Mittelpunktbibliothek “Theodor-Heuss-Bibliothek”: Soft-Opening
Die Renovierungsarbeiten kommen wie geplant voran – am 18. März sind
wir wieder für Sie da, wenn auch mit kleinen Einschränkungen.
Im Juni werden dann alle Maßnahmen abgeschlossen sein und gefeiert wird dann auch.

Ort: Mittelpunktbibliothek

Die jüdische Souffleuse

Bildvergrößerung: Adriana Altaras
Bild: Gene Glover

Autorenlesung mit Adriana Altaras
Freitag, 8. März | 20 Uhr | Eintritt frei

Mit hinreißender Tragikomik erzählt der Roman von den Absurditäten des Theateralltags und der abenteuerlichen Reise zweier höchst unterschiedlicher Frauen. Und davon, wie sich unvergessliche Geschichten des 20. Jahrhunderts mit jenen der Nachgeborenen verbinden.

Eine Veranstaltung zum Frauenmärz.

Ort: Mittelpunktbibliothek

Lügenmeer

Bildvergrößerung: Susanne Kliem
Bild: Annett Achtzehn

Autorenlesung mit Susanne Kliem
Dienstag, 19. März | 20 Uhr | Eintritt frei

Ein rätselhafter Todesfall, trügerische Freundschaften und ein verstörendes Geheimnis…

Die Spannungsexpertin Susanne Kliem führt in ihrem frisch erschienenen Roman die Leser auf eine gnadenlose Achterbahn der Gefühle.

Ort: Bezirkszentralbibliothek

Alle Veranstaltungsorte und weitere Termine finden Sie im Veranstaltungskalender auf unserer Website oder direkt unter dem Link www.stb-ts.de/va

Musikschule

Zaubermusik, Zaubersprüche und die magische Mozartmotte

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie Kinder Gitarre spielen
Bild: Gaby Bultmann

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Musikinstrumenten-Museum
Samstag, 2. März I 14.30 Uhr

Kinder spielen für Kinder – Die Leo Kestenberg Musikschule zu Gast im MIM
Leitung: Gaby Bultmann

Eintritt: Kinder bis 18 Jahre frei, Erwachsene 6 Euro
Spenden sind willkommen

Ort: Musikinstrumenten-Museum, Ben-Gurion-Straße, 10785 Berlin

„Und immer wieder die Liebe...“

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie Patricia Holtzmann
Bild: Patricia Holtzmann

Sonntag, 24. März I 17 Uhr
Konzertreihe “Klassik”

Lieder und Improvisationen über das Sehnen nach Liebe zum Frühlingsanfang
Patricia Holtzmann (Sopran) und Elke Schrepel (Klavier)
Webern, Schönberg & Strauss all’improvviso
Birgitta Flick (Saxophon) und Andreas Schmidt (Klavier)

Ort: Paul-Gehrhadt-Kirche Alt-Schöneberg, Hauptstr. 47-48, 10827 Berlin

Frauenmärz 2019 – Die Musikschule lädt zu zwei Veranstaltungen ein

Sonntag 17. März I 17 Uhr
„DIE EROBERUNG DER MUSIK
Saga Wind Quintett
Flöte: Thea Nielsen, Oboe: Silke Jannasch, Klarinette: Kirstin Nymoen-Schommartz,
Horn: Martina Schraps, Fagott: Vildan Altınsöz Yildirim
Sprecherin und Flöte: Ulrike Philippi

Mit einer Mischung von Kammermusik ausgewählter Komponistinnen und haarsträubend witziger Zitate aus männlicher Feder wird die Eroberung der Musik aus einer traditionell von Männern besetzten Domäne dargestellt.

Ort: Konzertsaal, Haus am Kleistpark, Grunewaldstr. 6-7, 10823 Berlin

Samstag, 30. März I 18 Uhr
“Stimmrecht” – Vokalperformance für vier Frauenstimmen und Projektion

Myriam Doumi, Meltem Nil, Ulla Weber, Theda Weber-Lucks, Stimme
Daniel Kupferberg, Projektion

Ort: Rathaus Schöneberg, Multivisionssaal (EG), John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

Vorstellung der neuen Musikschulleitung

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Bild: Ulrike Philippi

Seit Oktober 2018 löste Ulrike Philippi Renate Gretsch als Leiterin der Leo Kestenberg Musikschule ab.

Sie wuchs in Schleswig-Holstein auf und war dort selbst Musikschulschülerin, bevor sie zum Studium nach Berlin kam. Als ausgebildete Querflötenlehrerin und Flötistin unterrichtete sie an mehreren Berliner Musikschulen und konzertierte mit diversen Ensembles.

An der Musikschule Charlottenburg-Wilmersdorf leitete sie die Fachgruppe Blasinstrumente, bevor sie stellvertretende Leiterin der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg wurde. Als Mitglied des Berliner Musikschulbeirates setzt sie sich für die Belange der Berliner Musikschulen ein.

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie Alina Kirichenko
Bild: Alina Kirichenko

Alina Kirichenko ist seit Jahresbeginn stellvertretende Leiterin der Leo Kestenberg Musikschule, als Nachfolgerin von Andreas Eschen.

Ihr musikalischer Werdegang begann in ihrer Geburtsstadt Odessa, Ukraine, wo sie ihr Studium an der Musikhochschule Neschdanova absolvierte. Die diplomierte Musikpädagogin und Konzertpianistin, promovierte Musikwissenschaftlerin und Volljuristin, verfügt über mehr als 20 Jahre Unterrichtserfahrung und hatte mehrere Jahre einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin inne.

Ihre bisherige Leitungserfahrung an öffentlichen Musikschulen sammelte Alina in Niedersachsen, zunächst an der Musikschule Springe, anschließend an der Kreismusikschule Göttingen. Sie freut sich, jetzt wieder in Berlin zu sein und sich hier ihren neuen Aufgaben zu stellen.

Neue Musikkurse für Kinder

Ab August 2019 starten in der Leo Kestenberg Musikschule die neuen Kurse für Kinder ab 12 Monate bis 6 Jahre. Der Unterricht ist gebührenpflichtig, Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Auskünfte sind Mi., 9 – 11 Uhr unter Tel.: (030) 90277 4975 oder per E-Mail an:
katharina.freytag@ba-ts.berlin.de möglich.

Volkshochschule

Wanderausstellung

„leben.natur.vielfalt“ der UN-Dekade Biologische Vielfalt (2011-2020)

Ab 4. März zeigt die Volkshochschule am Barbarossaplatz die Wanderausstellung „leben.natur.vielfalt“ der UN-Dekade Biologische Vielfalt (2011-2020). Die Staatengemeinschaft ruft die Weltöffentlichkeit im Rahmen der Dekade auf, sich für die biologische Vielfalt einzusetzen. Die Wanderausstellung präsentiert mit vielen Fotografien die unterschiedlichen Facetten der biologischen Vielfalt und macht deutlich, auf welch vielfältige Weise sie unser Leben und Wirtschaften beeinflusst. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung beispielhaft auf, wie man sich für ihren Erhalt engagieren kann.

Hier geht´s zum Kurs.

Ort: Volkshochschule – Haus am Barbarossaplatz

Gemeinsam ins Theater

Aktuelle Berliner Theaterinszenierungen

Theater vermag die Welt auf den Kopf zu stellen. Es geht um den ständigen Wandel, um Träume und Realität. Hier treten die verschiedenen Künste in einen Dialog, durchdringen einander gegenseitig und schaffen etwas Neues, ein einmaliges Erlebnis. Wir möchten mit Ihnen in einen Dialog treten. Gehen Sie ungern alleine ins Theater? Dieser Kurs bietet die Möglichkeit, sich mit anderen über gemeinsame Theaterbesuche auszutauschen. Am Beispiel aktueller Berliner Theaterinszenierungen erarbeiten wir in diesem Kurs ab 2. April grundlegende Einblicke in die Welt des Theaters sowie einen Überblick über derzeitige Theatertendenzen.

Hier geht´s zum Kurs.

Aufführungen des Kabarett Korsett

Das Kabarett Korsett begeistert seit über 20 Jahren immer wieder aufs Neue sein Publikum. Seien Sie dabei, wenn das Kabarett Korsett unter der Regie und künstlerischen Leitung von Dorothee Wendt und Gert Melzer im Gemeinschaftshaus Lichtenrade das neue Programm präsentiert – und lassen Sie entzückt vergessene Lachmuskeln juchzen.

Wachsmanns Entwürfe. Von der Idee zur Konstruktion

Bildvergrößerung: Hier sehen Sie den Flyer zur Veranstaltung 2019 Wachsmann Entwürfe
Bild: Kursiv Kommunikationsdesign

Vortrag von Dr. Eva-Maria Barkhofen

Der Architekt Konrad Wachsmann ist nicht nur mit seinem ersten Bauauftrag bekannt geworden, dem Sommerhaus für Albert Einstein in Caputh bei Potsdam. Er machte sich auch einen Namen als Pionier des industriellen Bauens, als Entwickler von Fertighaussystemen.

Dr. Eva-Maria Barkhofen, Leiterin des Baukunstarchivs, gibt Einblicke in das Leben und Wirken Wachsmanns und wird vor allem seine Persönlichkeit beleuchten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Datum: 19. März
Ort: Kennedy-Saal, Rathaus Schöneberg

100 Jahre VHS

Vorankündigung:
100 Jahre VHS für ALLE – Fest der Vielfalt
Freitag, 20. September I17 Uhr
Ort: VHS Tempelhof-Schöneberg, Barbarossaplatz 5, 10781 Berlin

Im Rahmen des Jubiläums 100 Jahre Volkshochschulen hat der Dachverband der Deutschen Volkshochschulen (DVV) für den 20.09.2019 eine bundesweit stattfindende „Lange Nacht der Volkshochschulen“ ausgerufen. Die VHS Tempelhof-Schöneberg wird sich daran mit einem inklusiven „Fest der Vielfalt“ beteiligen.

Eingeladen sind ALLE, Nachbarn, Kursleitende, Kursteilnehmende, Kooperationspartner, Mitarbeitende uns besonders Menschen mit Lerneinschränkungen oder anderen Handicaps. Alle sollen sich in der Volkshochschule willkommen fühlen und Bildungsangebote finden. Wir laden ein, die Schnupperkurse auszuprobieren, zu tanzen, zu feiern, Theater zu genießen oder auf einen Handicap-Parcours zu erleben, wie es sich anfühlt, eingeschränkt zu sein.

Koordination und Information: Cornelia Dittrich, Tel.: (030) 90277 3534 oder per
E-Mail: cornelia.dittrich@ba-ts.berlin.de

Schild Impressum mit Finger und Button
Bild: Coloures-pic - Fotolia.com

Impressum

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
Amt für Weiterbildung und Kultur

Redaktion: Alexandra Hoffer
Alarichstraße 12-17, 12105 Berlin
Tel.: (030) 90277-6297
Fax: (030) 90277-3512

Sie können den Newsletter des Amtes für Weiterbildung und
Kultur jederzeit kostenfrei unter

www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg

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