Drucksache - 1223/XX  

 
 
Betreff: Schulhöfe für den Kiez öffnen - neue (Spiel-)Räume für den Sport in Tempelhof–Schöneberg schaffen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Die Fraktion GRÜNEDie Fraktion GRÜNE
Verfasser:Frau Bialluch-Liu, AstridPenk, Rainer
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin Entscheidung
15.05.2019 
31. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin      
Ausschuss für Facility Management Mitberatung
Ausschuss für Schule Beratung
04.06.2019 
25. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule      
06.08.2019 
26. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule      

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Antrag

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt zu prüfen, ob in Zusammenarbeit mit den Schulen und unter Beteiligung der Nachbarschaften, geeignete Schulhöfe in Tempelhof-Schöneberg nach Schulschluss bzw. dem Ganztagsbetrieb, am Wochenende und in den Ferien für Sportvereine und zur freien Nutzung von Kindern und Jugendlichen geöffnet werden können.

 

Das Bezirksamt könnte hierzu die Schulen zu einer Informationsveranstaltung einladen oder das Anliegen auf einer Schulleitungssitzung thematisieren.

 

Weiterhin wird das Bezirksamt ersucht, zusätzliche Mittel für die Instandhaltung der Spielgeräte und Schulsportflächen sowie zur Reinigung des Schulhofes in den Doppelhaushalt 2020/21 einzustellen.

 

Der BVV ist bis Ende September 2019 über den Verfahrensstand zu berichten.

 

Begründung:

 

Es mangelt dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg massiv an Sport- und Freizeitflächen sowohl für den unorganisierten als auch für den Vereinssport.

 

Insbesondere Jugendliche haben Schwierigkeiten, in der von Flächenkonkurrenz geprägten Stadt noch Plätze zu finden, die sich z.B. für Ballspiele, zum Skaten, für Parcours oder Klettern eignen. Auch Sportvereine in der wachsenden Stadt brauchen dringend zusätzliche Sportflächen. Diese wertvollen Ressourcen bieten Schulhöfe und Schulsportplätze, die durch Öffnung in den Kiez besser ausgelastet werden könnten. Offene Schulhöfe tragen dazu bei, dass sich Kinder und Jugendliche in unmittelbarer Wohnortnähe entweder in einem Sportverein oder ungebunden sportlich betätigen können. Darüber hinaus ist Schule für Kinder und Jugendliche neben dem Lernort auch ein sozialer Treffpunkt.

 

Schulen sollten nicht als Fremdkörper im Kiez betrachtet werden, sondern als erlebbarer Ort, von dem viele Anwohner*innen profitieren können. Die Nachbarschaften sollen aktiv mit eingebunden werden, um mögliche Konflikte vorab auszuräumen.

 


 

 
 

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