Drucksache - 1214/XX  

 
 
Betreff: Für die Sicherheit unserer Kinder: Elterntaxis unerwünscht!
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Die Fraktion GRÜNEDie Fraktion GRÜNE
Verfasser:1. Frau Wolfsturm, Annabelle
2. Frau Zander-Rade, Martina
Penk, Rainer
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin Entscheidung
15.05.2019 
31. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin      
Ausschuss für Schule Beratung
04.06.2019 
25. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule      
06.08.2019 
26. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule      

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Antrag

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt – ggf. im Zusammenwirken mit der zuständigen Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie – darauf hinzuwirken, dass ab der Schulanmeldung für das Schuljahr 20/21 die Schulen anmeldende Eltern eingehend über die Gefahren von Elterntaxis gegenüber Kindern, die zu Fuß, mit dem Rad, Roller oder ÖPNV kommen, informieren und dass das Absetzen der Kinder unmittelbar vor dem Schultor aus diesem Grund unerwünscht ist.

 

Der Bezirksverordnetenversammlung ist bis zum 30. August 2019 zu berichten.

 

Begründung:

 

Elterntaxis sind ein Hauptgrund dafür, dass Schulwege besonders in unmittelbarem Umfeld der Schule unübersichtlich und gefährlich sind. Mit der Schulpflicht hat somit der Staat auch für sichere Wege zur Schule zu sorgen. Die unterschiedlichen Bedürfnisse von Eltern, nämlich die Kinder morgens sicher zur Schule zu bringen, als auch die Bedürfnisse von Kinder, gemeinsam mit Freunden den Weg zur Schule zu bestreiten, müssen daher miteinander in Einklang gebracht werden.

 

Die Sicherheit vieler Schulkinder wiegt daher mehr als der persönliche Komfort weniger Eltern, die mit ihrem Verhalten für gefährliche Situationen im Schulumfeld sorgen.

 

Daher zielt das im Antrag formulierte Anliegen nicht darauf ab, das Bringen mit dem elterlichen Auto zu verbieten, sondern lediglich das direkte Absetzen vor der Schule mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung zu unterbinden. Dabei ist klar, dass es dauern wird, bis erste Effekte zu sehen sind. Versuche in Deutschland als auch in Europa haben gezeigt, dass unerwünschte Effekte wie eine bloße Verlagerung des Verkehrs, nicht eintreten, sondern sich der Verkehr im Schulumfeld in alle Richtungen verlagert und somit die Verkehrsdichte vor den Schulen abnimmt.

 


 

 
 

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